Hello Machi Indu 15

Mehr Raum für Kunsthandwerk

von Machi_Indu15

Luzern

Ein Werkstätten-Kollektiv und Kulturraum mitten in der Stadt Luzern. Dank Deiner Unterstützung entsteht ein Ort, an dem Kunsthandwerk praktiziert, vermittelt, sichtbar und zugänglich gemacht wird.

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So funktioniert’s

Es gilt das «Alles oder Nichts»-Prinzip: Nur wenn das Finanzierungsziel erreicht oder übertroffen wird, werden dem Projekt die Gelder ausgezahlt.

5 Unterstützer*innen

29 Tage verbleibend

Machen in der Stadt Luzern

Seit 115 Jahren wird an der Industriestrasse 15 «gemacht». Wo früher Bitter Lemon und Tonic-Water hergestellt wurden, später Lichtgestaltung und Events ihren Platz fanden, entsteht heute ein Werkstätten-Kollektiv und bezahlbarer Raum für Kunsthandwerk. Damit schafft die «Machi Indu 15» Raum für gegenseitige Inspiration, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Stärkung und Vernetzung von Kunsthandwerk. Sie versteht sich zudem als Experimentierraum für nachhaltige Entwürfe und lokale Geschäftsmodelle. Der Verein adressiert einen konkreten Mangel: Bezahlbarer Arbeitsraum für maschinenintensives Kunsthandwerk ist in der Stadt Luzern an zentraler und sichtbarer Lage kaum verfügbar. Das Projekt schafft diese Infrastruktur dauerhaft und gemeinschaftlich getragen, eingebettet in eine genossenschaftliche Siedlung mit langfristiger Perspektive.

Die geplante Gemeinschaftsfläche der «Machi» ermöglicht öffentliche Nutzungen wie Pop-Up-Events, Märkte, Ausstellungen, Referate und Stammtische. So werden die Räumlichkeiten auch nach aussen geöffnet, miteinander geteilt und geben Einblick in handwerkliche Prozesse, ganz authentisch in Werkstatt-Atmosphäre.

  • Ein 115 Jahre altes Gebäude inmitten einer neuen genossenschaftlichen Siedlung (Kooperationstrasse Industriestrasse Luzern)
    Ein 115 Jahre altes Gebäude inmitten einer neuen genossenschaftlichen Siedlung (Kooperationstrasse Industriestrasse Luzern)
  • Die 115 Jahren haben ihre Spuren hinterlassen...
    Die 115 Jahren haben ihre Spuren hinterlassen...
  • Weder Wände, noch Türen gibt es aktuell in unserer zukünftigen Werkstatt
    Weder Wände, noch Türen gibt es aktuell in unserer zukünftigen Werkstatt
  • Eine neue Raumaufteilung sorgt dafür, dass alle Werkstätten gemeinschaftlich und doch ungestört arbeiten können
    Eine neue Raumaufteilung sorgt dafür, dass alle Werkstätten gemeinschaftlich und doch ungestört arbeiten können
  • Für präzises und sicheres Arbeiten brauchen wir eine gute Beleuchtung
    Für präzises und sicheres Arbeiten brauchen wir eine gute Beleuchtung
  • Damit unsere vielen Maschinen gleichzeitig laufen können, müssen wir den Strom neu ziehen
    Damit unsere vielen Maschinen gleichzeitig laufen können, müssen wir den Strom neu ziehen

Das sind Wir

Die «Machi Indu 15» ist als Verein organisiert und setzt sich zusammen aus 4 Werkstätten mit 8 Macher:innen, die nicht nur in ihrer eigenen Praxis tätig sind, sondern Kunsthandwerk aktiv vermitteln: als Kursleiter:innen, Hochschulmitarbeitende und in eigenen Vermittlungs- und Forschungsprojekten. Die Machi Indu 15 ist damit kein reines Atelierhaus, sondern ein Ort, an dem Handwerkskultur praktiziert, weitergegeben und öffentlich zugänglich gemacht wird. Somit entsteht an der Industriestrasse 15 ein neuer, nachhaltiger Kulturraum für Luzern.

