Darum geht’s

Wir glauben an eine Welt, in der nachhaltige, sozial produzierte und gesunde Lebensmittel die Norm sind und keine Ausnahme. Mit der heutigen Politik kommen wir nicht zu diesem Ziel, denn sie denkt in Silos und beachtet viele wichtige Anliegen nicht, vor allem die, der jüngeren Generationen. Mit dem Ernährungsparlament wollen wir das ändern. Wir setzen uns für ein gesamtheitliches Konzept ein, welches eine Perspektive für zukünftige Generationen bietet. Der Anlass ist mehrtägigen und findet im Herbst 2020 an 4 verschiedenen Standorten in der Romandie und Deutschschweiz statt. Wir geben Menschen eine Stimme, die ihre berufliche Zukunft im Landwirtschafts- und Ernährungssystem sehen.

Das Ernährungsparlament ist der Startschuss für ein grösseres Projekt: Wir wollen weg von der einseitigen Landwirtschaftspolitik, hin zu einer umfassenden Ernährungspolitik. Für uns ist klar, dass Landwirtschaft nicht getrennt von Gesundheit, Ernährung, Klima, Umwelt, Handels- und Aussenpolitik betrachtet werden kann. Wie diese Bereiche verknüpft werden können, zeigen wir euch mit dem Ernährungsparlament - dem ersten und zentralen Schritt hin zu einer Ernährungspolitik! Für die Teilnahme klicke auf unseren Link.

Picture 0f0d10e7 fe17 4984 b187 f53cdce934b5Picture 6bbfb9b6 6c2a 42ce bf39 6c69771591ea

Das Besondere an unserem Projekt

Wir sind jung und sehen die momentane Sackgasse in der Landwirtschaftspolitik als Aufruf, selbst etwas zu verändern. Dabei verknüpfen wir die Energie der «Generation Zukunft» mit der Weisheit, dem langfristigen und ganzheitlichen Denken der Landwirt*innen.

Im Ernährungsparlament haben alle unterschiedlichen Berufs- und Gesellschaftsgruppen, die mit unserem Essen zu tun haben eine Stimme. Gleichzeitig wollen wir auch zeigen wie Umwelt-, Sozial-, Sicherheits- und Gesundheitspolitik mit unserer Ernährung und Landwirtschaft zusammenhängen, denn mit einer ganzheitlichen Ernährungspolitik können Gesundheitsprobleme, Klimawandel, soziale Missstände und vieles mehr gelöst werden. Ganz in diesem Sinne wird das Ernährungparlament direkt an verschiedenen Orten des Landwirtschafts- und Ernährungssystems stattfinden. Lass dich überraschen, wir haben schon tolle Höfe, Produktionsstätten und viel mehr in petto!

Die 3 Grundpfeiler des Ernährungsparlaments sind Lernen, konstruktives Debattieren und Entscheiden. Um den Teilnehmenden fundierte Diskussionen zu ermöglichen, werden sie zu verschiedenen Themen Input von Expertinnen erhalten. Hierbei denken wir nicht nur an Uniprofessorinnen, sondern auch an Alltagsexpertinnen, die selbst mit dringenden Problemen konfrontiert sind und vielleicht schon Lösungen gefunden haben. Für die Referentinnensuche können wir auf unser grosses Netzwerks an Partnerorganisationen zurückgreifen und sind schon mit spannenden Menschen in Kontakt!

Das Ernährungsparlament ist ein weiterer Schritt in Richtung Ernährungsdemokratie. Als Betroffene wollen wir zeigen, dass wir da sind, uns für das Thema interessieren und bereit sind, eine Veränderung loszutreten!

Das Ernährungsparlament ist die Grundlage und der Anfang eines Dialogs, in dem es schlussendlich darum geht, mit allen Betroffenen Lösungen zu formulieren und umzusetzen. Der begonnene Dialog und die geschaffene Plattform wird danach weitergeführt, um Früchte tragen zu können. In welcher Form wir den Dialog weiterführen, ist ebenfalls Teil der Debatte.

Picture 9d4e8da9 c63b 4220 b9b7 1debbf979ed6Picture 64472896 310c 4e85 ab43 b01225c4b4c0

Dafür brauchen wir Deine Unterstützung

Wir wollen, dass für die ca. 100 - 150 Teilnehmer*innen keine Teilnahmegebühren anfallen, denn diese leisten ja schon viel durch ihre Teilnahme. Wir können uns also nicht durch Eintrittsgelder finanzieren und brauchen deswegen deine Unterstützung.

Für die folgenden Punkte fallen Kosten an: Planung, Organisation, Erarbeitung der Unterlagen, Betreuung und Einführung der Teilnehmerinnen im Vorfeld des Anlasses. Miete, Verpflegung und Unterkunft für den mehrtägigen Event, Honorare für Moderation, Gastrednerinnen und Expert*innen, sowie für Design, Layout, Kommunikation und Übersetzungen für die zweisprachige Durchführung (Französisch/Deutsch). Finanziell weniger gut situierten TeilnehmerInnen möchten wir zudem die Reisekosten erstatten. Das Ernährungsparlament wird viele neue Samen säen. Damit diese auf fruchtbaren Boden fallen und wir die angestossenen Lösungen und Initiativen nach der Veranstaltung weitertragen können, brauchen wir ein gewisses Budget.

Essen geht uns alle an! Deshalb brauchen wir dich nun unbedingt! Ermögliche die Durchführung des Ernährungsparlaments mit deinem Beitrag.

Picture 7d01e8ab e035 4b8f a450 800bf4c7acd1Picture 4c447ec4 bc39 4f78 9cf3 ad38ee3c7a83