What is happening in Afghanistan?By Afghan Laziz, on 18/8/2021 18:21

Liebe Unterstützer

Es schmerzt uns sehr, nach unserer letzten so erfreulichen Nachricht nun eine so bestürzende News verfassen zu müssen.

In den letzten Tagen sind unsere Gedanken bei der Bevölkerung Afghanistans und der sich dort entwickelnden Situation. Wir haben Angst um unsere afghanischen Freunde und Familienangehörigen und alle anderen unschuldigen Menschen, die um ihr Leben fürchten müssen, nachdem die Taliban die Macht übernomen haben

Die Taliban haben am Sonntag ihre Kontrolle über Afghanistan besiegelt, indem sie in die Hauptstadt Kabul eindrangen und auf so überraschend wenig Widerstand stiessen, während Präsident Aschraf Ghani aus dem Land floh, die Regierung zusammenbrach und die Stadt in Chaos und Angst versankund Zehntausende versuchten zu fliehen. Die Taliban sind für ihre strenge islamische Herrschaft bekannt. Sie haben eine Geschichte der Unterdrückung von Mädchen und Frauen, was bedeutet, dass alle Errungenschaften im Bereich der Bildung für Frauen und Mädchen verloren gehen werden. Zu ihren weiteren strengen Interpretation des islamischen Rechts gehören:

• das Verbot von Musik und Filmen • Zwang für Frauen, eine Vollburka zu tragen • Zwang für Männer, ihren Bart zu behalten • Verbot für Frauen, eine Arbeit anzunehmen

Eine Möglichkeit für uns alle, unsere afghanischen Freunde zu unterstützen, besteht darin, diese Petition zu unterzeichnen und zu verbreiten, um sicherzustellen, dass ihnen Asyl gewährt wird und sie mit ihren Familien zusammengeführt werden: https://afghanistan-appell.ch/ https://act.campax.org/petitions/humanitare-aufnahme-von-schutzsuchenden-aus-afghanistan

Wir danken euch allen für eure Unterstützung!

Dear supporters

It gives us much pain having to write such an upsetting news after our last so pleasant news.

In the last few days our thoughts are with the people of Afghanistan and the situation that is developing there. We are afraid for our Afghan friends and family members and all other innocent people who have to fear for their lives in view of the Taliban taking over the power.

The Taliban sealed their control of Afghanistan on Sunday, entering the capital Kabul and meeting surprisingly little resistance as President Ashraf Ghani fled the country, the government collapsed, and the city descended into chaos and fear, as tens of thousands tried to flee. The Taliban are known for their strict Islamic rule. They have a history of oppressing girls and women, which means that all gains in education for women and girls will be lost. Their other strict interpretations of Islamic law include:

• Banning music and movies • Forcing women to wear a full burqa • Forcing men to keep their beards • Prohibition for women to take jobs

One way for all of us to support our Afghan friends is to sign and circulate this petition to ensure that they are granted asylum and reunited with their families: https://afghanistan-appell.ch/ https://act.campax.org/petitions/humanitare-aufnahme-von-schutzsuchenden-aus-afghanistan

Thank you all for your support!

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We Made It!!! Vielen Dank – und jetzt gehts los!By Afghan Laziz, on 9/8/2021 16:17

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Wir haben es geschafft! Mit 31’325.- haben wir unser Ziel sogar um mehr als 6’000.- übertroffen. Mit deinem Beitrag und dem von 161 anderen Unterstützern können wir unser Projekt «Food Truck für Afghan Laziz» in Angriff nehmen. Der Trailer ist sogar bereits bestellt! Das ganze Afghan Laziz Team bedankt sich herzlich bei euch.

Unser Trailer wird in diesem Moment gebaut und sobald wir die ersten Eindrücke bekommen, teilen wir sie sofort mit euch. In den kommenden Tagen werden wir alle Belohnungen vorbereiten und zur Vergabe bereitmachen. Für die Caterings, Kochkurse und das Abendessen melden wir uns persönlich in einigen Tagen bei euch, um ein passendes Datum zu finden. Aber eins steht fest: Eure Goodies gehen nicht vergessen, auch wenn es unter Umständen vielleicht etwas länger dauert.

Nochmals vielen Dank. Dank dir können wir jetzt mit Vollgas loslegen.

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Suche nach Frieden - Khatere's GeschichteBy Afghan Laziz, on 6/8/2021 11:03

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Es ist sehr schwer für mich, über meine Vergangenheit zu sprechen. Aber ich möchte meine Stimme einsetzen, damit mehr Menschen von den Schwierigkeiten von Geflüchteten wissen.

Mein Name ist Khatere, was in Dari «schöne Erinnerungen» bedeutet.

