Projekt im Taschenformat

Das Konzept Wanderbag nahm seinen Anfang 2007 in New York. Durch kreative Zusammenarbeit soll die Sensibilität für ökologische Fragen erhöht werden. Künstler und Designer sind eingeladen, Sujets als Druckvorlagen zu entwickeln. Nahezu 100 Designs sind aus verschiedenen Ländern eingereicht worden. Davon konnten bisher 25 Entwürfe in kleinen Auflagen im Siebdruckverfahren produziert und in Umlauf gebracht werden.

Durch mein Interesse für Kunst und Design kam ich auf die Idee Freunde einzuladen, Entwürfe für Wanderbag zu gestalten. Nach und nach kamen Beiträge von mir unbekannten Leuten aus der ganzen Welt dazu. 2008 konnten in Zusammenarbeit mit dem Cabaret Voltaire Zürich und dem Swiss Institute New York zehn Wanderbags produziert werden. In Synergie mit bestehenden Netzwerken entsteht neues. Auf Einladung von Ou Bien, Genève fand 2011 eine weitere Co-Produktion mit Künstlern aus der Region statt. Eine Leinwand verbindet Kunst, Kultur, Kommunikation und Ökologie. Ich habe zehn Jahre in New York gelebt. Täglich werden grosse Mengen von Einkäufen in unzählige Plastiktüten verpackt. Mit einer wiederverwertbaren Tasche, die mir später als Inspiration für dieses Projekt diente, wirkte ich diesem unnötigen Verbrauch entgegen. 

Wanderbag ist ein selbständiger Organismus mit Eigenleben und überschreitet Grenzen. Mit der Unterstützung dieses Projektes bleibt das Weiterbestehen gewährleistet und ermöglicht die nächste Veranstaltung in Rom.

Wanderbags wurden in limitierten Editionen produziert mit Designs von Olaf Breuning, San Keller, Kerim Seiler, Com&Com, Minimetal, Ludo Gabriel, Yuri Masnyj, Steve Dunan, Sharzad Collective, Matthew McGuiness, Sibylle Stoeckli, Demian Conrad, Veronika Bjarsch, Arthur Jones, Marcel Maeder, Huber.Huber, Franziska Burkhardt, Thomas Galler, Christoph Schreiber, Lehni Trüb, Camille Walala und Cindy Heller

Dank an alle Teilnehmer & Beitragenden, wemakeit.ch, Cabaret Voltaire Zürich, Swiss Institute New York, Ou Bien Genève und Dadadum Lausanne.