Wir von der WERT!Stätte leisten Aufklärungsarbeit: Lebensmittel, die in Übermengen produziert werden, müssen nicht im Abfall landen. Was WERT!Stätte im Grossen macht, könnt ihr alle im Kleinen tun!

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62% of CHF 25’000

"62 %"
This is how it worksä

The «all or nothing» principle applies: The project only receives the funds if the funding target is reached or exceeded.

102 backers

29 days to go

Von WERTlos zu WERTvoll: ein zweites Leben für Lebensmittel

Die WERT!Stätte rettet seit 2,5 Jahren Lebensmittel. Wir verteilen die geretteten Lebensmittel an lokale Abnehmer und Produzenten oder verarbeiten diese selbst zu Produkten, die dann an Endkonsumenten verkauft werden.

Auf diese Weise kann verhindert werden, dass bereits produzierte, einwandfreie Produkte einfach entsorgt werden und dass die Energie, die zur Herstellung notwendig war, umsonst verbraucht wurde. Zum Beispiel werden Kirschen, die wegen Hagelschäden nicht mehr verkauft werden können, aber trotzdem gut schmecken, von uns gewaschen, entkernt und kostengünstig an lokale Kleinunternehmer verkauft. Bei www.looov.ch werden sie beispielsweise dann zu Glacé verarbeitet. Überzählige Schoko-Kläuse oder Ostereier werden nach den Feiertagen zu Brotaufstrich verwandelt.

Auf diese Weise verleiht die WERT!Stätte vermeintlichem Abfall Mehrwert, gibt Lebensmitteln ein zweites Leben und fördert mit ihrem Netzwerk einen sorgsamen Umgang mit bestehenden Ressourcen.

Es zeigt sich immer wieder, dass die Produkte aus geretteten Lebensmitteln die Käuferinnen und Käufer dazu inspirieren, ebenfalls kreative Lösungen für ihre Kühlschrankreste zu finden.

Auf diese Weise trägt die WERT!Stätte indirekt zu einer Reduktion des CO2-Ausstosses bei: Denn so war die Herstellung der Schoko-Ostereier nicht vergebens und die ’unschönen’ Kirschen finden trotzdem noch den Weg in unsere Mägen, aber auch indem wir eine Pfandgebühr auf unsere Glasgefässe erheben. Am schädlichsten ist ein grosser ökologischer Fussabdruck immer dann, wenn die Produktion oder das Recycling am Ende nutzlos war.

Die WERT!Stätte startet durch!

Schon 2,5 Jahre nach dem Start des Projekts kann die WERT!Stätte auf eine breit aufgestellte Unterstützerschaft zählen: Seien es Freiwillige, die beim Abholen und Verarbeiten der «überflüssigen» Lebensmittel helfen, oder die wachsende Anzahl Kundinnen und Kunden, die dafür sorgen, dass die Konfitüren, Sirups und weitere gerettete Lebensmittel auf dem Markt oder im kleinen Ladenlokal auf dem Basler Gundeldinger Feld Abnehmer finden.

Die Unterstützung und Begeisterung für die WERT!Stätte und ihre Produkte liegt deutlich über der Erwartung und legt den Grundstein für Phase 2 des Projekts: Noch mehr Lebensmittel retten und möglichst viele Nachahmer inspirieren!

Wir starten durch, und Du kannst uns dabei helfen!

Bereits heute könnte die WERT!Stätte an ihren Markttagen und im kleinen Ladenlokal im Gundeldinger Feld deutlich mehr gerettete und verarbeitete Lebensmittel verkaufen, als die Organisation im Angebot hat. Es liegt jedoch nicht daran, dass es nicht viel mehr Lebensmittel gibt, die gerettet werden müssten, sondern dass die Kapazitäten für die Verarbeitung und Haltbarmachung der Lebensmittel an ihre Grenzen gestossen ist. Wir dürfen freundlicherweise in externen Küchen arbeiten, aber die Planung der Freiwilligen Einsäte und zur Verfügung stehenden Zeitfenster ist schwierig.

Auch unsere niederschwelligen Workshops erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Damit möglichst viele Gruppen im ressourcenschonenden Umgang mit Lebenmitteln geschult werden können, braucht es entsprechend ausgestattete Räumlichkeiten.

Deshalb soll nun eine eigene neue Küche her um zusätzliche Lebensmittel effizienter zu verarbeiten. WERT!Stätte bleibt sich in der Beschaffung der Küchenmöbel und Elektrogeräte treu und konnte bereits eine ausrangierte Schulküche organisieren. Diese wartet nun darauf, dass in den neuen Geschäftslokalitäten die notwendigen baulichen Anpassungen umgesetzt werden. Ein funktionaler Boden, Strom- und Wasseranschlüsse - wer schon mal umgebaut hat, weiss: das kostet Geld. Um neu grössere Mengen überzähliger Lebensmittel verarbeiten und retten zu können, braucht es zudem entsprechendes Küchenequipment wie leistungsstarke Gerätschaften oder Küchenmaschinen.

Auch das WERT!Stätte-Mobil ist langsam in die Jahre gekommen und das Projektteam möchte gerne auf umweltschonendere Verkehrsmittel umsteigen: ein E-Auto oder Lastenfahrräder stehen zur Diskussion.