Ich lebe jetzt seit über fünf Jahren in Zürich. Die Reise, die mein Mann, mein Bruder, mein Sohn, meine Tochter und ich unternommen haben, um hierher zu kommen, war unglaublich schwierig. Meine Familie arbeitet hart daran, sich hier in der Schweiz ein neues Leben aufzubauen. Wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung durch die Regierung und unsere Freunde, aber wir lehnen uns nicht einfach zurück und verlassen uns auf andere. Seit unserer Ankunft lernen wir fleissig eine neue Sprache, damit wir nicht nur für uns selbst sorgen, sondern auch einen Beitrag in unserer neuen Heimat leisten können.

Es gibt Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnern kann, und Dinge, die zu schwierig sind, um sie aufzuschreiben, aber meine Familie möchte ihre Reise mit euch teilen. Hier ist also unsere Geschichte, sowohl die süssen als auch die bitteren Seiten.

Ich wurde 1985 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kabul geboren. Ich verliess mein Zuhause, als ich noch ein Kind war, und kann mich nur wenig an meine Kindheit in Afghanistan erinnern. Als die Taliban an die Macht kamen, floh meine Familie in den Iran. Ich war damals erst sieben Jahre alt, meine jüngeren Schwestern waren fünf und drei Jahre alt und mein kleiner Bruder drei Monate alt. Wir waren alle unschuldige Kinder, während die Welt um uns herum zusammenbrach.

Die Reise in den Iran war lang und schwierig. Wir machten nur alle paar Stunden eine Pause und assen und tranken unterwegs nur spärlich: Nüsse, Trockenfrüchte und schmutziges Wasser. Eines Nachts, als wir in einer Höhle nahe der Grenze zwischen Pakistan und dem Iran schliefen, wurden wir von einer Gruppe bewaffneter Männer überfallen. Sie bedrohten uns mit Gewehren und nahmen alles mit, was wir hatten: Geld und Schmuck, auch wenn es nicht viel war. Die Erinnerung an diese Nacht verfolgt mich noch heute.

Ich habe den grössten Teil meiner Kindheit im Iran verbracht. Meine Eltern arbeiteten sehr hart, um ein kleines Zimmer für unsere Familie mieten zu können. Als Flüchtlinge durften wir nicht zur Schule gehen, und meine Eltern hatten grosse Mühe Arbeit zu finden. Meinem Vater gelang es, meinen zweiten Onkel davon zu überzeugen, mir den Pass seiner Tochter Nadjma zu leihen, der mein Onkel den Schulbesuch verboten hatte. So konnte ich vier Jahre lang zur Schule gehen.

Ich verbrachte viele Stunden mit meiner Mutter in der Küche und sah ihr beim Kochen zu. Sie brachte mir bei, wie man Zwiebeln und Kartoffeln schneidet und wie man Reis genau richtig kocht und würzt. Ich erinnere mich noch an das erste Gericht, das ich ganz allein für meine Geschwister kochte. Meine jüngere Schwester war krank, und meine Eltern mussten sie ins Krankenhaus bringen, also überliess meine Mutter mir die Küche. Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit reichlich Kurkuma. Es war nicht die exotischste Mahlzeit, aber ich war stolz auf mich, weil ich es ohne meine Mutter geschafft hatte. Ich war erst sieben Jahre alt.

Mit 15 habe ich mich verlobt. Shafiq und ich hatten unser erstes Date ein paar Monate später. Wir verbrachten die zauberhafteste Zeit miteinander, und ich verliebte mich hoffnungslos in ihn. Ich konnte an nichts anderes mehr denken als an ihn. Er schrieb mir wunderschöne Gedichte, und jedes Mal, wenn ich an ihn dachte, überkam mich ein warmes Gefühl, das sich von meinem Bauch aus in meinem ganzen Körper ausbreitete und meine Beine schwach werden liess. Ich füllte mein Tagebuch mit endlosen Liebesgedichten, die mich heute noch zum Lachen bringen, wenn ich sie lese.

Zwei Jahre nach unserer Hochzeit zogen meine Eltern mit meinen Geschwistern zurück nach Afghanistan. Die Situation dort schien sich verbessert zu haben, nachdem die Amerikaner nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nach Afghanistan gekommen waren. Ein paar Jahre später beschlossen wir, ihnen zu folgen. Obwohl sie nicht mehr an der Macht waren, versteckten sich die Taliban in den Bergen in der Nähe unseres Dorfes und gingen oft auf die Strasse. Sie zwangen Frauen, in der Öffentlichkeit Burkas zu tragen, und hinderten sie daran, ihre Häuser ohne Begleitung eines männlichen Verwandten zu verlassen. Junge Burschen wurden gezwungen, sich ihnen anzuschliessen. In der Stadt herrschte Armut, und die Kosten für Grundnahrungsmittel wie Mehl und Öl stiegen von Monat zu Monat an. Mein Sohn Hossein und ich verliessen aus Angst vor den Taliban das Haus nicht, und Hossein konnte nicht zur Schule gehen. Die Taliban beschuldigten uns, iranische Spione zu sein, und es gab immer mehr Drohungen.

