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Ressourcen schützen - CO2-Einsparung

Eine neue Gemeindestrasse kann bis zu CHF 400.- pro Quadratmeter kosten. Selbst Teilsanierungen liegen bei CHF 50.- bis 100.- pro Quadratmeter. Dabei kommen - selbst für kleine Gemeinden - grosse Investitionen zusammen. Bislang wird viel zu schnell eine «alte» Strasse entsorgt und neu gemacht. Dabei sind oft grosse Teile dieser Strasse noch zu 100% sicher und für Jahre brauchbar! Bei der Entsorgung entsteht Asphaltabfall. In der Schweiz sind dies 2 Mio. Tonnen pro Jahr. 1 Mio. wird in den Kreislauf zurückgeführt, die zweite Million landet auf Halden. Fachleute wissen heute, dass «Asphaltabfall» hervorragende Baueigenschaften hat und viel zu schade ist, um ihn entweder minderwertig zu verbauen/verstecken bzw. verrotten zu lassen. In den USA wird dieser Ausbauasphalt «Schwarzes Gold» genannt, weil er i.d.R. von guter Qualität ist. Mit dem Ausbauasphalt können nahezu CO2-neutral und in moderner Kaltbauweise (also ohne Hitze, Dämpfe und erheblichem CO2-Ausstoss) Schäden und Flicke in Gemeindestrassen behoben werden. Selbst die flächige Instandstellung von Etappen ist damit möglich. Wir haben Ausbauasphalt in verschiedenen Gemeinden getestet: Er verhält sich ausgezeichnet. Gemeinden können damit beachtliche Einsparungen machen und damit Steuergelder anderweitig einsetzen. Kostet doch Ausbauasphalt als Rohstoff für Flickarbeiten nur ein Bruchteil dessen, was neue Rohstoffe ausmachen!

Das Besondere an meinem Projekt

Die traditionelle Bauwirtschaft orientiert sich verständlicherweise an bewährten, bekannten Techniken. Neue Verfahren und Ideen haben es nicht leicht, hier Fuss zu fassen. Selbst wenn diese im Ausland bereits Realität sind, benötigen neue Herangehensweise oft viele Jahre, bis sie sich durchsetzen können. Gemeinde sind jedoch die Kunden: Wenn sie solche Verfahren kennen, können sie diese auch verlangen! Das hier vorgestellte Projekt nimmt als Erstes das Thema «Ausbauasphalt als hochwertigen Rohstoff mit hohem Spareffekt für Gemeindestrassen» auf. Zudem erhalten die Gemeinden aktuelle technische Informationen über bewährte Kaltbauweisen, wo der Asphalt nicht auf 140-180 Grad erhitzt werden muss. Als kalte Bitumenemulsion sind Flickarbeiten für Löcher und Risse ungiftig, ungefährlich und sehr umweltschonend.

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Dafür brauche ich Unterstützung

Gemeinden und ihre Werkhöfe sind auf Fachinformationen angewiesen. Am Besten sind Produktdemonstrationen vor Ort. Mit der Unterstützung setze ich meine Besuche bei Gemeinden und Werkhöfen fort und kann der Gemeinde auch eine Bemusterung des Flickmörtels mit 50% Recycling-Asphalt abgeben, damit sie das Material selber testen kann. Für das Zusammenstellen der Muster (ca. 8-10 kg) und der Dokumentation dazu, kann ich mit der Unterstützung gut 15 Gemeinden als Pilotgemeinden ausrüsten. Diese Beispiele dienen als Referenzen für andere Gemeinden. Der erwünschte «Schneeballeffekt» soll mithelfen, dass ab 2021 deutlich mehr umweltschonender Recycling-Asphalt in den Gemeinden für Flickarbeiten eingesetzt wird.

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