In unseren Nachbarländern haben Chocolatiers das Ruder in die Hand genommen und produzieren Schokolade im Kleinmassstab.

In der Schweiz konnte sich dieser Trend noch nicht durchsetzen. Das finden wir schade. Wir wollen der Schokoladenszene in der Schweiz neues Leben einhauchen.

WER wir sind...

Vor zweieinhalb Jahren haben zwei Genussmenschen REHMANN Schokolade ins Leben gerufen. Entstanden sind bis heute 7 ungewöhnliche Kakao-Spezialitäten getreu dem Motto «Schokolade zum Erleben».

WAS wir tun...

Wir produzieren und vertreiben Produkte, die in unserer eigenen Manufaktur entwickelt wurden. Jedes dieser Produkte ist aufwändig und ungewöhnlich verpackt und erzählt eine spannende Geschichte rund um Menschen und Rohstoffe.

WAS wir wollen...

Seit unserem Firmenstart wollen wir unseren Kunden Tafelschokoladen anbieten. Einfach wäre, industriell hergestellte Schokolade zu kaufen und zu verarbeiten. Genau das wollen wir nicht! Wir wollen von K wie Kakao bis T wie Tafel den Rohstoff Kakao selbst verarbeiten und Tafelschokoladen herstellen. Dies nennt sich Bean to Bar.

WESHALB wir Euch brauchen...

Das Schoggi-Problem ist eigentlich eine Finanzierungsfrage. Für Forschung und Entwicklung der Produkte wurden bislang über tausend Stunden Arbeit aufgewendet.

Um die nächste grosse Hürde mit unserem Projekt nehmen zu können müssen wir nochmals investieren. Dafür benötigen wir CHF 12’000 und jeden, der unsere Überzeugung teilt. Der Schweizer Schokoladenmarkt verdient neue Impulse im Bereich Manufaktur-Produktion.

Das Tafel-Projekt – Swiss Bean to Bar

Den Stein in Bewegung gebracht hat ein 2kg-Kakaomuster aus Guatemala, im Reisegepäck von Freunden.

Die Herausforderung angenommen hat Fabian Rehmann, der Chocolatier. Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit trauen wir uns, Schokolade in feinster Güte und ungewöhnlicher Art herzustellen. So war Schokolade in der Schweiz lange nicht mehr.

Im Oktober 2015 ist Fabian Rehmann nach Ghana gereist um einen Kakaofarmer vor Ort zu besuchen. Solch persönliche Kontakte möchten wir auch in Zukunft ausbauen. Uns ist wichtig, dass auch die Beschaffung des Kakaos unter fairen Bedingungen stattfinden kann.

DIE MANUFAKTUR – was bereits Sache ist

Zur Produktion von Schokolade ist schon Vieles vorhanden. Für die Verarbeitung von Rohkakao wurden zusätzlich Anlagen selbst konzipiert und gebaut. Eine Übersicht:

Die Brech- und Schälanlage – Marke Eigenbau

Nach acht Monaten testen läuft die selbst entwickelte Brech- und Schälanlage. Die Kapazität reicht für 45kg Kakao pro Stunde – Fitnessstudio inbegriffen. Die Brechanlage ist Handbetrieben.

Der Melangeur – zum Reiben und Conchieren des Kakao

Viele Stunden wird der Kakao zwischen Granitwalzen gerieben. Ein Melangeur – so nennt sich diese Steinmühle – steht in unserer Produktion und wartet auf den Grosseinsatz. Wir haben das kostengünstige Gerät optimiert und an unsere Bedürfnisse für Chargen bis ca. 20kg angepasst.

Die Giessanlage – zum Giessen der Tafeln

In unserer Produktion ist die Giessanlage bereits vorhanden. Auf dieser Anlage werden heute schon die köstlichen Schokoladenkreationen von REHMANN hergestellt. Dank leichten Anpassungen können auch Tafeln gegossen werden.

Was noch fehlt...

Schokoladenformen

Die fertige, flüssige Schokolade muss in Form gebracht werden. Erst dann kann die Tafel verkauft werden. Dazu sind hochwertige Spezialformen notwendig. Es besteht ein Bedarf für 200 Formen. Finanzbedarf CHF 2’500.

Verpackungsmaterial 

Unsere Schokolade aus eigener Manufaktur verdient einen würdigen Rahmen. Keine Luxusverpackung – schlicht und vollständig reziklierbar soll sie sein. Zudem muss sie unkompliziert an verschiedene Kakaosorten adaptiert werden können. Finanzbedarf CHF 2’500 für die Gestaltung und CHF 3’500 für den Druck.

Röstanlage

Um den Kakao rösten zu können muss in eine zusätzliche Röstanlage inklusive Zubehör investiert werden. Finanzbedarf CHF 3’000.

WAS, wenn?

Wir haben uns Gedanken gemacht für den Fall, dass unser Crowdfunding das Ziel übertrifft. In diesem Fall möchten wir unsere Kapazitäten ausbauen und das Sortenangebot rasch erweitern. Im Zentrum steht zudem die Beschaffung eines zweiten leistungsstarken Melangeurs, welcher die Produktionskapazität erhöht.

Unsere Bean-to-Bar Geschichte im Detail

Unmittelbar nach der Markteinführung unserer Produkte im September 2013 haben wir mit der Entwicklung für Tafelschokoladen Bean to Bar begonnen. Mit einfachen Maschinen und Kleinmengen Kakao haben wir die Entwicklungsarbeiten angepackt.

Im Anschluss an die ersten Erfolge haben wir einen leistungsstarken Melangeur gekauft und den Herstellprozess weiter verfeinert. Mit Kakaos aus aller Welt haben wir Röstversuche unternommen und Erfahrungen im Umgang mit Kakao gesammelt. Für ein besseres Verständnis der Materie haben wir sogar erfolgreiche Fermentationsversuche mit Kakao unternommen. So ist in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten Basel Schokolade aus den Früchten des Kakaobaums im Tropenhaus entstanden.