Keramikwerkstatt mit:

Annick Bosson ist Künstlerin und Vermittlerin und bewegt sich mit ihrem Schaffen in den Bereichen Keramik, Druckgrafik, Skulpturen, Zeichnungen sowie Performances und Theaterprojekte. Sie ist Mitbegründerin und Co-Organisatorin vom «Fragil – Keramikmarkt» im Neubad Luzern, der seit 2020 jährlich stattfindet.

Cornelia Gassler ist seit 2019 als Materialdesignerin selbstständig und experimentiert, forscht und gestaltet vor allem mit Keramik. Sie entwickelt und entwirft Platten für Öfen, Bäder und Küchen und forscht an der HSLU in der Forschungsgruppe Produkt + Textil gemeinsam mit Ziegelherstellern an einem begrünten Fassadensystem. Seit 2025 steht ihre Selbstständigkeit unter dem Stern eines practice-based PhD-Projekts zur Wiederverwendung von mineralischen Abfällen.

Seraina Müller ist Keramikkünstlerin und betreibt seit 2021 das «seramics studio» in Luzern, in dem sie handgefertigte Objekte an der Drehscheibe und von Hand formt. Ihre Werke entstehen als Unikate und in kleinen Serien, geprägt von einem feinen Gespür für Materialität, Form und Alltagsästhetik. Seit 2024 gibt sie ihr Können in eigenen Workshops weiter.

Goldschmiede mit:

Katrin Kunz ist ausgebildete Goldschmiedin und führt seit 16 Jahren ihr Label «Die Eisenhand» mit eigener Werkstatt in Luzern. Als Liebhaberin von Antiquariaten und Flohmärkten begeistert sie die Geschichte und Bedeutung, die sich über Generationen in getragenen Schmuckstücken sammelt. Sie fertigt alle ihre Arbeiten von A bis Z von Hand, Serien sowie Einzelstücke. Katrin ist ausserdem Mitorganisatorin des Handwerksmarktes «Das Herz in der Hand».

Textilwerkstatt mit:

Eileen Good ist Industriedesignerin und verbindet in ihrer Arbeit präzises Handwerk mit experimenteller Materialrecherche. Sie interessiert sich für gesellschaftliche Fragestellungen sowie Vermittlung und Austausch und forscht zusammen mit Laura am Projekt «Knitternet», einer digitale Plattform zur Erhaltung der Schweizer Passap-Strickmaschinenkultur. Seit 2025 ist sie Teil des Textilateliers «Textilosaurus».

Laura Schwyter ist ausgebildete Bekleidungsgestalterin und Textildesignerin. 2021 gründete sie das Atelier und Kurslokal «Textilosaurus», wo textiles Handwerk praktiziert, erforscht, vermittelt und gefördert wird. Sie gibt ihr Wissen in Kursen weiter, fertigt Einzelstücke auf Mass und arbeitet kollaborativ mit anderen Designer*innen. Zusammen mit Eileen forscht sie am Projekt «Knitternet»


Schuhmacherei mit:

Jule Schumacher ist Schuhmacher:in mit Meister:innenprüfung und eigenem Label. Ihr beruflicher Werdegang führte sie durch Massschuhmachereien, Theater und Berufsschulen. Lokalität und Nachhaltigkeit sind ihr wichtige Grundwerte: Sie arbeitet mit lokalem Leder vom Biohof Tempikon in Baldegg und entwickelte ein lokales Uhrenarmband für eine Uhrenfabrik aus Biel. Wenn Jule nicht gerade in der Werkstatt ist, steuert sie Kursschiffe über den Vierwaldstättersee.

Veronica Fischer absolvierte das Higher National Diploma in Footwear Design in London. Nach Erfahrungen in Designstudios und Massschuhmachereien widmet sie sich seit 2021 wieder vertieft dem Schuhhandwerk und experimentiert als Schuhmodelleurin mit traditionellen und zeitgenössischen Schuhkreationen.