Der Winter rückte näher, und da wir uns weder Heizung noch Medikamente leisten konnten, machten wir uns Sorgen, dass unser neugeborenes Mädchen diese tödliche Jahreszeit nicht überstehen würde. Nach acht Monaten in Afghanistan beschlossen wir, in den Iran zurückzukehren. Die Reise dauerte zwei Wochen. Auch dieses Mal sahen wir keinen Grund, im Iran zu bleiben. «Wir gehen weiter in die Türkei, oder wir sterben», sagte Shafiq. Das ist eine sehr schwierige Entscheidung, vor allem als Eltern. Leider werden so viele dazu gezwungen. Ich hatte keine Angst vor dem Sterben. Ich hatte Angst davor, zu leben, während meine Geliebten sterben.

Wir waren nur nachts unterwegs. Der Sternenhimmel und der helle Mond waren die einzigen Lichter, die uns den Weg wiesen, aber oft war die Nacht so schwarz, dass wir die Person vor uns nicht sehen konnten. Da wir nicht wussten, was vor uns lag, setzten wir einen Fuss vor den anderen, rannten durch die Dunkelheit. Die einzige Nahrung, die wir hatten, waren ein paar Datteln und Nüsse und eine Flasche sauberes Wasser für unser kleines Mädchen Hosna. Der Rest von uns trank jedes Wasser, das wir finden konnten. Ich hatte einen starken Wunsch, der mich weitermachen liess: den Wunsch, ein ruhiges Leben zu führen, meinen Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen, ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen zu haben. Ich glaubte, dass mein Glaube uns beschützen und uns auf diesem gefährlichen Weg bewahren würde.

Wir bezahlten einem Schmuggler 1200 Euro, damit er uns über das Mittelmeer brachte. Mehr als fünfzig Menschen wurden in ein kleines Gummiboot geladen, Frauen und Kinder in der Mitte und Männer aussen herum. Als wir uns griechischen Gewässern näherten, kam die türkische Wasserschutzpolizei auf uns zu. Ihr Boot war im Vergleich zu unserem riesig. Sie drohten, unser Schlauchboot zu versenken, wenn wir nicht sofort umdrehten, aber wir taten so, als würden wir sie nicht hören. Sie umkreisten uns einige lange Minuten lang, aber wir starrten auf den Boden und hielten durch, ohne den Kurs zu ändern. Als wir die Grenze überquert hatten, zogen sie sich zurück. Wir hatten Glück.

Wir wurden von einem Rettungsboot an Land gebracht und dann auf eine kleine Insel gefahren. Dort waren viele andere Flüchtlinge aus der ganzen Welt, aus Syrien, Irak, Pakistan und auch aus Afghanistan. Auf der Insel schliefen wir fünf Nächte in einem Lager, um uns zu erholen, bevor wir einen Teil unserer Ersparnisse verwendeten, um Tickets für eine grosse Touristenfähre nach Athen zu kaufen. Nach unserer Ankunft schliefen wir zwei Nächte lang vor einem Bahnhof, bevor wir ein Flüchtlingslager fanden. In Griechenland fühlte ich mich endlich sicher.

Obwohl es viel besser war als im Iran und in Afghanistan, war das Leben immer noch schwierig. Die Familien mussten in Zelten leben und sich die wenigen Toiletten und Duschen in dem überfüllten Lager teilen. Da wir nicht arbeiten durften, wurden wir schnell unruhig. Alles, was es zu tun gab, war essen und schlafen. Dieses Leben in Abhängigkeit von anderen Menschen, ohne etwas tun zu können, war nicht das, wofür wir den weiten Weg auf uns genommen und unser Leben riskiert hatten. Wir sahen, dass unsere Familie in Griechenland keine Zukunft hatte.

Nachdem wir fünf Monate lang in Athen festsassen, beschlossen wir, unsere Reise fortzusetzen. Wir setzten unsere Reise nach Mazedonien fort, teilweise mit dem Bus, aber hauptsächlich zu Fuss. Unsere Reise dauerte elf Nächte, in denen wir Flüsse und unwegsames Gelände überqueren und im Wald schlafen mussten. Unsere Nägel brachen ab und unsere Fusssohlen waren mit Kratzern und Blut bedeckt. Das Essen war wieder knapp, und ich stillte immer noch meine Tochter Hosna. Die Grenzen waren kolonialisiert. Wir wurden von der mazedonischen Polizei verhaftet und zurück nach Griechenland gebracht. Unsere Körper schmerzten und wir waren nicht mehr in der Lage zu gehen. Der Chef des Lagers hatte unser Fehlen nicht einmal bemerkt. Ich war am Boden zerstört. Wofür hatten wir all diese Schmerzen auf uns genommen?

