Darum geht’s

Landwirtschaft mit Zukunft arbeitet schon lange an der Transformation unseres Landwirtschafts- und Ernährungssystems. Im Sommer haben wir die Chance, den längst überfälligen Wandel ins Rollen zu bringen. Am 13. Juni 2021 stimmen wir über zwei äusserst wichtige Initiativen ab - die Pestizid-Initiative und die Trinkwasserinitiative. Die eine fordert eine Landwirtschaft die nicht länger abhängig ist von synthetischen Pestiziden, die andere will, dass nur noch die Landwirtschaft mit öffentlichen Geldern unterstützt wird, welche strenge ökologische Standards einhält.

Unsere Gegnerschaft - unterstützt von der mächtigen Agrochemie-Lobby - ist finanziell sehr stark aufgestellt und arbeitet nun hartnäckig daran mit Fehlinformationen und Angstmacherei den schädlichen Status Quo zu erhalten. Die Verschmutzung des Trinkwassers, Zerstörung der Biodiversität und Gefährdung unserer menschlichen Gesundheit muss ein Ende haben. Das können wir besser!

Trotz kleinem Budget möchten wir von Landwirtschaft mit Zukunft mitreden, dagegen halten und die Bevölkerung mit wissenschaftsbasierten und verständlichen Argumenten über die beiden Initiativen informieren. Wir möchten aufzeigen, welche Chancen eine Annahme der beiden Initiativen für die Schweiz bietet und weshalb wir den Teufelskreis von synthetischen Pestiziden, Klimawandel, Biodiversitätsverlust und konventioneller Produktionsweise durchbrechen können. Ebenfalls geplant ist am 5. Juni 21 eine Demonstration in Bern auf dem Bundesplatz, um lautstark mitzuteilen - «die Schweiz ist bereit für eine Landwirtschaft mit Zukunft!»

Wir wollen mit unserer Kampagne insbesondere die junge Generation erreichen und die Stimmbeteiligung erhöhen. Denn wir sind es, die auch in Zukunft mit den Folgen der heutigen Entscheidungen zu leben haben. Wir haben es in der Hand und möchten diese Chance nutzen.

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Das Besondere an unserem Projekt

Wir sind ein Kollektiv aus jungen Stimmen die etwas verändern möchten. Veränderung ist wichtig aber nicht immer einfach. Wir haben keine Syngenta (mit einem Jahresumsatz von 12,8 Milliarden US-Dollar) im Rücken, nicht die Möglichkeit millionenschwere Desinformationskampagnen zu fahren und nicht die Macht der multinationalen Grosskonzerne. Doch wir haben etwas anderes, etwas viel wichtigeres. Wir haben «People Power», die Kraft ganz vieler «kleiner» Menschen - Bäuerinnen, Klimaaktivistinnen oder besorgten Bürger*innen und vor allem auch die Hoffnung und die Überzeugung, dass es anders geht. Wir werden mit einem grossen Kollektiv an Menschen gemeinsam Basisarbeit leisten und die Bevölkerung über die Gefahren der Verwendung von Pestiziden informieren. Mit diesen Graswurzel-Aktivitäten können wir vielleicht das entscheidende Zünglein an der Waage werden, damit am 13. Juni unsere zukunftsfähige Landwirtschaft gewinnt und nicht die Grosskonzerne.

Gemeinsam mit dir schaffen wir das!

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Dafür brauchen wir deine Unterstützung

Unsere Kampagne wird sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzen. Durch Bildungs- und Mobilisierungsarbeit möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und sammeln darum 50’000 CHF für:

  1. Bildungs und Sensiblisierungsarbeit (25’000 CHF):

Wir werden verschiedene Videos drehen, darunter ein Video, welches «7 Gründe» aufzeigt, warum eine Annahme der Initiativen ein sinnvoller Weg für die Schweiz sein kann. Doch um die Videos und auch weitere Infografiken oder Argumente zu verbreiten und damit die jungen Menschen zu erreichen, brauchen wir Personen die sich in den nächsten Monaten dieser Arbeit widmen. Diese Menschen möchten wir fair entlohnen. Weiter werden wir Drucksachen wie Sticker, Flyer und mehr produzieren - in diversen Landessprachen, was uns zusätzlich Geld kosten wird. Zudem möchten wir im virtuellen Raum präsent sein, damit die Menschen im Internet nicht nur die Lügenkampagne von Syngenta & Co. sehen.

  1. Mobilisierung auf die Demonstration vom 5. Juni 2021 (25’000 CHF):

Wir möchten lautstark der ganzen Schweiz zeigen, dass wir - junge Menschen, Bäuerinnen, Grosseltern, Politikerinnen, Produzent*innen - bereit sind für die Transformation unseres Ernährungssystems. Wir werden auf kreative Art und Weise zur Demo auf dem Bundesplatz mobilisieren und einen bunten (der aktuellen COVID-Situation entsprechenden) Event organisieren. Dafür brauchen wir ganz viele Flyer, Plakate, Sticker und Material für Schilder und am Tag selber, brauchen wir Bühne, Technik, Verpflegung und vieles mehr.