Mit Deiner Hilfe geht HUMUS sapiens in die 2. Runde!

Nach unserer erfolgreichen wemakeit-Kampagne in 2018 (https://vimeo.com/258892378 ), kannst nun auch Du Teil unseres «open soil research» Projekts werden.

Der Aufbau und die Regeneration von Boden erfordert ein engmaschiges und verwobenes Netzwerk von Organismen und Materie, von Mikroben bis zu Tieren und Pflanzen. Erst die Wechselwirkung zwischen all diesen Komponenten ermöglicht das Keimen von Samen auf fruchtbarem Boden.

Wir glauben, dass diese Vielfalt der Schlüssel zu Kreativität und Innovation ist: HUMUS sapiens schafft interdisziplinäre Wechselwirkungen und Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Biohackern, Künstlern und Ökologen bis hin zu Landwirten und Gärtnern, um Wissen und Werkzeuge für die Bodenanalyse und -regeneration zu entwickeln, auszutauschen und für die Gesellschaft verfügbar zu machen.

Mit Deiner Unterstützung treffen wir uns vom 25.10. - 27.10.2019 im Projekt draussen bei München um zu reflektieren was wir in 18 Monaten HUMUS sapiens gelernt haben.

Wer ist HUMUS sapiens?

Wir sind eine bunt durchmischte Gruppe von Menschen, die sich für Mikrobiologie und Ökologie interessieren: Das Global Hackteria Network, Gasthaus: Fermentation and Bacteria und die Gesellschaft für mikroBIOMIK haben ihre Kräfte gebündelt, um den aktuellen Umgang mit unserer Erde zu überdenken. Dafür haben wir ein Netzwerk von Boden- und Permakultur-Enthusiasten aufgebaut, und laden DICH und alle Anderen dazu ein, daran teilzuhaben.

2018 ist viel passiert: wir führten eine erfolgreiche Crowdfunding Kampagne durch, organisierten 3 wunderbare mehrtägige retreats und 6 weitere HUMUS sapiens workshops.

2019 geht es weiter!! Allein im ersten Halbjahr hatten wir schon 6 Veranstaltungen: in Berlin, Wien, Tel Aviv, Paris, Vilnius und München.

Content

Deine Unterstützung verwenden wir für:

#1_ Erweiterung und Stärkung unseres Netzwerks von Erd-Enthusiasten

#2_Realisierung des «HUMUS sapiens soil retreats», bei dem brillante Köpfe mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen zusammenkommen, um an DIY-Methoden zu arbeiten und Workshop-Konzepte zum Thema Bodenökologie zu entwickeln. Die Veranstaltung findet vom 25.10.2019–27.10.2019 in der Nähe von München statt ~ http://projekt-draussen.com ~ Wenn Du Deine Begeisterung und Kompetenz einbringen und inspirierende Menschen treffen willst - hier kannst Du Dir eine «wildcard» sichern.

#3_Realisierung zusätzlicher Veranstaltungen – Du kannst ‚open soil research’ an Deinen Standort bringen. Bitte kontaktiere uns vor der Buchung, insbesondere wenn Du eine bestimmte Vision oder einen bestimmten Zeitplan hast.

#4_Organisation des «HUMUS sapiens - Bodensymposiums» - um neueste akademische Forschung in der Bodenökologie mit landwirtschaftlichem Praxiswissen zu verbinden

Für weitere Informationen zu dem Projekt HUMUS sapiens besuche bitte: https://mikrobiomik.org/humussapiens oder sende uns eine Nachricht: humussapiens@mikrobiomik.org

DIY (do it yourself) oder DIWO (do it with others) - lass uns etwas großartiges machen!

Content

Warum ist Erde so wichtig?

Weit mehr als nur der «Dreck» unter unseren Füßen ist Erde ein wahrhaft komplexes und dynamisches Ökosystem. Sie ist eine sich ständig verändernde Mischung aus Mineralien, lebenden Organismen, zerfallenden organischen Stoffen, Luft und Wasser. Sie ist die lebende Haut unseres Planeten, die neue Lebensformen entstehen lässt und die Nährstoffe enthält, die von längst gestorbenen Lebewesen zurückgelassen wurden.

Die Erde ist voller Leben und kann von einem Quadratzentimeter zum nächsten sehr unterschiedlich sein. Von Pflanzen, Regenwürmern, Insekten und Pilzen bis hin zu unsichtbaren Amöben, Nematoden, Algen und Bakterien - jede Kreatur hat ihre eigene, essentielle Rolle im Ökosystem Erde.

Es kann hunderte oder tausende von Jahren dauern, bis sich fruchtbarer Mutterboden auf natürliche Weise bildet - aber er kann innerhalb weniger Jahre zerstört werden. Der Einfluss des Menschen auf den Boden, insbesondere durch intensive landwirtschaftliche Praktiken (Entwaldung, Überweidung, Verwendung von Agrochemikalien) und Verstädterung, führt zu Verdichtung, Verlust der Bodenstruktur, und Nährstoffabbau: Zur Zerstörung dieser Ökosysteme, zur Verwandlung des Bodens in unfruchtbare Wüste.

In ihrem «Global Land Outlook» (2017) stellte die United Nations Convention to Combat Desertification fest, dass «allein in Europa durch schlechte Bodenbewirtschaftungspraktiken jährlich schätzungsweise 970 Millionen Tonnen Boden verloren gehen; weltweit wird der jährliche Verlust an Boden auf 24 Milliarden Tonnen geschätzt. «

Für weitere Informationen und den vollständigen Bericht, besuche bitte: https://www.unccd.int/actions/global-land-outlook-glo

Es ist Zeit, unseren Boden besser zu verstehen und zu bewahren.

Es ist Zeit, unsere Lebensgrundlagen zu retten.