Wie schmeckt Heimat?

Menschen, die gezwungen sind, aus ihrer Heimat zu fliehen, müssen meist so gut wie alles Materielle zurücklassen. Dafür bringen sie ein reiches kulturelles Gepäck mit – etwa ihre kulinarischen Traditionen. In der Schweiz lebende Flüchtlinge laden in diesem aussergewöhnlichen Kochbuch zu Tisch, teilen ihre Rezepte und erzählen ihre Geschichte: aus Afghanistan, Eritrea, Guinea, Honduras, Irak, Iran, Jemen, Libanon, Mongolei, Peru, Senegal, Sri Lanka, Südossetien, Syrien, Tibet und der Ukraine.

Solidarität geht durch den Magen!

Das Kochbuch wird im Oktober 2015 im Rotpunktverlag erscheinen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Kochen, sondern vor allem die Begegnung, die Gastfreundschaft, das Miteinander. Angestossen wurde das Kochbuch-Projekt vom Solinetz Zürich e.V. Der Verein setzt sich für die Würde und Rechte von Flüchtlingen, Sans-Papiers und Asylsuchenden ein. Das Solinetz organisiert Deutschkurse, Mittagstische, Unterstützung bei Amtsgängen, Besuche von Gefangenen in Ausschaffungshaft etc. Ziel ist es, die Bevölkerung für die Situation von Flüchtlingen zu sensibilisieren – und dies mittels Projekten, die nicht nicht nur für Flüchtlinge, sondern gemeinsam mit Flüchtlingen konzipiert sind.

Wofür brauchen wir deine Unterstützung?

Mit dem Erlös aus dem Crowdfunding finanzieren wir in erster Linie die Kosten, die in die unmittelbare Produktion des Buchs fliessen, d.h. Bildbearbeitung und Druckkosten. Hilf uns mit deinem Beitrag, dieses Buch zu realisieren! Hilf uns, dieses Zeichen für ein solidarisches Zusammenleben und für eine weltoffene Gesellschaft zu setzen!

  • 16 Porträts von Menschen und ihren Geschichten 
  • insgesamt rund 50-60 Rezepte
  • Einkaufstipps für besondere Zutaten
  • ca. 250 Seiten, schönes, hochwertiges Hardcover
  • ca. 200 Farbfotos

Wer ist bei diesem Projekt beteiligt?

Die Autorin Séverine Vitali ist französisch-schweizerische Doppelbürgerin. Sie hat an über einem Dutzend Orten gelebt, tote Sprachen studiert und arbeitet heute als Konferenzdolmetscherin. Seit 2009 engagiert sie sich im Solinetz Zürich. Sie hält Migration für das wichtigste Thema unserer Zeit und liebt Kochen und Essen über alles. Mit ihrer Familie lebt sie in Zürich.

Die Fotografin Ursula Markus, geboren in Kolumbien, ist in Trinidad, im Iran und in der Schweiz aufgewachsen. Zu ihren Ausstellungen und Buchveröffentlichungen zählen Arbeiten über Israel nach dem Sechstagekrieg, über Harlem, über Straßenkinder in Bukarest ebenso wie über die Zürcher Langstrasse. Im Solinetz Zürich gibt sie ehrenamtlich Deutschunterricht (Hier ein Porträt aus dem Tages-Anzeiger vom 3.6.2015).

Der Rotpunktverlag sitzt im Zürcher Kreis 4 und publiziert seit Jahrzehnten mit Herzblut engagierte, schöne Bücher – wie dieses! Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Kochbuch, das Kapitel «Afghanistan».

DANKE! Merci! Shukran! Gracias! Thug je che! Bayarlalaa! Spasibi! Nandri!