«Will alleige isch’s en Chrampf!»

Für eine Welt mit mehr Risiko: Die Kunsthalle Zürich realisiert erstmals ein Buch über die schönsten und besten Spielplätze der Welt.

Wer wir sind:

Die Kunsthalle Zürich zeigt zeitgenössische und junge Kunst. Wir stellen den Kunstbegriff immer wieder auf die Probe und spielen mit den Grenzen der klassischen Kunstausstellung. Zum Beispiel mit der Ausstellung «The Playground Project»: Wir verwandeln unsere Räume in einen riesigen Spielplatz. Es geht uns dabei aber nicht nur ums spielen – wir wollen ein Zeichen setzen für eine Stadt mit mehr Spielplätzen. Eine Ausstellung ist vergängliches und wenn wir den Spielplatz Mitte Mai abbrechen, bleibt nichts mehr als eine Erinnerung. Und deshalb gestalten, schreiben und denken wir ein Buch mit den schönsten Spielplätzen der Welt.

Warum Spielplätze?

Zwischen 1950 und 1980 war der Spielplatz ein kreatives Labor. In den Städten der Industrienationen entstanden innovative, verrückte, interessante und aufregende Projekte: Landschaftsarchitekten, Künstler, Aktivisten und Bürger wollten Kindern den besten Spielort zur Verfügung stellen und zugleich Gemeinschaft und Stadt neu denken. Heute gibt es in Zürich und anderswo immer weniger wirklich tolle Spielplätze. Wir von der Kunsthalle Zürich denken: Das muss sich ändern!

Warum ein Buch?

In zahlreichen bisher unveröffentlichten Bildern bringt die Publikation «The Playground Project» den damaligen Ideenreichtum zurück – damit wir uns heute davon inspirieren lassen können. Die Publikation erklärt die wechselvolle Geschichte des Spielplatzes zwischen Erziehung, Architektur, Kunst und Politik. Vertiefende Texte würdigen die wichtigsten Akteure, von denen heute viele vergessen sind. Mit Beiträgen zu Marjory Allen (Lady Allen of Hurtwood), Joseph Brown, Riccardo Dalisi, Richard Dattner, Aldo van Eyck, M. Paul Friedberg, Alfred Ledermann, Alfred Trachsel, Group Ludic, Egon Møller-Nielsen, Palle Nielsen, Isamu Noguchi, Josef Schagerl, Mitsuru (Man) Senda und Carl Theodor Sørensen.

Wir haben Bilder gesammelt und Texte geschrieben – um das Buch zu drucken, brauchen wir deine Unterstützung. Hilf uns dabei, «will alleige isch’s en Chrampf»

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