Wildtiere: unsere unsichtbaren Nachbarn…

Unbemerkt streift ein Dachs durch die dunkle Nacht, ein Igel sucht im Schutz einer Hecke nach Schnecken und ein Reh knabbert an den jungen Knospen eines Rosenbuschs. Wer diese Bilder nur in der unberührten Natur erwartet, liegt falsch: Jede Nacht kannst Du dies mitten in Städten wie Basel, Genf oder Zürich beobachten – denn die Vielfalt an wildlebenden Tieren im Siedlungsraum ist gross. Der Verein StadtNatur möchte diesen interessanten Lebensraum und seine wilden Bewohner gemeinsam mit der Bevölkerung sichtbar und erlebbar machen. Mit den Citizen Science Projekten «StadtWildTiere und Wilde Nachbarn» kann jeder seine Beobachtungen von Wildtieren auf den Plattformen stadtwildtiere.ch (städtischer Siedlungsraum) oder wildenachbarn.ch (ländlicher Siedlungsraum) eintragen und so zu mehr Wissen über diese Wildtiere beitragen.

… und wie wir sie sichtbar machen wollen

Einen Grossteil der Wildtiere, die Seite an Seite mit uns im Siedlungsgebiet leben, nehmen wir jedoch kaum wahr. Die scheuen, meist nachtaktiven Wildtiere sind wahre Meister darin, sich von uns unbemerkt durch die Gärten und entlang von Strassen zu bewegen. Wildtierkameras stellen eine tolle Möglichkeit dar, um mehr über diese Tiere zu erfahren, die in unseren Gärten ein und aus gehen, auf dem Balkon heimlich Samen stibitzen oder im Gebüsch auf dem Vorplatz unbemerkt ein Schläfchen halten. Die Kameras können schnell montiert werden und liefern, durch Bewegungssensoren ausgelöst, sowohl am Tag als auch in der Nacht Bilder der tierischen Besucher.

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Dafür brauchen wir Deine Unterstützung

Die Anschaffung einer Wildtierkamera ist jedoch teuer, das grosse Angebot an unterschiedlichen Kameras ist unübersichtlich und mieten kann man sie bis jetzt nicht. Und genau dies wollen wir nun ändern: Der Verein StadtNatur möchte Wildtierkameras interessierten Personen für jeweils zwei bis vier Wochen zur Ausleihe zur Verfügung stellen. Durch unsere langjährige Erfahrung mit Wildtierkameras, können wir viele Tipps und Tricks an Dich weitergeben und haben den Überblick, welche Kamera wirklich geeignet ist, um Wildtiere zuverlässig zu fotografieren. Die Mietkosten des Non-Profit Projekts decken die Versandkosten, Wartungsarbeiten der Kameras und die Beratungsarbeiten – für die Erstanschaffung der Kameras und den Aufbau des Ausleihsystems brauchen wir jedoch Deine Hilfe!

Mit Deiner Unterstützung möchten wir es der Bevölkerung ermöglichen, mit Wildtierkameras die Geheimnisse der unsichtbaren Nachbarn zu lüften, tolle Bilder von den Tieren der Umgebung zu erhalten und Menschen für die im Siedlungsraum lebenden Wildtiere zu begeistern. Durch das Melden der fotografierten und beobachteten Wildtiere auf der Internetseite stadtwildtiere.ch oder wildenachbarn.ch kannst Du ausserdem mithelfen, mehr Daten und Informationen über die Verbreitung der Tiere zu sammeln; Du gibst uns somit die Möglichkeit, Wildtiere im Siedlungsraum besser zu fördern und zu schützen. Und Deine Unterstützung lohnt sich sogar doppelt, denn dank des Science Boosters wird jeder gespendete Betrag von der Gebert Rüf Stiftung verdoppelt.

Möchtest du Bilder von Deinen wilden Nachbarn erhalten und gleichzeitig bei der Erforschung der Wildtiere im Siedlungsraum mithelfen? Dann sei dabei, unterstütze unser Projekt und entdecke Deine Umgebung aus neuen Blickwinkeln!