Darum geht’s

Wir glauben an eine Welt, in der nachhaltige, sozial produzierte und gesunde Lebensmittel die Norm sind und keine Ausnahme. Mit der heutigen Politik kommen wir nicht weiter: Isolierte Bundesämter und eine mächtige Agrarlobby, die die Anliegen der jüngeren Generation ignorieren, tragen nicht zur Lösung unseres Problems bei. Mit dem Ernährungsparlament wollen wir das ändern und mit deiner Hilfe den Landwirtschafts- und Ernährungssektor revolutionieren !

Das Ganze findet im Herbst 2020 statt. Es können alle jungen Menschen teilnehmen, die im Landwirtschafts- und Ernährungssystem beschäftigt sind oder sich besonders für das Thema interessieren. Also vielleicht auch Du? Bewerben kannst du dich auf unserer Website!

Das Ernährungsparlament ist ein mehrteiliger Anlass mit vier dezentralen Hauptevents an vier Standorten in der Schweiz. Statt in Bern weit weg vom Geschehen über die Herausforderungen zu sprechen, werden wir direkt vor Ort sein: Auf dem Bauernhof, in der Backstube oder der Grossküche. Seid gespannt, die ersten Veranstaltungsorte werden bald veröffentlicht! Um den Teilnehmenden fundierte Diskussionen zu den verschiedenen Themen zu ermöglichen, gibt es Input von (Alltags-) Expert*innen, die selbst mit dringenden Problemen konfrontiert sind oder selbst schon innovative Lösungen gefunden haben. Jede der vier Veranstaltungen wird Ergebnisse zu gewissen Themen liefern, die bei einer grossen, öffentlichen Abschlussveranstaltung am 21. November präsentiert werden. Im Anschluss setzen wir uns dafür ein, dass die Ergebnisse weiter ausgearbeitet werden und einen Platz in der politischen Agenda bekommen.

Das Ziel des Ernährungsparlaments ist es zu zeigen, dass es auch anders geht! Wir haben nicht die finanziellen Mittel der Agrarlobby ABER wir haben euch und die Vision, dass wir gemeinsam die nötige Veränderung zu einem nachhaltigen Landwirtschafts- und Ernährungssystem anstossen können!

Ganz wichtig: Deine Spende zählt doppelt dank dem Wemakeit Impact Fund 2020: Sobald wir 25’000.- Franken erreicht haben, legt der Impact Fund weitere 25’000.- oben drauf!

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Das Besondere an unserem Projekt

Wir sind jung und sehen die momentane Sackgasse in der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik als Aufruf, selbst etwas zu verändern. Dabei verknüpfen wir die Energie der «Generation Zukunft» mit dem Wissen, der Erfahrung und dem langfristigen, ganzheitlichen Denken der Landwirt*innen.

Das Ernährungsparlament ist etwas Besonderes, denn es ist

  • der Startschuss auf dem Weg zu einem neuen System, das eine Perspektive für uns alle und besonders die zukünftige Generationen bietet: Wir wollen weg von der einseitigen Landwirtschaftspolitik, hin zu einer umfassenden Ernährungspolitik. Für uns ist klar, dass Landwirtschaft nicht getrennt von Gesundheit, Ernährung, Klima, Umwelt, Handels- und Aussenpolitik betrachtet werden kann, denn mit einer ganzheitlichen Ernährungspolitik können Gesundheitsprobleme, Klimawandel, soziale Missstände und viele weitere Herausforderungen besser gemeistert werden.

  • ein weiterer Schritt in Richtung Ernährungsdemokratie: Im Ernährungsparlament haben alle unterschiedlichen Berufs- und Gesellschaftsgruppen, die mit unserem Essen zu tun haben eine Stimme. Als Betroffene wollen wir zeigen, dass wir da sind, uns für das Thema interessieren und bereit sind, eine Veränderung loszutreten!

  • die Grundlage und der Anfang eines Dialogs, in dem es schlussendlich darum geht, mit allen Betroffenen Lösungen zu formulieren und umzusetzen. Der begonnene Dialog und die geschaffene Plattform wird danach weitergeführt, um Früchte tragen zu können. In welcher Form wir den Dialog weiterführen, ist ebenfalls Teil der Debatte.

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Dafür brauchen wir Deine Unterstützung

Als junge Organisation ohne immense finanzielle Mittel, wie sie der Agrarlobby zur Verfügung stehen, brauchen wir deine Unterstützung damit wir JETZT den Wandel lostreten können! Wir wollen, dass für die ca. 100 - 150 Teilnehmer*innen keine Teilnahmegebühren anfallen, denn die Teilnahme soll allen Menschen möglich sein und nicht nur den Privilegierten. Für die folgenden Punkte fallen Kosten an:

  • Planung, Organisation, Erarbeitung der Unterlagen und der Veranstaltungen
  • Betreuung und Einführung der Teilnehmer*innen im Vorfeld des Anlasses
  • Miete, Verpflegung und Unterkunft für den mehrtägigen Event
  • Honorare für Moderation, Gastrednerinnen und Expertinnen
  • Kosten für Design, Layout, Kommunikation und Übersetzungen für die zweisprachige Durchführung (Französisch/Deutsch).
  • Finanziell weniger gut situierten Teilnehmer*innen möchten wir zudem die Reisekosten erstatten.
  • Das Ernährungsparlament wird viele neue Samen säen. Damit diese auf fruchtbaren Boden fallen und wir die angestossenen Lösungen und Initiativen nach der Veranstaltung weitertragen können, braucht es motivierte Menschen aber auch finanzielle Mittel.

Essen geht uns alle an! Deshalb brauchen wir dich nun unbedingt! Ermögliche die Durchführung des Ernährungsparlaments und den Start der Ernährungsrevolution mit deinem Beitrag.

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