Ich konnte tagelang nicht laufen, hatte die Hoffnung verloren und weinte wochenlang. Als ich mich erholt hatte, sagte ich meinem Mann, dass wir einfach in Griechenland bleiben müssten. Wir würden schon irgendwie zurechtkommen. Ich wollte nie ein schönes, luxuriöses Leben. Alles, was ich mir jemals gewünscht habe, war ein ruhiges, sicheres Leben an einem Ort, an dem meine Kinder niemals Krieg erleben würden. Aber Shafiq hatte im Lager von einer Möglichkeit gehört, gefälschte Dokumente zu organisieren, wenn man das Geld hatte. Er schlug mir vor, mit Hosna in die Schweiz zu fliegen, nur wir zwei. Hossein und er würden später nachkommen. Er kaufte uns gefälschte Pässe und zahlte für jeden sechstausend Euro. Das war mehr als unsere gesamten Ersparnisse, und wir mussten uns Geld von einem Verwandten leihen. Ich habe mir Sorgen um Shafiq und Hossein gemacht, aber sie sind starke Männer. Das Lager war kein guter Ort für Hosna.

Ich war noch nie auf einem Flughafen gewesen, geschweige denn in einem Flugzeug. Ich hatte keine Ahnung, wohin ich gehen sollte, und war krank vor Sorge, mit meinem gefälschten Pass erwischt zu werden. Nur mit Allahs Hilfe schaffte ich es in die Schweiz. In Zürich angekommen, war ich völlig allein und konnte nichts anderes sagen als Hello und Danke.

Mein gefälschter Pass wurde am Flughafen Zürich entlarvt. Mir wurde ein Übersetzer zur Seite gestellt und ich durchlief ein Interview, in dem ich erklärte, wie und warum ich in die Schweiz kam und betonte, dass ein Teil meiner Familie noch in Griechenland sei. Ich stellte ein Asylgesuch, und meine Tochter und ich verbrachten die ersten Wochen im Flüchtlingszentrum Kreuzlingen. Obwohl ich allein war und meinen Mann und meinen Sohn vermisste, arbeitete ich hart daran, Deutsch zu lernen, Freunde zu finden und Hilfe zu finden, um Hosnas Vater und Bruder zu uns zu holen. Ich wusste, dass ich in der Schweiz eine Zukunft für meine Familie aufbauen konnte. Ich konnte arbeiten und meinen Lebensunterhalt verdienen. Und, was am wichtigsten war, meine Kinder würden eine Ausbildung erhalten.

Es dauerte eineinhalb Jahre, bis ich Shafiq und Hossein wiedersah. Ich war sehr dankbar, dass die Schweizer Behörden Hossein und Shafiq die Möglichkeit gaben, in die Schweiz zu kommen, aber ich war bestürzt, dass sie nach ihrer Landung in Zürich direkt nach Chiasso geschickt wurden. Ich musste kämpfen, um auch nur eine Nacht mit ihnen verbringen zu können. Nach eineinhalb Jahren ohne meinen Mann und meinen Sohn wurden wir nach nur wenigen Stunden wieder getrennt! Drei Monate lang wurden sie wie Schachfiguren durch die Schweiz von einem Flüchtlingslager zum nächsten geschoben und schliesslich, mit viel Hilfe meiner Schweizer Freunde, nach Zürich gebracht. Nach fast zwei Jahren war unsere Familie wieder vereint.

Wir bekamen von der Stadt Zürich eine Wohnung und ab November 2019 leben wir seit drei Jahren gemeinsam in der Schweiz.

Wir sind sehr glücklich hier. Mein Mann und ich gehen jeden Tag zum Deutschunterricht und Hossein ist schon nach dieser kurzen Zeit sehr gut in Deutsch. Hosna wächst auf wie ein Schweizer Kind.

Im Juli 2019 erhielten wir endlich einen Brief vom Staatssekretariat für Migration (Migrationsamt), der unser Asylgesuch beantwortete. Ich öffnete den Brief und meine Welt brach zusammen. Das erste, was ich las, war, dass wir die Schweiz verlassen müssen. Ich brach in Tränen aus, erzählte es Shafiq und Hossein und schickte ein Foto des Briefes an unsere Schweizer Freunde. Fast eine Stunde lang waren wir untröstlich und besorgt über das, was kommen würde. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, nach Afghanistan zurückzukehren. Dann, nach einer Stunde, antwortete meine Schweizer Freundin und erklärte uns, dass wir den Brief falsch verstanden hätten! Wir hatten eine F-Bewilligung erhalten, d. h. unser Asylantrag war abgelehnt worden, aber wir waren dennoch vorübergehend im Lande aufgenommen worden. Allerdings müssten wir sofort zurückkehren, wenn die Behörden unsere Genehmigung annullieren würden. Endlich hatten wir eine Genehmigung und durften arbeiten! Wir sind sehr dankbar für den Rat und die moralische Unterstützung, die wir von unseren Schweizer Freunden erhalten haben, während wir daran arbeiten, unsere Zukunft in der Schweiz aufzubauen.

