Hilfe für verwaiste und gefährdete Kinder in Botswana

Botswana ist ein beliebtes Reiseziel, welches das berühmte Okavango-Delta beheimatet. Die atemberaubende Landschaft und die Vielfalt an Wildtieren ziehen jedes Jahr tausende von Touristen an, die einige der wohl schönsten Orte der Welt genießen möchten. In Maun, dem Ausgangsort für viele Safaris, engagiert sich die Stiftung Bana Ba Letsatsi (BBL) seit 18 Jahren für die Schwächsten der Gesellschaft. Bana Ba Letsatsi bedeutet in der Landessprache «Kinder unter der Sonne».

Die Stiftung betreibt ein Rehabilitationszentrum, welches verwaiste und gefährdete Kinder von der Strasse fernhält, indem es sie wieder in Regelschulen eingliedert, ihnen ein sinnvolles Freizeitangebot bietet und sie bis zum Schulabschluss mit Beratungen und psychosozialer Unterstützung zur Seite steht. Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus auf den Tourismussektor ist das BBL jetzt in akute finanzielle Schwierigkeiten geraten, denn die Einrichtung ist auf dessen Unterstützungsbeiträge angewiesen. 80% der Einnahmen von BBL stammen aus der Tourismusbranche, die aufgrund von Grenzschließungen und Reisebeschränkungen weltweit stillgelegt wurde.

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Das Überleben des BBL ist gefährdet

Vor diesem Hintergrund war BBL gezwungen, harte Entscheidungen zu treffen, damit die Organisation während der Coronavirus-Pandemie operieren konnte. Die Organisation musste fünf Mitarbeiter entlassen. Das Kernteam der Mitarbeitenden verzichtet seit dem Lockdown auf einen grossen Teil des Gehalts, um den Betrieb wenigstens auf «Sparflamme» aufrechtzuerhalten. Ohne Überbrückungsfinanzierung besteht die Gefahr, dass das BBL ganz geschlossen werden muss. Dadurch würde jahrzehntelange Arbeit und Engagement für hunderte armutsbetroffene Kinder und Jugendliche vernichtet werden. Bitte helfen Sie mit, dass dies nicht geschieht und das BBL seine Arbeit während und auch nach der Pandemie fortsetzen kann.

Die Kinder, die im BBL betreut werden, sind verwaist und einige von ihnen sind besonders gefährdet und verletzlich. BBL spielt eine grundlegende Rolle dabei, sie wieder an Regelschulen anzumelden und sie durch psychosoziale Dienste und tägliche Mahlzeiten von der Strasse fernzuhalten. 50% der Kinder erhalten keine Nahrungsmittelhilfe von der Regierung. Wenn sie nicht betreut werden, landen viele von ihnen auf der Strasse, wo sie auf sich selbst gestellt sind. Dadurch sind sie dem Risiko ausgesetzt, missbraucht zu werden und, in der heutigen Situation, sich mit dem Coronavirus zu infizieren.

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Dafür braucht es deine Unterstützung

Seit der Abriegelung und der extremen sozialen Distanzierung ist die Zahl der Fälle von Missbrauch und Vergewaltigung von Minderjährigen im Alter zwischen zwei bis zwölf Jahren stark angestiegen. Dies erfordert entschlossene Interventionen von Seiten des BBL und Hausbesuche, um die Sicherheit der betreuten Kinder zu gewährleisten.

Deshalb ist es überlebenswichtig, dass die Mitarbeitenden von BBL Nahrungsmittelpakte ausliefern können und Sozialarbeiter/innen Hausbesuche machen und ihre Unterstützung vor Ort weiterhin anbieten können. Für diese konkreten Hilfeleistungen benötigt das BBL pro Monat CHF 2600.00. Um die nächsten drei Monate zu überbrücken, muss das Projektziel von CHF 7800.00 erreicht werden. Mit deiner Hilfe leistest du einen wichtigen Beitrag zu diesem wertvollen Projekt. Herzlichen Dank!

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