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‹Unser Schweizer Standpunkt 2019›

Exklusiv und aufsehenerregend – ermöglichen Sie eine Reihe von Reden bekannter Schweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller zur Politik! Erleben Sie als UnterstützerInnen Lukas Bärfuss, Nora Gomringer, Franz Hohler, Andreas Thiel oder Ruth Schweikert von einem Logenplatz aus oder sichern Sie sich eine andere Belohnung! Im Jahr 2019 feiert die ganze Schweiz das 100-Jahr-Jubiläum der Literaturnobelpreisverleihung an Carl Spitteler. Das Dichter- und Stadtmuseum Liestal lanciert zum Jubiläumsjahr eine Reihe von Reden bekannter Schweizer Literatinnen und Literaten der verschiedensten politischen und kulturellen Couleur. An einer Abendveranstaltung, bei der Sie live dabei sein können, unterbreiten die Literatinnen und Literaten dem Publikum wie einst Spitteler ihren ganz persönlichen ’Schweizer Standpunkt 2019’ in einer eigens für das Museum geschriebenen Rede.

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Die Geschichte

Integrität in schwierigen Zeiten, ein medial aufgeheizter Shitstorm und ein Nobelpreis – die Geschichte von Carl Spittelers (1845–1924) berühmter Rede ’Unser Schweizer Standpunkt’ könnte nicht aktueller oder spannender sein. In den ersten Monaten des Ersten Weltkriegs wurde die Schweiz von beiden Kriegsparteien mit Propaganda überflutet. Viele DeutschschweizerInnen empfanden Sympathie für Deutschland und Bewunderung für den anfänglichen Siegeszug der Mittelmächte, während sich die Westschweiz den Alliierten verbunden fühlte und über die Invasion Belgiens und die Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung entsetzt war. Die Schweiz drohte entlang der Sprachgrenzen auseinanderzubrechen. Der Dichter Carl Spitteler war besorgt. Am 14. Dezember 1914 hielt er vor der ’Neuen Helvetischen Gesellschaft’ in Zürich seine Rede ’Unser Schweizer Standpunkt’. Er mahnte zum inneren Zusammenhalt der Schweiz über die Sprachgrenzen hinweg, zum Verständnis für die Anliegen der Westschweiz, zur Beibehaltung der Neutralität und zu Skepsis gegenüber der Propaganda.

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Eine Rede und ein Nobelpreis

Die Rede brachte Spitteler viel Anerkennung in der Westschweiz und Frankreich ein, aber auch eigentliche Hasstiraden in der deutschen Presse und den Verlust von Freundschaften; sogar Bücherverbrennungen fanden statt. Wahrscheinlich trug die internationale Bekanntheit, die der Dichter durch seine mutige, prinzipientreue Rede gewonnen hatte, letztlich auch dazu bei, dass ihm für das Jahr 1919 der Nobelpreis für Literatur zugesprochen wurde. Spitteler ist bis heute der einzige gebürtige Schweizer Literaturnobelpreisträger und damit eine Figur mit internationaler Ausstrahlung. Glauben auch Sie, dass Schriftstellerinnen und Schriftsteller nicht nur zu Spittelers Zeit, sondern auch heute noch etwas zu politischen und gesellschaftlichen Fragen zu sagen haben – und möchten Sie hören, was genau? Dann sichern Sie sich einen der exklusiven Logenplätze oder eine andere Belohnung und ermöglichen Sie es damit dem Dichter- und Stadtmuseum, das Projekt im geplanten Umfang durchzuführen.

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