Mir geht es in Zürich besser, als ich es mir je hätte vorstellen können, und manchmal fühle ich mich schuldig wegen meines Glücks, wenn ich an meine Familie denke, die ich zurückgelassen habe, und an all die anderen Menschen, die nicht so viel Glück hatten wie wir. Meine Familie ist wohl kaum die einzige, die durch den Krieg auseinandergerissen wurde. Ich träume davon, eines Tages wieder nach Hause zu fliegen, um meine Eltern zu sehen. Ich würde gerne nach Afghanistan zurückkehren, wenn sich die Lage beruhigt hat, aber das Leben dort ist ganz anders, selbst in Friedenszeiten. Die Schweiz ist der beste Ort für meine Kinder. Das ist die neue Heimat meiner Familie.

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Journey to Peace - Khatere’s StoryBy Afghan Laziz, on 5/8/2021 23:44

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It is very hard for me to talk about my past. But I want to use my voice to make people understand.

My name is Khatere, which can be translated from Dari into lovely memories.

I have been living in Zürich for over five years now. The journey my husband, brother, son, daughter and I took to get here was unbelievably difficult. My family is working hard to rebuild our lives here in Switzerland. We are immensely grateful for the support of the government and our friends, but we are not simply leaning back in our chairs, relying on others. Since our arrival, we have been studying hard to learn a new language so that we can not only provide for ourselves, but also make a contribution here in our new home.

There are things that have evaded my memory and things too hard to write about, but my family wants to share its journey with you. So, here is our story, the sweet as well as the bitter parts.

I was born in 1985 in a small village close to Kabul. I left home when I was only a child and can only recall bits and pieces of my childhood in Afghanistan. When the Taliban came to power, my family fled to Iran. I was only seven years old at the time, my younger sisters were five and three years and my baby brother three months old. We were all innocent children with the world around us falling apart.

The journey to Iran was long and treacherous. We rested only every couple of hours and ate and drank sparingly on the way: nuts, dried fruit and dirty water. One night while we were sleeping in a cave close to the boarder of Pakistan to Iran, we were assaulted by a group of armed men. They held us at gunpoint and took everything we had: money, jewellery, though it did not amount to much. The memory of that night still haunts me today.

I spent most of my childhood in Iran. My parents worked very hard to be able to rent a small room for our family. As refugees, we were not allowed to go to school and my parents struggled to find work. My father managed to convince my second uncle to lend me his daughter Nadjma’s passport, who my uncleforbade from going to school. This enabled me to go to school for four years.

I spent hours in the kitchen together with my mother, watching her cook. She taught me how to chop the onions, cut potatoes and to steam and season the rice just right. I still remember the first dish I cooked all by myself for my siblings. My younger sister was sick, and my parents had to take her to the hospital, so my mother left me in charge of the kitchen. Dinner was potatoes with heaps of turmeric. It was not the most exotic meal, but I was proud of myself for managing without my mother. I was only seven years old.

I got engaged at 15. Shafiq and I had our first date a few months later. We spent the most magical time together and I fell hopelessly and desperately in love with him. He was all I could think about. He wrote me beautiful poems and whenever I thought of him, I was overtaken by a warm sensation that spread from my belly into my entire body and made my legs weak. I filled my journal with endless love poems that make me laugh when I read them today.

Two years after our wedding, my parents moved back to Afghanistan with my siblings. The situation there seemed to have improved after the Americans came to Afghanistan in the wake of the September 11, 2001 attacks. A few years later we decided to follow. Despite not being in power anymore, the Taliban hid in the mountains close to our village and often descended to the streets. They forced women to wear burkas in public and prevented them from leaving their homes unaccompanied by a male relative. Young boys were being forced to join them. The town was poverty-stricken and the cost of staple products such as flour and oil climbed higher each month. My son Hossein and I did not leave the house out of fear of the Taliban, and Hossein could not go to school. The Taliban accused us of being Iranian spies and were getting more and more threats.

Winter was getting closer and not being able to afford heating and medicine, we were worried our new-born girl was not going to make it through this deadly season. After eight months in Afghanistan, we decided to return to Iran. This meant walking, running and hiding all over again. The arduous journey lasted two weeks. This time we did not see any reason to stay in Iran, either. «We continue on to Turkey, or we die,» Shafiq said. This is a very hard decision to make, especially as parents. Unfortunately so many are forced to. I was not afraid of dying. I was terrified of living while my loved ones die.

We walked only at night, hidden by the darkness and wrapped in warm jackets. The starry sky and bright moon were the only lights to guide us, but often the night was so black, we were unable to see the person in front of us. Not knowing what lay ahead, we continued placing one foot in front of the other, running through the dark, tripping over rocks and roots, getting up again and struggling to keep up with the person ahead. The only food we had was a few dates and nuts and a bottle of clean water for our baby girl Hosna. The rest of us drank any water we could find. I had one strong desire that kept me going: the wish to lead a calm life, give my children an education, have a roof over our heads and something to eat. I believed my faith would protect us and keep us safe on this dangerous path.

