Architektur-Juwel on Stage

de Rahel

Baden

Das Kurtheater Baden von Lisbeth Sachs ist eine architektonische Preziose, der E. & M. Boesch wieder Glanz verliehen haben. Mit einer Ausstellung und einer Publikation werden die Architekten gefeiert.

CHF 22’171

119% de CHF 18’500

"119 %"
Comment ça fonctionneä

Le principe du «tout ou rien» s’applique: l’argent ne sera reversé au projet qu’à condition d’avoir atteint ou dépassé l’objectif de financement.

94 contributeur*rices

Clôturé avec succès le 21.7.2020

Strahlkraft verborgener Preziosen

Die Schöpferinnen und Schöpfer verborgener architektonischer Preziosen zu entdecken und ihnen ihre Strahlkraft zurück zu geben, ist meine Passion. Als Architekturhistorikerin widme ich mich mit Vorliebe Bauten, deren Urheberinnen und Urheber sich dem «Mainstream» entziehen, Ökologie mit Erfindungsreichtum und überlieferte Bauweisen mit experimentellen Konstruktionen paaren. Die Architektin Lisbeth Sachs (1914–2002) verkörperte diese Eigenschaften exemplarisch – und sie war eine der ersten Frauen, die sich ihrem Metier mit eigenem Atelier verschrieb.

Ausstellung und Buch über eine Pionierin

Lisbeth Sachs (1914–2002) gilt als eine der ersten und prägenden Architektinnen der Schweizer Architekturgeschichte, ja gar als «Doyenne der Schweizer Architektinnen». Das 1939 entworfene und 1951/52 realisierte Kurtheater in Baden ist nicht nur ein Frühwerk der Architektin – sie entwarf es als gerade einmal 25jährige junge Frau –, sondern avancierte auch zu ihrem Hauptwerk. Denn in ihm kondensierten die Themen, mit denen sie sich zeitlebens beschäftigte.

In den Fokus gerückt ist das Theater durch die Sanierung und Erweiterung des Hauses durch E. & M. Boesch Architekten, die vor der Vollendung steht.

Die Ausstellung vom 27. August bis 25. September 2020 – im Vorfeld der Wiedereröffnung des Hauses im Oktober – würdigt die Urheberin des Kurtheaters und illustriert anhand der Intervention von E. & M. Boesch Architekten den nachhaltigen Wert des Opus I von Lisbeth Sachs. Gleichzeitig wird die Monografie präsentiert, in der ihr fast 100 Positionen umfassendes Lebenswerk reich illustriert dokumentiert wird.

Es ist ein Glücksfall, dass die Schau im Glasfoyer des Kurtheaters stattfinden kann, dem Bau, mit dem Sachs ihr architektonisches Début gab.

Produktion und Installation

In «Fronarbeit» habe ich Lisbeth Sachs’ Nachlass akribisch erforscht, um die Monografie über sie zu verfassen und die Ausstellung zu konzipieren. Für deren Produktion – Lektorat, Grafik, Drucklegung einerseits, Stellwände, Vergrössern und Aufziehen von Fotografien und Plänen, Transporte und Sicherung von Modellen und Objekten andererseits – bin ich auf Unterstützung angewiesen. Deine Hilfe wird nicht nur dazu beitragen, Lisbeth Sachs’ Schaffen und der Umgang mit ihrem Vermächtnis durch Elisabeth und Martin Boesch würdig zu präsentieren, sondern sie wird Dir auch mit attraktiven Belohnungen gedankt.