Dank und Aufruf, weiter zu spendenVon Natanael Wildermuth, am 9.10.2019 13:47

Von Natanael Wildermuth und Giusep Nay, Valbella

Nach unserem ausführlichen Bericht vom vergangenen September über den Stand der Dinge sind mehrere grössere und viele kleinere Spenden von fast 12’000 Franken eingegangen. Dafür danken wir auf diesem Weg ganz herzlich!

Aufgrund von Nachfragen ergänzen wir unseren Bericht gerne mit einer Schätzung der Höhe der zu erwartenden weiteren Kosten. Das ist zwar recht schwierig, bevor der von der PUK des Grossen Rates GR auf November/Dezember angekündigte Teilbericht über das Verhalten der Behörden bei den bekannten Polizeieinsätzen – mit den schrecklichen Folgen für Herrn Quadroni und seine Kinder – vorliegt. Fest steht jedoch, dass Adam Quadroni noch weiter finanzielle Unterstützung für seine bescheidensten Lebenshaltungskosten und insbesondere anwaltliche Hilfe brauchen wird, um seine finanziellen Altlasten zu regeln, die nicht durch die sog. unentgeltliche Rechtspflege gedeckt sind. Diese sind nach den bisherigen Erfahrungen zwischen CHF 50’000 und 100’000 zu veranschlagen. Deshalb sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen und dankbar für jede auch kleine Spende auf unser Konto:

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella, IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0

oder

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, PC 70 – 216 -5, unter Angabe des Kontos: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella

PS. Die Postadresse lautet allenfalls: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o Giusep Nay/Fachanlage 566, 7077 Valbella

Vielen Dank weiterhin schöner Herbsttage,

Giusep Nay Natanael Wildermuth

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Bericht September 2019 - Adam Quadroni Von Natanael Wildermuth, am 16.9.2019 21:51

Sehr geehrte Spenderinnen und Spender,

In einem dritten Bericht – die zwei ersten können ebenfalls hier im Newsfeed nachgelesen werden - gibt es, auch wenn wir uns hier auf das Wesentlichste beschränken müssen, einiges zu berichten. Und es kann in der causa Quadroni ein ganz erfreuliches aktuelles Fazit gezogen werden. Ausser, dass die Geldmittel bereits bald zur Neige gehen und daher weiterhin Spenden gefragt und willkommen sind (dazu Ziff. II. und III. unten).

I. Stand der verschiedenen Verfahren

  1. Im Bündner Baupreisabsprachenskandal hat die Eidg. Wettbewerbskommisson (Weko) die letzten Untersuchungen abgeschlossen und die Berichte veröffentlicht. Im Strassenbau wurden noch schlimmere Preisabsprachen zu Lasten des Kantons festgestellt als in den vorherigen Bereichen und es wurden Bussen von insgesamt 11 Mio. Franken verhängt. Diese können noch angefochten werden. Mehrere Baufirmen haben sich bereits mit dem Kanton über Schadenersatzzahlungen geeinigt und auch die Region wie alle Bauherren können weitgehend dank Adam Quadroni (AQ) Schadenersatz für zu viel bezahlte Baukosten verlangen.

Ganz neu ist, dass die Staatsanwaltschaft Graubünden nun doch ein entsprechendes Strafverfahren eröffnete, nachdem unter anderen der von Radio Südostschweiz befragte international anerkannteste Experte für Submissionsbetrug und Korruption Mark Pieth, der Bündner Wurzeln hat, alle Voraussetzungen dafür bejahte; wie üblich «gegen Unbekannt». Dazu ist Näheres finden Sie in den Artikeln:

  1. Die Strafuntersuchungen, die auch die Bündner Regierung neben AQ gegen die Verantwortlichen für die Polizeieinsätze gegen ihn im Juni und November 2017 anstrengte und die ein ausserkantonaler Staatsanwalt führt, kommen voran. Es geht vor allem darum, zu eruieren, wer es zu verantworten hat, dass AQ wie ein Schwerverbrecher in eine psychiatrische Klinik verbracht wurde und selbst nach der dort festgestellten grundlosen Einweisung nicht sofort entlassen wurde. Ein Rechtsanwalt verfolgt diese Strafverfahren eng mit und für AQ als schwer betroffenen privaten Zivilkläger. Über deren Ergebnisse darf jedoch nichts veröffentlicht werden.

Auch zur Administrativuntersuchung des ehemaligen Zürcher Staatsanwaltes Andreas Brunner im Auftrag der Regierung zum gleichen Thema kann noch nichts berichtet werden.

  1. In den Strafverfahren ist namentlich auch der Regionalgerichtspräsident Engiadina Bassa/Val Müstair, Orlando Zegg, Beschuldigter, gegen den AQ im Eheschutzverfahren vor diesem Gericht vergeblich Ausstandgesuche einreichte, deren Ablehnung hingegen beim Kantonsgericht angefochten ist.

