Ubikon.

Wieviel Gemeinheiten, Untaten, selbst Verbrechen vermögen wir vor uns selbst zu rechtfertigen? Ich glaube, alle.

Darum geht es in diesem Buch. Aber auch darum, dass Rache niemals «closure» bringen kann, dass damit kein Strich unter eine Rechnung gezogen werden kann.

Ubikon ist eine Kleinstadt, die auf einen Grossanlass hin fiebert. Das eidgenössische Blasmusikfestival soll in der neuen Eventhalle stattfinden. Die Bläser üben allabendlich, Handwerker arbeiten auf Hochtouren, Jugendliche protestieren, der Stadtammann und die Verwaltung fühlen sich wichtig.

Und dann geschieht das Ungeheure. Frau Hofer wird tot am Weiher aufgefunden. Mord, ist für Jungpolizist Feuz sofort klar. Er verdächtigt den Ehemann; die Ehe Hofer war nicht mehr allzu harmonisch, heisst es. Polizeichef Radaelli aber deklariert den Todesfall zum Unfall. Das beeindruckt Feuz wenig, Radaelli ist schliesslich mit Hofer befreundet. Und als der gar einen Privatdetektiv engagiert, ist das für Feuz ein weiteres Indiz für seine Schuld.

In der Bar Old Ranch, Oase für einsame Herzen und nikotinversehrte Lungen, – es gibt ein Fumoir da drin und ein Terrarium mit Charly, dem Chamäleon,– werden die Ereignisse kommentiert und gewertet. Alle Verdächtigungen sind möglich, jede Theorie wird mindestens fünf Minuten lautstark erörtert.

Feuz, abends oft im Old Ranch, ist nicht jedermanns Freund, aber viele stimmen mit ihm überein, dass «die da oben» (Hofers wohnen am Waldrand oberhalb der Stadt) immer mit allem durchkommen. Detektiv Lanz, der ebenfalls in der Bar den Puls Ubikons fühlen will, stösst auf Granit. Erst seine Mitarbeiterin Lisa lockert die Zungen.

Während die Blasmusiken gegeneinander antreten, lösen Lanz und Lisa das Gewirr allmählich auf, Feuz hingegen verbohrt sich immer tiefer. Am Finaltag schliesslich tritt die Wahrheit zutage, zumindest, was Ubikon angeht...

Soweit, so unklar.

Wie kannst du da helfen?

Ohne dich geht’s nicht.

Natürlich bin ich in meinem Masterplan schon etwas weiter als geschildert. Aber, alle Fäden zusammen zu halten und auch die Untergeschichten weiterzuspinnen ist ein Unterfangen, das meine volle Konzentration erfordert. Nur mit deiner Unterstützung kann ich genügend lange an diesem Projekt arbeiten. Und wenn du zu einer Person einen Namen lieferst, ihr vielleicht sogar ein paar Eigenschaften anwünschst, dann wird Ubikon noch farbiger. Es gilt schliesslich Blasorchester zu besetzen, den Coiffeursalon, die Jassrunde...

Und du kannst damit dir oder einer Freundin ein literarisches Denkmal setzen. Ein ganz spezielles Geburtstagsgeschenk vielleicht. Ich würde mich jedenfalls freuen!

Wieso soll das funktionieren?

Achso, ja, ich muss gestehen, ich hab’s ja schon ein paarmal gemacht, es kann nur noch besser werden! Ubikon wird – dank deiner Mithilfe –, Ende 2015 im Kameru Verlag erscheinen.