Was Hänschen nicht lernt...

…lernt Hans nimmermehr!

Rund 30% der Umweltbelastung, welche Herr und Frau Schweizer verursachen, wird durch die Ernährung verursacht. Ausserdem geht immer noch jedes dritte Lebensmittel zwischen Feld und Teller als Foodwaste verloren. Zugleich werden Fragen zur Herkunft unserer Lebensmittel und wie wir uns ernähren immer komplizierter und vielschichtiger.

Mit der ersten Bauernhof-Kindertagesstätte im Kanton Zürich wollen wir darum in die kommende Generation investieren. Wir wollen Kindern im Alter von 18 Monaten bis Kindergarteneintritt die Chance bieten, auf unserem Bio-Hof im Zürcher Oberland einen natürlichen und spielerischen Zugang zu diesen Themen zu gewinnen und den Weg von der Heugabel bis auf den Teller direkt mitzuerleben. So fördern wir ihre Kompetenz, auch im späteren Leben bewusste und nachhaltige Entscheidungen zu treffen, wenn es um den Konsum von Nahrungsmitteln und den Lebensstil allgemein geht.

Wir wünschen uns eine nachhaltig konsumierende Gesellschaft, welche Lust und Spass an naturnahen und lokal produzierten Lebensmitteln hat. Denn ein wichtiger Hebel für einen persönlichen nachhaltigen Lebensstil liegt dabei, was wir einkaufen und essen. Darum möchten wir auf unserem bisher rein landwirtschaftlich genutzten Hof durch einen Umbau das Projekt der Kindertagesstätte umsetzen. Der Bauernhof stellt eine anregende Umgebung für die Kinder dar und bietet täglich ein Lern- und Experimentierfeld für sie.

Mit diesen Anliegen rund um eine verantwortungsvolle und nachhaltig handelnde Gesellschaft hat sich unser Projekt für den Impact Fund von wemakeit qualifiziert. Wir haben darum die einmalige Chance, dass bei Erreichen unseres Finanzierungsziels der Betrag VERDOPPELT wird! Deine Unterstützung hat also doppelten Wert - Vielen Dank für Alles, was Du gibts!

Picture 7634ad6c 312c 47e7 8754 676fb6ff4d49Picture c2d03c24 2af5 44f2 bf67 15ffba53332fPicture 938713c5 3593 41a7 8fec e153a6bbb24bPicture d01c7761 564b 4799 85e0 3f355e53c617Picture 6c4799ba 977b 4662 85db abcc02de0f02

Sei frech, wild und wunderbar!

Das Frühstücksei bei Huhn Henriette direkt im Stall abholen, den Zvieriapfel selber vom Baum pflücken, das Rüebli für den Salat eigenhändig aus dem Erdboden zupfen. Näher an der Natur geht nicht. Ausserdem den lieben langen Tag draussen rumtoben, in der Erde buddeln, Kaninchen füttern und im Wald auf Entdeckungstour gehen. Mal ehrlich: hätten wir uns nicht alle eine solche Kindheit gewünscht?

Wir wollen das ermöglichen und darüber hinaus den Kids eine Lektion fürs Leben mitgeben. Warum ist der Regenwurm der wichtigste Mitarbeiter auf dem Feld? Wie viel Wasser braucht eine Tomate, bis sie rot und rund auf unserem Teller liegt? Und was hat die Kuh auf der Weide mit einer Sojabohne aus Brasilien zu tun? Nur wenige Kinder wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und dass diese nicht vom Supermarkt hergestellt werden. Wir möchten darum naturnahe Erfahrungswelten schaffen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft.

Unter grösstmöglicher Teilhabe der Kinder möchten wir die Kita-Tage auf dem Biohof bunt, entwicklungsfördernd und in einem sozial vielfältigen Umfeld gestalten. Wir wollen die Selbständigkeit der Kinder fördern, indem wir ihnen Teilverantwortungen und Mitpflege des Gemüsegartens und der Tiere ermöglichen. Ausserdem ist es unser Wunsch, die Mahlzeitenzubereitung unter regelmässigem Einbezug der Kinder zu gestalten.

Content

Kindsein braucht Platz

Wir möchten täglich 12 Betreuungsplätze anbieten, welche 1-5 Tage in der Woche belegt werden können. Dafür sind Räumlichkeiten zum gemeinsamen Essen und die Ruhezeiten notwendig. Ausserdem müssen genügend sanitäre Anlagen zur Verfügung stehen. Dafür wird ein Umbau der momentanen Infrastruktur notwendig.

Damit die Kindertagesstätte sorgenfrei neben dem Arbeitsalltag auf dem Hof bestehen kann, sind weitere Investitionen nötig. Zum Austoben und für die kreative Zeit draussen wollen wir einen grossen Spielplatz im Freien gestalten. Dass dieser ohne Bedenken neben dem mechanisierten Betrieb genutzt werden kann, sind diverse Sicherheitsvorrichtung wie eine Umzäunung erforderlich.

Einen Teil dieser Investitionen werden wir aus unseren persönlichen Ersparnissen tätigen können. Allerdings sind die Auflagen für den Innen- und Aussenbereich komplex und vielfältig, weshalb wir auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Die Umbauphase wird einige Zeit in Anspruch nehmen, die Eröffnung der KiTa ist für 2023 geplant.

Content