Im Scheidungsverfahren, das die Ehefrau inzwischen anstrengte, war das Ausstandsbegehren nun indessen erfolgreich. Aufgrund der Tatsache, dass gegen Orlando Zegg unterdessen das erwähnte Strafverfahren läuft und zwar wegen Amtsmissbrauchs und Amtsgeheimnisverletzung in seiner Funktion als Regionalrichter gegenüber Herrn Quadroni, trat Zegg dann selber in den Ausstand. Das ist in der Bündner Justizgeschichte ein wohl noch nie dagewesener Vorgang, wird aber kaum von jemandem wahrgenommen.

Gleichzeitig wurde das Scheidungsverfahren durch das Kantonsgericht als Aufsichtsbehörde einem anderen Gericht übertragen, dem Regionalgericht Maloja.

  1. Im Eheschutzverfahren bedurfte es des grössten Aufwandes der Rechtsanwälte, die Interessen des Vaters und der Kinder zu wahren, und das verschlang auch den Löwenanteil unserer Geldresource. Trotz der grossen Bemühungen seines Anwaltes, konnte mit der Ehefrau und Mutter und ihrer Anwältin wie auch mit der Kinderanwältin nichts auf gütlichem Wege geregelt werden.

Die durch Regionalrichter Zegg stets zu Ungunsten von AQ getroffenen Massnahmen wurden anfangs Jahr beim Kantonsgericht angefochten, namentlich auch wegen dessen Befangenheit. Es geht bei dieser Berufung um die Obhut über die Kinder und darum, dem Vater jedenfalls ein ausgedehnteres Besuchsrecht gegenüber diesen einzuräumen, sowie die Ehefrau und Mutter anzuweisen, ihre stetige unzulässige Unterbindung eines Kontaktes der Kinder mit dem Vater - um diese ihm zu entfremden - zu unterlassen. Entschieden hat das Kantonsgericht bis heute noch nichts.

  1. In der Parlamentarischen Untersuchung des Grossen Rates Graubünden (PUK) – der erstmals in seiner Geschichte eine solche anberaumte -, ist der Teil, der ebenfalls die oben erwähnten Polizeieinsätze betrifft, abgeschlossen. Der Bericht dazu wurde den Betroffenen zur Stellungnahme zugestellt. Dem Parlament soll dieser Teilbericht aber erst in der Dezembersession unterbreitet werden.

  2. Zum Bereich des gesetzwidrigen Baukartells und des Verhaltens der kantonalen Behörden darin – die die gleichen Belege dazu wie die Weko bereits 2009 erhalten hatten, aber nichts unternahmen! - laufen die Untersuchungen der PUK noch und der Bericht dazu soll erst später folgen.

Dazu läuft auch eine Untersuchung von Professoren der Universität Fribourg im Auftrag der Bündner Regierung. AQ erteilt laufend sowohl der PUK als auch diesen Rechtsprofessoren – begleitet und beraten durch seinen Anwalt - alle gewünschten Auskünfte und stellt diesen die Belege, die überhaupt vorhanden sind und die er hat, zur Verfügung.

  1. Der letzte aufwändige Bereich betrifft schliesslich das 2012 gegen AQ privat eröffnete Konkursverfahren, bei dem noch heute der sog. Kollokationsplan mit den zuzulassenden und abzulehnenden Forderungen nicht erstellt ist, weil viele Fehler passierten und alles lange beim Amt liegen blieb. Gegenwärtig kämpft der Anwalt, der ihn auch in der Ehesache vertritt, um Akteneinsicht auch in das abgeschlossene Konkursverfahren gegen die Firma von AQ, die mit Schikanen behindert wird. Auch dieses muss überprüft werden, da insbesondere gleiche Forderungen dort und auch gegen AQ privat eingereicht wurden. AQ bekam bisher nie vollständige Auskunft über dessen Erledigung.

II. Stand des Crowdfunding «Hilfe für Whistleblower»

Der Aufwand, um alle diese Untersuchungen und Verfahren zu veranlassen und AQ dabei neben der anspruchvollsten Rechtsvertretung im Eheschutzverfahren zu beraten und eng zu begleiten, war ausserordentlich gross (CHF 135’200). Damit sind aber die Grundlagen gelegt, um Adam Quadroni langsam, aber sicher die Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, die mit dem sehr erfolgreichen Crowdfunding angestrebt wurde. Die Mittel sind damit und mit der Unterstützung von AQ für sich, für die Ausübung des Besuchsrechts und die Kinder, die von der Sozialhilfe leben müssen (CHF 47’000), für Gerichtskostenvorschüsse (CHF 18’800) und für die Kosten der Umsetzung des Crowdfunding (CHF 14’000) unterdessen bis auf CHF 26’000 aufgebraucht (CHF 238’000 netto von Wemakeit + CHF 3’000 weitere Spenden = 241’000 ./. total 215’000 = 26’000).

