Darum geht es

concerto\würzburg ist ein kleines, feines Ensemble für Kammermusik, das sich auf das Repertoire unbekannter Komponisten spezialisiert hat. In den letzten Jahren haben sie immer wieder Konzerte mit Wiederentdeckungen fränkischer Zeitgenossen Mozarts gegeben (zur Musik mehr weiter unten) und das hat den Wunsch befördert, wenigstens einen kleinen Teil dieses bezaubernden Repertoires einzuspielen und auch anderen Musikliebhabern zugänglich zu machen. Einesteils, weil bereits beträchtliche Ressourcen etwa in das Auffinden der Musikalien geflossen sind, andererseits weil es sich hier großenteils um noch nie zuvor aufgenommene Werke handelt.

Warum brauchen wir Deine Hilfe?

Ein distinguiertes CD-Projekt wie dieses mit weithin unbekannten Komponisten ist finanziell leider kein Selbstläufer. Wir konnten bereits den Hänssler-Verlag für die Produktion von CD und Booklet gewinnen, ebenso wird der Bayerische Rundfunk die Aufnahme übernehmen und auch die Stadt Würzburg trägt einen Teil der Produktionskosten.

Nichtsdestotrotz verbleiben Kosten in Höhe von ca. EUR 7’000, ohne die dieses Projekt nicht realisiert werden kann.

Wenn Du ein Faible für klassische Musik hast, aber nicht immer nur Mozart und Beethoven hören willst, kannst Du hier ein kleines Ensemble unterstützen, das ausgefallenes Repertoire spielt. Und es gibt natürlich eine ganze Reihe attraktiver Belohnungen!

Würzburger Komponisten?

Im Schatten des großen Mozart gab es eine Vielzahl sog.

Kleinmeister, deren Existenz zumeist recht eng vom Musiksinn des lokalen Landesherrn abhing. Auch wenn die Musikförderung durch die Würzburger Fürstbischöfe nicht ganz so ausgeprägt war wie an anderen Höfen, gab es in der Mozartzeit einige Komponisten, deren Lebensgeschichte mit Würzburg zusammenhängt.

 Um diese geht es hier.

Die Musik

Der vielgereiste Abbé Vogler, gebürtiger Würzburger (aus der Pleich), der später in Mannheim und Darmstadt wirkte, der Heidingsfelder Georg Anton Kreusser, der als kurmainzischer Konzertmeister reüssierte, oder sein Lehrer Johann Martin Schmitt, Geiger in der Würzburger Hofkapelle, sind heute wohl nur wenigen Cognoscenti geläufig.

Sie schufen entzückende kammermusikalische Kleinodien, die nach ca. 250 Jahren wieder aus den Archiven hervorkommen, deren Noten man auch im Zeitalter des Internets nicht einfach kaufen kann, von denen es wenige oder keine Aufnahmen gibt.

Aber höre rein! Der folgende Ausschnitt stammt aus einer Aufnahme mit concerto\würzburg von 2008 (mp3 320 kbps):
Abbé Vogler, Flötenquartett Nr. 5 in A-Dur, 3. Satz: Rondo

Das Ensemble

concerto\würzburg sind Verena Fischer (Traversflöte), Franz Peter Fischer (Violine I), Zsuzsanna Czentnár (Violine II), Corina Golomoz (Bratsche) und Dmitri Dichtiar (Cello). Sie bringen seit 2007 Kammermusik unbekannter Komponisten der klassischen Periode auf Originalinstrumenten zur Aufführung.