Future 3.0 lance une

Durch das Verbot der Verwendung und des Imports von Pestiziden in der Schweiz schaffen wir die notwendigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und gegenüber der öffentlichen Gesundheit respektvolle Landwirtschaft.

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Selbstversorgung

Das heutige Know-how und die technischen Möglichkeiten erlauben uns, diese Initiative ab heute umzusetzen. Trotzdem sieht die Initiative eine Übergangsphase von 10 Jahren vor, um die notwendigen Voraussetzungen für die Umsetzung der Initiative zu schaffen.

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Neuausrichtung

Kein Geschäft hat Vorrang gegenüber der Gesundheit. Richten wir also das Augenmerk der wirtschaftlichen Tätigkeit auf den Menschen und die Umwelt.

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Warum brauchen wir Geld ?

Eine Unterschrift kostet das Initiativkomitee rund CHF 1 und es braucht mindestens 100’000 Unterschriften, damit eine Initiative zustande kommt.

Die Kommunikation

Die Stärke unserer öffentlichen Kommunikation hängt zu einem grossen Teil von den finanziellen Möglichkeiten unseres Initiativkomitees ab. Danke für Ihre Unterstützung. Durch Ihre Spende tragen Sie zum Erfolg der Initiative bei indem Sie uns ermöglichen, die Bevölkerung von der Bedeutung unseres Anliegens zu überzeugen.

Die Volksinitiative lautet:

Die Bundesverfassung1 wird wie folgt geändert:

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Art. 74, Abs. 2bis

2bis Der Einsatz synthetischer Pestizide in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege ist verboten. Die Einfuhr zu gewerblichen Zwecken von Lebensmitteln, die synthetische Pestizide enthalten oder mithilfe solcher hergestellt worden sind, ist verboten.

Art. 197 Ziff. 122

  1. Übergangsbestimmungen zu Art. 74 Abs. 2bis

1Die Ausführungsgesetzgebung zu Artikel 74 Absatz 2bis tritt spätestens zehn Jahre nach dessen Annahme durch Volk und Stände in Kraft.

2 Der Bundesrat erlässt vorübergehend auf dem Verordnungsweg die notwendigen Ausführungsbestimmungen und achtet dabei auf eine schrittweise Umsetzung von Artikel 74 Absatz 2bis.

3 Solange Artikel 74 Absatz 2bis nicht vollständig umgesetzt ist, darf der Bundesrat vorübergehend unverarbeitete Lebensmittel, die synthetische Pestizide enthalten oder mithilfe solcher hergestellt worden sind, nur dann bewilligen, wenn sie zur Abwehr einer gravierenden Bedrohung von Mensch oder Natur unverzichtbar sind, namentlich einer schweren Mangellage oder einer ausserordentlichen Bedrohung von Landwirtschaft, Natur oder Mensch.

1 SR 101

2 Die endgültige Ziffer dieser Übergangsbestimmungen wird nach der Volksabstimmung von der Bundeskanzlei festgelegt.

Die Initiative in einigen Fragen und Antworten

2bis L’utilisation de tout pesticide de synthèse dans la production agricole, la transformation des produits agricoles et l’entretien du territoire est interdite. L’importation à des fins commerciales de denrées alimentaires contenant des pesticides de synthèse ou pour la production desquelles des pesticides de synthèse ont été utilisés est interdite.

[Kann die Landwirtschaft heute ohne synthetische Pestizide die Versorgung der Schweizer Bevölkerung sicherstellen?](http://www.future3.ch/de/question_reponses#collapseOne)

Richtig : Heute ist es absolut möglich, die Versorgung der Schweizer Bevölkerung durch die einheimische Produktion und den Import von Nahrungsmitteln ohne synthetische Pestizide sicherzustellen.

[Ist die Initiative heute umsetzbar?](http://www.future3.ch/de/question_reponses#collapseTwo)

Richtig : Das Know-how und die heutigen Möglichkeiten erlauben uns, für alle Beteiligten einen wirtschaftlich tragfähigen Weg zu finden, um das Ziel zu erreichen.

[Wird die Initiative die öffentliche Gesundheit verbessern und damit die Gesundheitskosten senken?](http://www.future3.ch/de/question_reponses#collapseThree)

Richtig : Zahlreiche schweizerische und ausländische Studien stellen eine Gefahr und erhöhte Risiken für die öffentliche Gesundheit fest, die durch verschiedene Cocktails von synthetischen Pestiziden in unseren Lebensmitteln verursacht werden.

Es sind auch zahlreiche Fälle chronischer Erkrankungen bei Arbeitern im Landwirtschaftssektor dokumentiert, die direkt mit synthetischen Pestiziden arbeiten.

Wir können daher bekräftigen, dass Sie mit Ihrer JA-Stimme die öffentliche Gesundheit sowie die Gesundheit des hauptsächlich betroffenen Landwirtschaftssektors verbessern. Sie können damit in unserem Land eine Senkung der Kosten Krankenversicherungen und der IV bewirken.

Wird die Initiative die Preise unserer Lebensmittel erhöhen?

Falsch: Synthetische Pestizide und ihre Verwendung sind sehr teuer. Zahlreiche Beispiele zeigen heute, dass Landwirte, die auf die Verwendung von synthetischen Pestiziden verzichten, signifikant tiefere Kosten haben.

[Kann ein Landwirtschaftsbetrieb heute ohne synthetische Pestizide rentabel wirtschaften?](http://www.future3.ch/de/question_reponses#collapseFive)

Richtig : Hunderte Betriebe in der Schweiz zeigen, dass dies mehr als nur rentabel ist. Es gibt auch das Bewusstsein für eine gegenüber Mensch und Boden respektvolle Bewirtschaftung zurück. Zudem werden qualitativ höherwertige Nahrungsmittel produziert.

[Hat die Initiative positive Auswirkungen auf die Tiere und die Umwelt?](http://www.future3.ch/de/question_reponses#collapseSix)

Richtig : Im Jahr 2015 wurden in der Schweiz mehr als 2000 Tonnen Pestizide versprüht, die das Grundwasser, Bäche und unsere Seen verschmutzen. Dabei wird unser Ökosystem still und unsichtbar zerstört. Ihr JA ist entscheidend, um den Menschen, die Tiere und die Natur wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Mehr Informationen über www.future3.ch

Cette initiative, va-t-elle augmenter les coûts de nos aliments ?

Les pesticides de synthèses et leurs utilisations coûtent très chers. De nombreux cas d’école démontrent aujourd’hui que les agriculteurs n’utilisant plus de pesticides de synthèses dans leur méthode de travail voient leurs coûts significativement se réduire.

Une exploitation agricole qui n'utilise pas de pesticides, peut-elle être rentable ?

Des centaines d’exploitations existant en Suisse démontrent que ce type d’exploitation est rentable. Elles redonnent également la satisfaction d’exploiter dans le respect de l’humain et de la terre.

Cette initiative, a-t-elle une influence positive sur notre environnement et sur les animaux ?

En 2015, plus de 2000 tonnes de pesticides ont été déversés sur le territoire national polluant les nappes phréatiques, les cours d’eau et nos lacs. Ils détruisent de manière invisible et silencieuse notre écosystème.

Votre oui est déterminent pour remettre l’homme, les animaux et la nature au centre de nos préoccupations.

MERCI DE VOTRE SOUTIEN :)