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Letzte Woche (16.-18. März) war ich für mein Projekt in der Nähe von Milano unterwegs, genauer gesagt in der Villa Medici Giulini, um nach geeigneten historischen Tasteninstrumenten zu suchen. Dabei hatte ich die Gelegenheit, eine beeindruckende Privatsammlung von über 80 historischen Flügeln und Fortepiani kennenzulernen. Nach diesem Besuch stand für mich fest, dass ich meine Aufnahme gerne dort realisieren möchte. Am darauffolgenden Tag besuchte ich das Klingendes Museum Bern, wo ich verschiedene historische Fagotte ausprobieren konnte. Besonders ein originales Savary-Fagott von 1825 hat mich überzeugt – es passt ideal zum Trio von Mikhail Glinka. Im Anschluss probte ich gemeinsam mit Sharon Prushansky beim Klavierrestaurator Toni Sulzener. Für diese Probe wurde eigens ein historischer Bechstein-Flügel auf 438 Hz gestimmt und ich habe mein Heckel Fagott von 1893 dazu ausprobiert.