Eine kleine Bewegung bewirkt Grosses

Wir sind Patrizio und Andrea, Myriam und Marcel von Monte ESTRAFEGO und bilden eine kleine Gemeinschaft im Alentejo im Süden Portugals. Für unseres Renaturierungs-Projekts brauchen wir genügend Wasser. Seit langem hat es während der Wintermonate viel zu wenig geregnet. Der Pegel unseres Grundwasser-Brunnens ist weiter gesunken und die allgemeine Knappheit dieses wertvollen Gutes bei uns auf Monte Estrafego und in der ganzen Region, wird immer bedrohlicher. Dies wiederspiegelt auch die angespannte Situation in den südlichen Regionen und Länder. Es gibt in Portugal zwar genug Wasser, der Zugang zu diesem ist jedoch sehr ungleich verteilt, seine angemessene Nutzung lässt oft zu wünschen übrig und auch die Pegel der künstlichen Seen liegen tief.

Seit 2016 sind wir mit dem Wiederaufbau unseres grossen Geländes beschäftigt. Wir folgen den Prinzipien der Permakultur unter Berücksichtigung der mediterranen Bedingungen. Wir pflanzen bis zu 60 verschiedene Baum- und Sträucher-Arten, damit die Böden und die Erde sich erholen können. Unser langfristiges Ziel ist es gute Voraussetzungen zu schaffen, für ein förderliches Mikroklima.

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Das heisst:

Bäume wachsen, und in ihrem Schatten wachsen fruchttragende Sträucher und verschiedenste Gemüse. Aus den Bäumen entsteht Wald, die Feuchtigkeit nimmt zu, die Böden können das Wasser wieder speichern. An den Steigungen und Hängen haben wir sogenannte Swales, oder Schwellen gefurcht, damit das Regenwasser jetzt nicht mehr einfach abfliesst. Es bleibt im Hang und steht für frisch gepflanzte Bäume und den Wiederaufbau von Humus zur Verfügung. Alles Wasser, welches wir im Haushalt, in der Küche, im Bad, für das Waschen benutzen, findet bei uns den Weg in die Natur, in den Garten, ins Land zurück. Ein Bananenbaum und ein paar Wassersträucher profitieren an der Austrittsstelle schon heute davon. Hier haben wir auch eine einfache und natürliche sechs-stufige Kläranlage geplant, welche das Brauchwasser filtriert und für den Garten wieder voll nutzbar macht. Damit können wir unseren Wasser-Verbrauch zwar weiter optimieren, doch für die Situation bezüglich unseres Wasser-Bedarfs reicht das nicht aus.

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Kleine Bewegung, grosse Wirkung

Mit unserem Engagement auf Monte Estrafego wollen wir der Natur etwas zurückgeben. Kleine Bewegung, grosse Wirkung. Um genügend Wasser für die nachhaltige Fortsetzung unseres Renaturierungs-Projekts generieren zu können, ist es nun unumgänglich geworden ein 80-100 m tiefes Wasserloch bohren zu lassen. Ein kleines, für unsere Gemeinschaft jedoch ein grosses Projekt. Dieses möchten wir mit deiner Unterstützung realisieren.