«Es ist sein bester Film», schrieb Matthias Lerf in der «Sonntagszeitung» über den Dokumentarfilm «Welcome to Hell»: «Er ist ausufernd, aber doch pointiert. Schwelgerisch, aber doch nachdenklich. Politisch, aber doch witzig.»

Worum gehts?

Ginge es nur darum, «Welcome To Hell» auf DVD zu lancieren, könnte das mit den Einnahmen aus dem Verleih finanziert werden. Unter dem Titel «Come To Hell And See The Paradise» arbeite ich nun aber mit Volldampf an einem Ergänzungsfilm, der dokumentiert, wie die Geschichte von Berns liebstem Zankapfel weiter gegangen ist.

Und jetzt?

Es geht bei dieser spontan aufgegleisten Produktion nicht um Resteverwertung, sondern um neue Themen und Geschichten, die in «Welcome to Hell» nicht vorkommen. Und damit dieser Zusatzfilm unter professionellen Bedingungen fertiggestellt werden kann, brauche ich einen Sounddesigner, der den scherbelnden Originalton korrigiert, einen IT-Spezialisten, der nicht immer optimal belichtete Szenen optimiert, und eine Grafikerin, die ein anregendes DVD-Menü anrichtet.

Aha.

All diese Leute verdienen es, für ihre Arbeit bezahlt zu werden, dies umso mehr, als sie bereit sind, für ein Unternehmen wie dieses nicht branchenübliche Tarife zu Verrechnen. Und obschon für «Come To Hell» keine Kinoauswertung vorgesehen ist, investiere ich als Produzent, Regisseur, Kameramann und Cutter dieses Unternehmens nicht weniger Herzblut und Leidenschat in diesen Streifen als in seinen aufwendigeren Vorgänger «Welcome to Hell»