We paid a smuggler 1200 euro to take us across the Mediterranean Sea. More than fifty people were loaded into a small dinghy, women and children huddled in the middle and men on the outside. When we neared Greek waters, the Turkish water police approached us. Their boat was immense compared to ours. They threatened to pop our dinghy if we did not turn around immediately, but we pretended not to hear them. They circled us for a few, long minutes, but we stared down at the floor and soldiered on without changing course. Once we had crossed the border, they retreated. We got lucky.

We were brought to land by a rescue boat and were then driven to a small island. There were many other refugees from all around the world, from Syria, Iraq, Pakistan, and from Afghanistan too. We slept on the island for five nights in a camp to recover before using part of our savings to purchase tickets for a large tourist ferry boat to Athens. Upon arriving we slept outside a train station for two nights before finding a refugee camp. I felt safe in Greece, finally.

Though far better than Iran and Afghanistan life was still difficult. Families had to live in tents and share just a few toilets and showers in the overcrowded makeshift camp. Not being allowed to work, we became restless quickly. All there was to do was eat and sleep. This life of being dependent on other people, unable to do anything, was not what we had come all this way and risked our lives for. We saw that our family had no future in Greece.

After five months of being stuck in Athens, we decided to continue our journey. We continued on to Macedonia, partly by bus, but mostly we walked. Our journey took eleven nights and entailed crossing rivers and rough terrain and sleeping in the forest. Our nails broke off and the soles of our feet were covered in scratches and blood. Food was again scarce, and I was still breastfeeding my daughter Hosna. The boarders were colsed. We were arrested by the Macedonian police and brought back to Greece. Our bodies ached and we were not able to walk any longer. The boss at the camp had not even noticed our absence. I was devastated. What had we gone through all that pain for?

Unable to walk for days, I had lost hope and cried for weeks. Once I recovered, I told my husband that we would simply have to stay in Greece. We would manage somehow. I never wanted a nice, luxurious life. All I ever wished for was a calm, safe life in a place where my children would never know war. But in the camp Shafiq had heard of a way to organize fake documents if you had the money. He suggested I fly to Switzerland with Hosna, just the two of us. Hossein and he would follow later. He bought us fake passports, paying six thousand euro for each. This was more than our entire savings and we had to borrow money from a relative. I was worried about Shafiq and Hossein, but they are strong men. The camp was not a good place for Hosna,.

I had never been to an airport, let alone in a plane before. I had no idea where to go and was worried sick about being caught with my fake passport. Only with the help of Allah did I make it to Switzerland on the 21st of July of 2016. Once in Zurich, I was completely alone and unable to say anything but a heavily accented Hello and Thank you.

My fake passport was unmasked at the Zürich airport. I was given a translator and went through an interview where I explained how and why I came to Switzerland and emphasized that a part of my family was still in Greece. I applied for asylum and my daughter and I spent our first weeks in the Kreuzlingen refugee centre. Despite being alone and missing my husband and son, I was working hard at learning German, making friends and finding help to bring Hosna’s father and brother to us. I knew that I could build a future for my family in Switzerland. I could work and make a living. And, most importantly, my children would get an education.

It was one and a half years until I saw Shafiq and Hossein again. I was very grateful that the Swiss authorities allowed Hossein and Shafiq to come to Switzerland, but dismayed that when they landed in Zurich, they were sent directly to Chiasso. I had to fight to even spend one night with them. After one and a half years without my husband and son we were separated again after only a few hours! During a span of three months, they were pushed through Switzerland from one refugee camp to the next like chess pieces and finally, with a lot of help from my Swiss friends, they were sent to Zürich. After nearly two years our family was united again.

We were given an apartment by the city of Zürich and as of November 2019 we have lived in Switzerland together for two years.

We are very happy here. My husband and I go to German lessons every day and Hossein is already excelling in German, after this short period. Hosna is growing up like a Swiss child.

In July 2019 we finally received a letter from the State Secretariat for Migration (Migrationsamt) responding to our request for Asylum. I opened the letter and my whole world fell apart. The first thing I read was that we had to leave Switzerland. I burst into tears, told Shafiq and Hossein and sent a photo of the letter to our Swiss friends. For almost one hour we were inconsolable and worried about what would come. I simply was unable to imagine returning to Afghanistan. Then after one hour my Swiss friend answered, explaining that we had misunderstood the letter! We had been granted an F permit, meaning that our request for asylum had been denied, but we had nevertheless been temporarily accepted into the country. However, we would have to return immediately, if the authorities annulled our permit. We finally had a permit and were allowed to work! We are immensely grateful for the advice, guidance and moral support we have received from our Swiss friends as we work to build our future in Switzerland.

