Heuschrecken, Grillen & Co. – Kochen mit Insekten

Schon gehört vom «Fleisch der Zukunft»? Aber keine Ahnung, wie du es lecker zubereiten kannst? Und sowieso wolltest du mehr über essbare Insekten erfahren? In «Heuschrecken, Grillen & Co.» sind genau diese Informationen und noch Vieles mehr enthalten. Hilf uns, unser Kochbuch zu Papier zu bringen und sichere dir dein Exemplar (oder eines der anderen tollen Goodies) vor allen andern!

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Das Buch

Für dieses Buch haben wir unser und das ganze Wissen von Experten zu essbaren Insekten zwischen zwei Deckel gepackt. Im Zentrum stehen 40 leckere Rezepte für den Alltag und spezielle Anlässe. Weiter haben wir von den Grundlagen der schmackhaften Insektenzubereitung, über die rechtlichen Hintergründe bis zu den Orten, wo Speiseinsekten bestellt werden können, alles zusammengetragen. Ausserdem kommen sechs Experten zu Wort. So ergründet etwa Food-Historiker Dominik Flammer, welche Insekten bei uns früher auf den Tisch kamen und wieso die Insektenküche sich in Europa nicht gehalten hat. Die Trendforscherin Hanni Rützler blickt in die Zukunft. Gastrokritiker und Food-Autor Jürgen Dollase beschreibt, wie sein erstes Insektenmahl geschmeckt hat. Auch kulinarisch hat es das Buch in sich: Spitzenköchen haben sieben der Rezepte kreiert: mit dabei Fabian Spiquel, Simon Apothéloz und Miss Marshall, welche je ein Gericht beigesteuert haben. Das Ganze wurde von Oliver Brachat, einem renommierten Food-Fotografen, stillvoll in Szene gesetzt.

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Wofür brauchen wir das Geld?

Die Texte sind geschrieben, die Fotos sind geschossen und das Layout ist fast fertig. Auch der Vertrieb ist dank unseres Verlags schon gesichert. Nun fehlt uns nur noch das Geld für den Druck des Buches. Dafür brauchen wir deine Unterstützung: Uns fehlen 12’000 Schweizer Franken, um unser Buch Realität werden zu lassen.

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Was du dafür bekommst:

Mit deiner Unterstützung sicherst du dir dein Exemplar des Insekten-Kochbuchs als eine/r der Ersten. Ist dir das zu wenig? Dann ist vielleicht einer der Kurse das Richtige für dich. Oder darf’s vielleicht ein Dinner für dich und deine Freunde sein? Die Wahl liegt bei dir!

Wer steht dahinter?

Hinter dem Projekt stehen in erster Linie wir, die beiden Autoren. In der Info-Box rechts erfährst du mehr über uns. Folgende Partner unterstützen uns ausserdem bei unserem Vorhaben:

Essento ist ein junges Start-up aus Zürich, welches sich dem Potential der Insekten verschrieben hat. Seit über 2 Jahren arbeiten das Team an der Entwicklung von leckeren Delikatessen aus Insekten.

Climate-KIC ist das größte Public Private Partnership der EU für die Bewältigung des Klimawandels durch Innovationen. Ziel ist es, eine emissionsfreie Wirtschaft zu realisieren.

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Wieso Insekten?

Insekten sind – entgegen europäischer Vorurteile – sehr lecker und werden in aller Welt als Delikatesse geschätzt. Mittlerweile sind Insekten auch im Westen angekommen und in diversen Spitzenküchen wird bereits mit Insekten gekocht. Zudem sind Insekten sehr gesund; sie weisen einen hohen Proteinanteil, viele Vitamine, Mineralstoffe und auch die gesunden, ungesättigten Fettsäuren auf. Somit sind sie ein richtiges «Gesund-mach-und-bleib»-Paket. Und das ist noch nicht alles: Insekten können auch sehr umweltfreundlich gezüchtet werden. Für die gleiche Menge Insekten braucht es im Vergleich zur Rindfleischproduktion nicht nur ein Vielfaches weniger an Futtermittel, sondern auch die CO2-Emissionen der Produktion können um das 10- bis 100- fache reduziert werden.

Noch Fragen?

Dann findest du vielleicht hier die passende Antwort. Ansonsten freuen wir uns auf eine Nachricht von dir, sei es via Kommentar zum Projekt, Facebook oder Mail.

Woher kommt es, dass manche Menschen Ekel empfinden beim Gedanken Insekten zu essen?

  • Dass Insekten als eklig empfunden werden hängt von der Erziehung ab. Dieses Phänomen bezieht sich vor allem auf die westlichen Länder. In den meisten anderen Ländern werden Insekten als normale Lebewesen angesehen und sind nicht mit einem Ekelgefühl verbunden. Dies war bis zur Industrialisierung der Landwirtschaft auch in Europa der Fall.
    Auch wir wurden so erzogen und mussten uns beim ersten Essen von Insekten überwinden. Wir können allerdings sagen, es lohnt sich. Sobald du dich einmal überwunden hast, wird dich der Geschmack überzeugen!

Wo kann ich Insekten zum Essen kaufen?

  • Im Buch wird das Thema in einem Kapitel ausführlich behandelt.

Wie teuer sind Insekten?

  • Dies hängt sehr davon ab, in welcher Form (Getrocknet/Gefroren/Lebendig) die Insekten gekauft werden und um welche Art es sich handelt. Grundsätzlich sind die Preise vergleichbar mit Fleisch, wobei die Heuschrecken das Entrecôte sind.

Insekten sind heute nicht als Lebensmittel zugelassen, wann wird sich das ändern?

  • In der Schweiz werden die drei Insektenarten Tenebrio Molitor (Mehlwurm), Locusta Migratoria (Wanderheuschrecke) und die Acheta Domesticus (Hausgrille) voraussichtlich ab Januar 2017 als Lebensmittel zugelassen. Für Deutschland und Österreich sieht es aktuell so aus, als ob die Zulassung ein Jahr später kommt. Allerdings wird in diesen zwei Ländern der Handel mit Insekten in Lebensmittelqualität von den Behörden bereits geduldet.

Welche Teile vom Insekt kann ich essen?

  • Grundsätzlich kann das ganze Insekt gegessen werden, nachdem es gekocht wurde. Eine Ausnahme stellt die Heuschrecke dar, da empfehlen wir euch die Beine (wegen der Widerhaken an den Springbeinen) und die Flügel (können im Gaumen kleben) zu entfernen.

Warum sollte ich Insekten essen, Pflanzen sind doch nachhaltiger?

  • Wir sehen Insekten als Ergänzung zu einer pflanzlichen Ernährung, denn Insekten bringen eine Erweiterung durch spezifische tierische Nährwerte. Sie bieten ein breiteres Spektrum an Proteinen und Mineralstoffen, welche besser verwertbar sind und liefern das Vitamin B12 auf natürliche Weise.

Empfinden Insekten schmerzen? Wie werden sie getötet?

  • Die respektvolle Behandlung aller Tiere, inklusive der Insekten, ist für uns sehr wichtig. Die Frage nach dem Schmerzempfinden ist von der wissenschaftlichen Seite noch nicht definitiv geklärt.
    Für die Schlachtung nutzen wir die Eigenschaft der Insekten, dass sie wechselwarm sind und bei tiefen Temperaturen in eine Kältestarre verfallen. Das heisst die Insekten werden eingefroren, denn sobald die Temperatur genügend kalt sind, stirbt der Organismus ab.