Kochen ist nicht nur sinnlich, Literatur nicht nur intellektuell. Mit dem NaRr Koch Les Buch wollen wir die Literatur in die Küchen und die Küchen zur Literatur bringen.

Das Projekt

Mit den besten AutorInnen unseres Literaturmagazins haben wir das NaRr Koch Les Buch angestossen. Auch wenn wir schon fast alles beisammen haben: Die Texte, die Rezepte, eine Menge Begeisterter – es fehlt uns Geld für den Druck. Wenn Du ein Interesse an frischer Literatur hast und – wie wir – findest, sie brauche ihren Platz in der Bücherlandschaft der Schweiz, dann unterstütze uns!

Miteinander ineinander

Das Konzept ist einfach: Zu jedem Rezept schrieb einer/eine AutorIn einen Text, dessen Länge genau auf die Wartezeiten beim Kochen abgestimmt ist. Die Forelle an einer Grapefruitvinaigrette muss nicht mehr zehn Minuten mariniert werden, sondern eine Erzählung lang, so lange bis Kommissar Bucheler den rätselhaften Mord in Fumio Rothers Erzählung «Mise en Place» aufgeklärt hat. Das Blutorangen-Zimt-Panna Cotta ist nach Eva Secks «Gästeprotokoll» genussbereit und der Dal von roten Linsen mit Naan dauert so lange, wie die mindestens so exotische Geschichte «Indischheiligabend» von Michelle Steinbeck.

Die Beteiligten

21 AutorInnen, 21 Rezepte, ein Buch. Die AutorInnen sind junge Schreibende, die drauf und dran sind, definitiv Fuss im Literaturbetrieb zu fassen. Einige haben Preise und Stipendien gewonnen, erste Bücher veröffentlicht, andere publizierten im NaRr zum ersten Mal. Die Redaktion bilden René Frauchiger (Basel), Daniel Kissling (Olten) und Lukas Gloor (Basel). Sie haben an der Uni Basel studiert oder studieren noch, sind selbst Schreibende und arbeiten als Mitherausgeber eines Wörterbuches, als Barkeeper und Literaturveranstalter oder als freier Journalist. Die Rezepte wurden von Christina Ramseier, Köchin im Platanenhof Basel und Alessandra Widmer, passionierte Rezeptetüftlerin beigesteuert. Für das Layout ist der Grafiker Patrick Baumann zuständig. Eine ausführliche Liste der Beteiligten findet sich auf unser Homepage.