I am doing better in Zürich than I ever could have imagined and sometimes I feel guilty about my luck when I think of the family I left behind and all the other people who were not as lucky as we were. My family is hardly the only one torn apart by war. I dream of flying back home one day to see my parents. I would like to return to visit Afghanistan once everything has calmed down, but life there is very different, even in times of peace. Switzerland is the best place for my children. It is my family’s new home.

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WE MADE IT!!!By Afghan Laziz, on 4/8/2021 06:20

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Dear supporters, We Made It! We can’t express how grateful we are for your support! Beacuse of you our dream of owning our own food truck business can now become a reality and Khatere will be able to work in Switzerland and support her family here. There are still five days left to our Crowdfunding and we have decided to strech our goal! Can we make it to 30’000.-? Even with this new goal 100% of the money will go towards financing our food trailer.

THANK YOU♥️

Liebe Unterstützer, Wir haben es geschafft! Wir können nicht ausdrücken, wie dankbar wir für eure Unterstützung sind! Dank euch kann unser Traum vom eigenen Foodtruck nun Wirklichkeit werden und Khatere wird in der Schweiz arbeiten und ihre Familie hier unterstützen können. Es sind noch fünf Tage in unserem Crowdfunding übrig und wir haben beschlossen, unser Ziel zu erhöhen! Schaffen wir es bis 30’000? Auch mit diesem neuen Ziel wird 100% des Geldes in die Finanzierung unseres Food-Trailers fliessen. Dieser kostet 35’000.-.

VIELEN DANK!♥️

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Video SRF mitenend: Startup – Förderung für FlüchtlingeBy Afghan Laziz, on 26/7/2021 00:08

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Die 36-jährige Khatere Heidari ist aus Afghanistan in die Schweiz geflohen. Zusammen mit der Studentin Kira Jaeger bietet sie Online-Kochkurse an. Via Crowdfunding wollen sie nun einen Food Truck finanzieren und so die finanzielle Existenz der Migrantin sichern. Ein Bericht von Adrian Schmon.

Falls du den SRF Bericht am Sonntag verpasst hast, ist es noch nicht zu spät! Unter diesem Link findest du den Beitrag:

https://www.srf.ch/play/tv/mitenand/video/startup—foerderung-fuer-fluechtlinge?urn=urn:srf:video:ef39e9e8-e8b9-49a6-a973-8a533c6a5ac2

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Afghan Laziz in NZZ Bellevue und SRF1By Afghan Laziz, on 20/7/2021 12:24

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(english below) Wir haben Neuigkeiten für euch! Afghan Laziz erscheint diesen Sonntag, den 25 Juli um 19:15 Uhr in SRF1! Wir werden mit unseren Unterstützern Capacity Zürich in SRF «mitenand» gefeatured. Macht einen Eintrag in euren Kalender, um uns nicht zu verpassen!

Auch hat NZZ Bellevue einen Beitrag über uns geschrieben und zwei unserer Rezepte veröffentlicht. Hier findet ihr den Artikel:

https://bellevue.nzz.ch/kochen-geniessen/afghanischer-streetfood-bei-afghan-laziz-das-neue-food-start-up-ld.1634370

Wir haben jetzt schon mehr als die Hälfte unseres Ziels erreicht! Jetzt müssen wir noch Vollgas geben, damit wir mit Sicherheit an unser Ziel kommen.

English: We have news for you! Afghan Laziz will appear this Sunday, 25 July at 19:15 on SRF1! We will be featured with our supporters Capacity Zurich on SRF «mitenand». Make an entry in your calendar to be sure you don’t miss us!

NZZ Bellevue also wrote an article about us and posted two of our recipes. You can find the article here:

https://bellevue.nzz.ch/kochen-geniessen/afghanischer-streetfood-bei-afghan-laziz-das-neue-food-start-up-ld.1634370

We are now more than halfway to our goal! Now we have to keep working overtime to definitively arrive at our end-goal.

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Yoga in ZürichBy Afghan Laziz, on 16/7/2021 16:37

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Noch auf der Suche nach einer Aktivität für diesen Sonntag? Wir haben eine Live-Yogastunde in Zürich für dich! Alle Beiträge gehen an unser Crowdfunding. Melde dich auf unserer Webseite an!

p.s. Im Anschluss an die Klasse gibt es einen afghanischen Apéro!

English:

Still looking for an activity for this Sunday? We have a live yoga class in Zurich for you! All contributions go to our crowdfunding. Sign up on our website!

p.s. The class will be followed by an Afghan Apéro!

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Das Street Food Festival war ein Erfolg!By Afghan Laziz, on 15/7/2021 09:53

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(English below) Das Street Food Festival war ein grosser Erfolg für uns! Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die während des Festivals bei uns vorbeigeschaut haben.

Letzte Woche war ganz schön viel los bei uns. Afghan Laziz war beim Street Food Park im Züricher Hauptbahnhof dabei. Es war unser erstes Food Festival und daher speziell für uns eine sehr wertvolle Erfahrung. Wir hatten viel Spass und haben während diesen sechs Tagen eine sehr schöne Lernerfahrung gemacht.