  • unten v.l.n.r: Katrin Kunz, Jule Schumacher, Cornelia Gassler, Annick Bosson, Seraina Müller , oben v.l.n.r: Laura Schwyter, Eileen Good, Veronica Fischer
    unten v.l.n.r: Katrin Kunz, Jule Schumacher, Cornelia Gassler, Annick Bosson, Seraina Müller , oben v.l.n.r: Laura Schwyter, Eileen Good, Veronica Fischer
  • In der Keramikwerkstatt wird geforscht und experimentiert...
    In der Keramikwerkstatt wird geforscht und experimentiert...
  • ... designt und produziert...
    ... designt und produziert...
  • ... und Keramik-Wissen in Workshops weitergegeben.
    ... und Keramik-Wissen in Workshops weitergegeben.
  • In der Goldschmiede entstehen Schmuckstücke...
    In der Goldschmiede entstehen Schmuckstücke...
  • ...die dich ein Leben lang begleiten.
    ...die dich ein Leben lang begleiten.
  • In der Schuhmacherei wird entworfen und modelliert...
    In der Schuhmacherei wird entworfen und modelliert...
  • ...bis die Massschuhe perfekt passen.
    ...bis die Massschuhe perfekt passen.
  • In der Textilwerkstatt rattern die Strick- und Nähmaschinen, finden Workshops statt und...
    In der Textilwerkstatt rattern die Strick- und Nähmaschinen, finden Workshops statt und...
  • ... entstehen Einzelstücke auf Mass.
    ... entstehen Einzelstücke auf Mass.
  • Bis es so weit ist, haben wir noch einige Hürden zu bewältigen...
    Bis es so weit ist, haben wir noch einige Hürden zu bewältigen...

Dafür brauchen wir Deine Unterstützung

Die 115 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen und das Gebäude braucht dringend eine Innenraumsanierung. Damit in der «Machi» wieder gemacht werden kann, müssen wir einige bauliche Massnahmen vornehmen. Konkret bedeutet das:

  • Fensterwand für mehr Licht in den Räumen: 1 Machi-Orden finanziert uns 1 m² Fenster (wir brauchen mind. 35m²)

  • Wände für eine neue Raumaufteilung: Mit einem Küchentuch finanzierst du uns 1m² Wand (von ca. 210 m²)

  • Türlöcher kosten im Fall auch! Mit einem Schlüsselanhänger finanzierst du uns eines.

  • Beleuchtung, die präzises und sicheres Arbeiten ermöglicht: Da ist die Ehren-Macher:in zusammen mit den Möglich-Macher:innen gefragt.

  • Strom für alle unsere Maschinen: Als Steckdosen-Pat:in finanzierst du uns uns eine neue Steckdosensetzung.

  • Warmwasser und Wasseranschluss: Fünf Strickschals ermöglichen uns die Verlegung einer Wasserleitung.

  • Diverse Reparaturen: Die sanitären Anlagen, Warenlift, Boden und Fenster freuen sich ebenfalls über jede Spende – die kamen nämlich in den letzten Jahrzehnten ziemlich zu kurz.

Deine Unterstützung ermöglicht uns eine Teilfinanzierung der Sanierung und somit unterstützt du uns dabei:

  • Bezahlbaren Atelier- und Werkstattraum in Luzern zu ermöglichen
  • Kunsthandwerk und nachhaltige, lokale Produktion zu fördern
  • Eine Gemeinschaftsinfrastruktur für interdisziplinäre Zusammenarbeit zu schaffen
  • Handwerkskultur sichtbar zu machen und öffentlich zu vermitteln

DANKE 60000 <3<3<3

  • Belohnung: Schlüsselanhänger
    Belohnung: Schlüsselanhänger
  • Belohnung: Küchentuch
    Belohnung: Küchentuch
  • Belohnung: Strickschal
    Belohnung: Strickschal
  • Belohnung: Postkartenset
    Belohnung: Postkartenset
  • Belohnung: Sicherheit aus Silber
    Belohnung: Sicherheit aus Silber
  • Belohnung: Machi-Orden Beispiele
    Belohnung: Machi-Orden Beispiele
  • Das könntest du sein! 🎖
    Das könntest du sein! 🎖