Darum geht's:

BERGTEE. wild gewachsen. frisch gepflückt. handverlesen. luftgetrocknet. ausgewogen gemischt. behutsam verpackt. Das Buch erzählt die Geschichte des BERGTEE Projekts, wie es begann und was es bewirkt. Die Texte sind erstellt, die Bilder gemacht. Helfen Sie uns bei der Restfinanzierung der Druckkosten!

Das Projekt BERGTEE & die Herausgeberinnen

Im Jahr 2003 gründeten Hanno Burtscher, Elisabeth Burtscher und Ilga Bickel im Großen Walsertal das Projekt Bergtee. Ziel des Projektes war es ursprünglich, den eigenen köstlichen Tee, der nach den Regeln des überliefertem Erfahrungswissen gesammelt, getrocknet und gemischt wird, einer größeren Anzahl an Personen zur Verfügung zu stellen. Im Laufe des Projekts stellte sich heraus, dass dieser Bergtee nicht nur ein wertvolles Produkt für die Teegeniessenden ist, sondern dass die Kräutersammlerinnen einen eigenen, neuen Bezug zu ihrer Sammeltätigkeit und zu ihrer Heimat entwickelten. Meist sind es Hausfrauen und Bäuerinnen, die mit ihren Kindern, beim Sammeln und Verarbeiten der Kräuter Qualitäten wiederentdecken, die ein Tal wie das Große Walsertal hat.

Das Buchprojekt wird in Kooperation mit dem Verein für Alternative Wirtschaft realisiert und von Elisabeth Burtscher, Barbara Fuchs und Susanne Grasser herausgegeben. Sie alle sind auf einer persönlichen Ebene mit dem Projekt BERGTEE verbunden. Geplant ist, das Buch im Rahmen der Kulturveranstaltung Walser Herbst zu präsentieren. Die Texte, Bilder und andere Gestaltungselemente liegen bereits vor und werden graphisch vorbereitet. Um den Druck finanzieren zu können, sind wir auf weitere Mittel angewiesen.

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Buchinhalte

Der erste Teil des Buches dokumentiert die Entstehungsgeschichte, das Wertegefüge und die Philosophie des Projekts BERGTEE. Diese bilden das Regelwerk, das selbst auf altem Erfahrungswissen beruht, und nach dem alle Projekttätigkeiten verrichtet werden.

Der zweite Teil des Buches beschreibt die beteiligten Personen und dokumentiert die Prozesse, die Signaturen und Artefakte, die mit dem Sammeln, Trocknen, Mischen und Verpacken der Kräuter und ihrer Verarbeitung zum Bergtee verbunden sind.

Der dritte Teil des Buches widmet sich den unterschiedlichen Aspekten des Teilens und Vernetzens als wichtige Voraussetzung für den lebendigen Erhalt des Erfahrungswissens. Teilen und Vernetzen wird am Verkauf des Tees, an den gemeinschaftlichen Tätigkeiten zwischen den Generationen, mit externen ProjektpartnerInnen und wissenschaftlichen Institutionen veranschaulicht. Die Auseinandersetzung mit Teilen und Vernetzen bildet die Basis für die anschließende Reflexion von zentralen wirtschaftlichen Kategorien wie Arbeit, Bestandssicherung und Wachstum. Ziel ist es, anhand der Projekterfahrungen allgemeine Ansätze für die Nutzung und den Bestand von lokalem Erfahrungswissen zu benennen.

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Ziele des BERGTEE Buches

Kräuter werden nicht nur im Grossen Walsertal gesammelt. An vielen Orten geht das alte Wissen aus vielerlei Gründen langsam verloren. Das Buchprojekt soll diesem Vergessen entgegenwirken. Wir wollen aufzeigen, wie wertvoll dieses Wissen für die lokale Gemeinschaft und die Gesellschaft ist, wieviel Freude mit der Verrichtung dieser Tätigkeiten einhergeht und welche positiven Dynamiken durch die Rückbesinnung auf das traditionelle Wissen ausgelöst werden können.

Vor rund zwei Jahren wurde das Buchprojekt gestartet, um die vielen Geschichten, das Wissen und die Projekterfahrungen zu teilen. Mit dem Ziel, die Freude zu vermitteln und das Wissen hinaus- und weiterzutragen. Andere anzustiften ihr eigenes traditionelles Wissen wieder zu entdecken. Helfen Sie uns dabei durch Ihren Beitrag!