Es war aber auch sehr harte Arbeit. Doch das viele Lob, das Khateres Essen erhalten hat, hat uns vorangetrieben. Am meisten hat es uns gefreut, wenn junge Afghanen vorbeigekommen sind, die, seit sie ihr Heimatland verlassen haben, kein echtes afghanisches Essen mehr hatten geniessen können. Es hat uns immer das Herz erwärmt zu sehen, wie sehr sie sich über den Stand gefreut haben. Wir werden mit Sicherheit auch in Zukunft, dann mit unserem Food Truck, bei Food-Festivals dabei sein!

English:

The Street Food Festival was a success!

The Street Food Festival was a great success for us! We would like to thank everyone who stopped by during the festival.

Last week was quite busy for us. Afghan Laziz was part of the Street Food Park at Zurich Main Station. It was our first food festival and thus a very valuable experience for us. We had a lot of fun and learned a lot during these six days.

It was very hard work, however, but the many praises for Khatere’s food we received pushed us forward. We were most pleased when young Afghans came by who had not been able to enjoy Afghan food since they left their home country. It always warmed our hearts to see how much they enjoyed the food. We will definitely be there, then with our food truck, at more food festivals in the future!

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Street Food Park Zürich HBBy Afghan Laziz, on 29/6/2021 22:13

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(English below)

Afghan Laziz Beim Zürich Street Food Park

Zuerst wollen wir uns ganz herzlich bei all unseren Unterstützern bis jetzt bedanken! Vielen Dank!!

!Gutschein Menü! Für alle, die sich als Belohnung den Gutschein für das Festival ausgesucht haben: Kommt bei unserem Stand vorbei und zeigt uns eure Bestätigung, dann könnt ihr euch ein Menü eurer Wahl aussuchen! Wir können euch keinen Gutschein direkt zuschicken, weil wir erst nach dem Ende des Crowdfundings sehen, wer sich was ausgesucht hat.

Von Dienstag, 6. Juli 2021 bis Sonntag, 11. Juli 2021 findet im Herzen von Zürich der 4. Zürich Street Food Park «Season Opening Fiesta» in der Haupthalle des Zürich Hauptbahnhofs statt. Der beliebte Street Food Park bietet zahlreiche kulinarische Highlights für Klein und Gross und verwandelt die Mainhall des Zürich Hauptbahnhofs in eine kulinarische Erlebniswelt. Es verwöhnen Euch 40 Street Food Chefs mit ihren Food Trucks und Food-Ständen mit über 300 frischen Gerichte aus aller Welt. Und dieses Jahr ist Afghan Laziz auch dabei! Wir freuen uns sehr, Teil dieses bunten und fröhlichen Zusammentreffens verschiedener Nationen und kulinarischen Köstlichkeiten zu sein.

Sowohl Freunde der vegetarischen und veganen Küche als auch Fleischliebhaber kommen bei uns auf ihre Kosten.

Nich nur die kulinarischen Köstlichkeiten werden ein Highlight des diesjährigen Festivals sein, sondern auch das Fussball EM Public Viewing. Die Spiele werden Euch live verteilt auf 8 grossen TV-Screens gezeigt. Vielleicht können wir sogar die Schweiz im Halbfinale sehen! Wir verkösten Euch gerne während den Pausen mit unseren afghanischen Spezialitäten. Wir freuen uns auf euch!

Mit herzlichen Grüssen, Kira und Khatere, das Afghan Laziz team :)

English:

Afghan Laziz At Zurich Street Food Park

First of all we want to say a big thank you to all our supporters so far! Thank you very much !!!

!Voucher Menu! For all of you who have chosen the voucher for the festival as a reward: Come by our street food stand and show us your confirmation, then you can choose a menu of your choice! We can’t send you a voucher directly to you because we won’t see who picked what reward until after the crowdfunding ends.

From Tuesday, July 6, 2021 to Sunday, July 11, 2021, the 4th Zurich Street Food Park «Season Opening Fiesta» will take place in the heart of Zurich in the main hall of the Zurich Main Station. The popular Street Food Park offers numerous culinary highlights for young and old and transforms the Mainhall of the Zurich Main Station into a culinary discovery world. 40 street food chefs will spoil you with their food trucks and food stands with over 300 fresh dishes from all over the globe. And this year Afghan Laziz will be there too! We are very happy to be part of this colorful and cheerful gathering of different nations and culinary delights.

Both friends of vegetarian and vegan cuisine as well as meat lovers will get their money’s worth.

Not only the culinary delights will be a highlight of this year’s festival, but also the football EM Public Viewing. The games will be shown live on 8 big TV screens. Maybe we can even see Switzerland in the semi-finals! We will be happy to feed you with our Afghan specialties during the breaks. We are looking forward to seeing you!

With warm regards, Kira and Khatere, the Afghan Laziz team :)

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