Lebensgeschichten

Leonel, ein 28-jähriger Schweizer, gefangen in seiner Alltagsroutine, erhält von seiner Firma einen dreimonatigen Sprachaufenthalt in Ecuador.

Auf dem Flug nach Quito verrät er Ruben, seinem Sitznachbarn, dass er sein Schulpensum in den ersten zwei Monaten bewältigen wird, um im dritten, «schulfreien» Monat Ecuador zu bereisen. Ruben ist von der Idee begeistert. «Ein erschlichener Monat! Keiner weiss, wo du bist oder was du tust! Das hört sich nach grenzenloser Freiheit an!» Abseits der Touristenroute lernt Leonel auf seiner Reise faszinierende Menschen kennen und begleitet sie für kurze Zeit.

Leonel erzählt die Geschichte von den drei Strassen-Artisten, die aus verschiedenen Gründen auf der Strasse leben und Theaterstücke aufführen. Trotz unterschiedlichen Lebensumständen pflegen sie eine enge Männerfreundschaft. Auf einer Geburtstagsfeier lernt Leonel einen apathischen Mann kennen, welcher unter extremer Migräne leidet. Sein Beiname «la Bola» (die Beule) kommt von einem mächtigen Horn an seinem Kopf. Die Geburtstagsgäste sind überzeugt, dass sie die Ursache seiner Migräne ist. Die Gäste wählen Leonel aus, den «la Bola» in den Amazonas-Dschungel zu begleiten, wo ein Schamane die Beule behandeln soll. Auf dieser Reise driftet Leonel in eine spirituelle Welt ab. Er lernt für ihn fremde Lebensumstände, -wahrheiten und -weisheiten kennen.

Diese skurrilen Lebensgeschichten regen zum Nachdenken an. Gibt es ein Richtig oder Falsch? Gibt es Zufälle im Leben oder doch nicht?

In dieser Geschichte begegnet Leonel Andersdenkenden, Freigeistern und Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben. Wie bei den meisten Reisenden findet auch er seinen Weg und somit zu sich selbst.

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Weshalb diese Geschichte?

Aufbrechen, Neues entdecken, den eigenen Horizont erweitern: Die Sehnsucht nach der Ferne ist so alt wie die Menschheit selbst. Ich war oft unterwegs. Ausgerüstet mit einem Rucksack bereiste ich zuerst als Backpackerin die Länder mit Bussen oder per Anhalter.

Ende zwanzig wanderte ich das erste Mal aus, nach Ecuador. Dort führte ich Reisen für Freunde und Verwandte durch. Später organisierte und leitete ich Reisen für Touristen. Ich machte meine Passion zu meinem Beruf. Seit zehn Jahren lebe und arbeite ich als selbständige Reiseleiterin in Havanna, Kuba.

Es war schon immer mein Wunsch, über lateinamerikanische Lebensgeschichten ein Buch zu schreiben. Als Dank für die schönen und spannenden Begegnungen, widme ich dieses Buch den liebevollen Menschen Ecuadors.

Nebst Reisen ist Schreiben meine zweite Leidenschaft. Wegen den Corona-Massnahmen fand ich nun Zeit, meine erste Geschichte fertig zu schreiben. Leonel, der Held meiner Geschichte, nimmt euch mit auf eine eher unkonventionelle Reise. Auf welcher er ausbricht, reizvolle Begegnungen macht und zu sich selber findet.

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Dafür brauche ich eure Unterstützung

In Ecuador erzählen sich die Menschen gerne skurrile Geschichten. Solche Geschichten faszinieren mich so sehr, dass ich sie weitererzählen möchte. So entstand meine Idee dieses Buchprojekts. Mein Roman soll zum puren Lesevergnügen werden, darum brauche ich eure Unterstützung.

  • Für ein externes Lektorat, das mir die Geschichte auf Dramaturgie, Motive, zeitliche Bezüge, plastische Ausgestaltung der Figuren, die Authentizität der Dialoge und den sprachlichen Stil prüft.
  • Für ein externes Korrektorat, das die sprachlichen Fehler korrigiert. Nach Lektorat und Korrektorat werde ich mein Buch finalisieren.
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