Darum geht’s

Mit deiner Unterstützung bin ich ab dem 7. September in Bern, um während sechs Wochen den Wahlkampf in der Schweiz zu beobachten. Jede Woche veröffentliche ich dazu mehrere Beiträge auf der Website Nachbern.ch. Zunächst beobachte ich während der dreiwöchigen Herbstsession vom 7. bis zum 25. September, was Parlamentarier tun, um wiedergewählt zu werden. Danach reise ich bis zu den Parlamentswahlen am 18. Oktober 2015 kreuz und quer durch die Schweiz und verfolge den Wahlkampf der verschiedenen Kandidaten und in den verschiedenen Landesteilen, von den Küchentisch-Treffen der Sozialdemokraten über die Roadshow der Liberalen bis zum «Zmörgeli mit Mörgeli».

Über mich

1975 geboren und aufgewachsen in der Schweiz, bin ich 2007 nach Berlin gezogen und geblieben – seither verdiene ich mein Geld als freier Publizist. Unabhängig von Parteien, Interessengruppen, Verbänden und Redaktionen werde ich den Wahlkampf unvoreingenommen und aus möglichst neutraler Warte verfolgen und versuchen, keine Partei zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Doch wie jeder Mensch habe auch ich Haltungen und Interessen. Zusammen mit einigen von meinen bisherigen Textarbeiten sind sie auf Ronniegrob.com einzusehen.

Das wird auf Nachbern.ch zu lesen sein

Vor allem Blogtexte, ergänzt mit Fotos und Videos: Beobachtungen aus persönlicher Sicht, aber auch Interviews und Hinweise zu anderen bemerkenswerten Angeboten rund um die Wahlen. Herauskommen soll eine unterhaltsame Ergänzung zum regulären Pflichtstoff mit neuen Blicken auf das Altbekannte. Das Rad neu erfinden und alles anders oder besser machen als etablierte Bundeshausjournalisten kann ich nicht. Aber ich will mich bemühen, nicht einfach nur more-of-the-same zu liefern, sondern neue Wege der Politikberichterstattung auszuprobieren. Ich will bei den Wahlkampfveranstaltungen genau hinschauen, wie sich die Politiker verkaufen (und verkaufen wollen). Wie das Zusammenspiel zwischen Journalisten, Politikern, Kommunikationsarbeitern und Lobbyisten funktioniert, hat mich schon immer interessiert – und im Bundeshaus ist der Reigen der gegenseitigen Abhängigkeiten live zu betrachten und zu beschreiben. Das wird mir leichter gelingen als anderen, denn mit deiner Finanzierung ermöglichst du mir, gegen alle Seiten unabhängig zu sein.

Finanzierung

Die Höhe des Crowdfundings habe ich auf insgesamt CHF 10’000 festgesetzt. Das ist weniger als der vom Journalisten-Berufsverband «Impressum» empfohlene Mindestmonatslohn für festangestellte Journalisten von 7960 Franken (im 9. Berufsjahr, Stadt Bern). Um den Wahlkampf im ganzen Land verfolgen zu können, muss ich ausserdem mit hohen Reisespesen rechnen. Nicht nur die Anreise aus Berlin will bezahlt sein, auch die Miete und das Essen in der Schweiz kosten einiges.