Die Idee

Um die handwerkliche Tradition und die Innovation in meiner Brennerei in meinen Gins umsetzen zu können, brauche ich deine Unterstützung für diese Teilfinanzierung. Für ein ansprechendes Erscheinungsbild (Flaschen, Etiketten, Verpackung etc) und einem kleinen aber feinen Web-Auftritt mit Wissenswertem zum Handwerk und zur Sensorik.

Pflanzendüfte faszinieren und begleiten mich von klein auf. Diese inspirierten mich, die Duftvielfalt der Natur in einem Elixier einzufangen. Für den umfassendem Genuss in Nase und Gaumen erforschte ich auch beruflich drei Dinge: Intensität, Komplexität und Nachhaltigkeit in der sensorischen Wahrnehmung. Mein Ziel ist es genau diese genuss-erweiternden Elemente in Gin – dem kreativsten aller Geiste – umzusetzen.

Die zentralen Fragen meiner wissenschaftlichen Studien sind: Wie nehme ich Genusserlebnisse in Nase und Mund wahr – welche Aromakomponenten finden sich in welchen Pflanzenteilen? Welche lassen sich harmonisch kombinieren? Wie kann ich das Genusserlebnis im Mund verlängern? Und vor allem: wie kann ich auf individuelle sensorische Bedürfnisse eingehen und den diesbezüglichen Präferenzen von Frau und Mann schmeicheln?

Die Geschmackskomposition

Die Gins wecken schon in der Nase Neugierde und beim Genuss garantieren beide ein einzigartiges sensorisches Erlebnis. Die Aromen sind intensiv und komplex zugleich – eben das, was entwickelte Geniesser schätzen. Entscheidend sind zahlreiche Gewürze und deren richtige Kombination. Neben Wacholder waren ausgiebige Versuche mit verschiedenen Pfeffern, Blüten, Zitrusfrüchten, Gewürzen wie Piment und Kardamom, Früchten, Lavendel und weiteren Botanicals wesentlich. Die optimale Harmonie zu bestimmen waren das Ziel. Weiterführend bedeutet dies in der Destillation, diese feinen Aromen so schonend wie möglich zu gewinnen. Dazu mussten in der Kupferbrennerei die genauen Einstellungen der Destillationsgeschwindigkeit und –temperatur für die Pflanzendüfte gefunden werden.

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Die Essenz

In jahrzehntelanger Tradition werden die Gins handwerklich in unserer kleinen Destillerie am Bodensee – auf dem Bio Pionierbetrieb Brugger – gebrannt. Für ein intensiveres Erlebnis sind unsere Produkte nicht filtriert. Entstanden ist eine blumig-würzige Rezeptur des Damen-Gins und eine harzig-holzig-zitrusartige des Herren-Gins – basierend auf meinen Erfahrungen, dass Aromapräferenzen auch geschlechts-spezifischen Mustern folgen. Ein Gin-Duett, das meinen sensorischen Ansprüchen genügt und interessierten und entwickelten Gin Liebhaberinnen und Liebhabern gewidmet ist.

Das Ziel

In Eigenproduktion wird der Gin komponiert, gebrannt, abgefüllt und etikettiert. Diese traditionelle Kleinproduktion und die kostbaren Zutaten aus biologischem Anbau erlauben nur kleine Margen. Um die handwerkliche Tradition und die Innovation in meiner Brennerei in meinen Gins umsetzen zu können, brauche ich deine Unterstützung für diese Teilfinanzierung. Für ein ansprechendes Erscheinungsbild (Flaschen, Etiketten, Verpackung etc), einem kleinen aber feinen Web-Auftritt mit Wissenswertem zum Handwerk und zur Sensorik. Und natürlich auch, dass die Gins bald an ausgewählten Orten zu finden sind.

Die Brennerin

Die Sensorikwissenschaftlerin Christine Brugger erforscht seit über 14 Jahren die Wahrnehmung von Geruch und Geschmack. Als «Aromareich» gibt sie dies mit «Wissen und Feinsinn» für ein gesteigertes Genusserlebnis weiter. Naturnah aufgewachsen, destilliert sie in der dritten Generation in der Familienbrennerei am Bodensee mit Hingabe die eingefangenen Düfte der Natur.