Viel rascher als erwartet gehen unsere Mittel also zur Neige. Dies vor allem wegen der unerwartet grössten Probleme von AQ - mit seiner Baufirma nach seinem Ausstieg aus dem ungesetzlichen Baukartell und in der Folge auch privat - die auf uns zukamen. Sie erforderten den so hohen Aufwand an Anwaltskosten, um ihm wirksam zu helfen, auch weil seitens der Behörden und des Regionalgerichts ihm weiterhin alle Schwierigkeiten gemacht wurden und werden; seitens der Gemeinde unter anderem wegen eines Baurechts für seine Jagdhütte, das allen Baurechtsnehmern Ende Jahr zu verlängern ist, er aber im Ungewissen gelassen wird,. Die von der Weko belangten Baumeister und die unter ihrem Druck stehende schweigende Mehrheit der Bevölkerung taten das Ihrige dazu.

Die beiden noch beauftragten Rechtsanwaltsbüros haben für den Aufwand für die Rechtsvertretung von AQ unterdessen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung (Armenrecht) und müssen so durch den Staat bezahlt werden. Es gibt jedoch Bereiche, wo dies nicht möglich ist. Deshalb ist davon auszugehen, dass der auf dem Konto verbliebene Betrag längstens bis Mitte des nächsten Jahres ausreicht. Länger wäre das nur der Fall, wenn nur mehr geringe ungedeckte Anwaltskosten anfallen und AQ genügend Arbeit finden könnte, um seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten, was aber äusserst schwierig ist. Die jedenfalls solange er nicht vollständig rehabilitiert ist.

Ob und wann der Zeitpunkt gekommen, dass Adam Quadroni mit Staatshaftungsklagen Schadenersatz für sich geltend machen kann und soll, kann heute nicht gesagt werden. Die notwendigen Vorkehrungen dazu wurden und werden jedoch getroffen.

III. Weitere Spenden gefragt und willkommen

Weil unser Geld bald ganz aufgebraucht sein wird, sind weitere Spenden sehr willkommen. Wir informieren mit diesem Bericht die bisherigen Spenderinnen und Spender über den Stand unseres Kontos, um auch darauf aufmerksam zu machen und zu sagen, dass wir auf weitere Spenden angewiesen sind. Gleichzeitig wollen wir aber auch versuchen, anderweitig zu Spenden zu kommen, damit das grosse Werk, das wir zustande brachten, auch zu einem guten Ende geführt werden kann. Je nach Entwicklung werden wir Letzteres auch noch intensivieren, damit sich aller bisheriger Einsatz vollständig gelohnt hat, für den wir allen unseren allerwärmsten Dank aussprechen.

Spenden können direkt auf unser Konto bei der

Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o Giusep Nay/Fachanlage 566, 7077 Valbella

IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0

oder

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, PC 70 – 216 -5, unter Angabe des obigen Kontos.

einbezahlt werden.

IV. Aktuelles erfreuliches Fazit

Wird eine allgemeine Beurteilung der für Adam Quadroni so unheilvollen Geschichte aus unserer Sicht aufgrund des bis heute Erreichten vorgenommen, fällt auf, dass die grosse Skepsis gegenüber dem Whistleblower zwar nicht leicht zu überwinden, inzwischen hingegen zum grössten Teil gelungen ist.

Mit den umfangreichen Untersuchungen, die erfolgreich angebahnt werden konnten, sind nun die Voraussetzungen für eine differenziertere und ausgewogenere Beurteilung geschaffen, weg von - etwas plakativ gesagt: hier die guten Baumeister und dort der böse Whistleblower. Fehler hat gewiss auch Herr Quadroni in der Zeit gemacht, als er - in der Baubranche systematisch bei Seite geschoben und auch privat völlig ausgegrenzt - ganz auf sich allein gestellt war. Dank der grossen Unterstützung, die ihm dank der so zahlreichen und auch grossen Spenden gewährt werden konnte, hat er sich jetzt gefasst und kämpft besonnen um sein Recht; dies trotz der gegenwärtigen sehr schmerzhaften weitgehenden Trennung von seinen drei geliebten Töchtern.

Es ist jedoch nicht seine Aufgabe, Schuldige zu überführen; es gilt die Unschuldsvermutung. Herr Quadroni tritt nicht als «Ankläger» auf, vielmehr macht er nur die Hinweise und liefert die Informationen und Belege, die erwünscht sind und die er hat. In ihrem Zuständigkeitsbereich tat das die Weko. In den Strafverfahren wird das die Sache der zuständigen Strafverfolgungsorgane sein. Das Verhalten der Behörden haben die PUK und die beauftragten Experten zu beurteilen, wobei die letztere Auslagerung der Regierung nicht ihre Verantwortung abnehmen kann.

Wir konnten und können noch weiter Adam Quadroni das Nötigste für den Lebensunterhalt – er ist wirklich mit sehr wenig zufrieden – finanzieren. Mit einem ausserordentlich grossen Einsatz der engagierten Rechtsanwälte wurde erreicht, dass das ganze unglaubliche Verhalten der Behörden ihm gegenüber sehr breit untersucht wird. Bereits das ist eine grosse Genugtuung für ihn und er konnte sich dank diesem Erfolg auffangen.

Zusammen mit den Anwälten, die sehr engagiert und entgegenkommend sind, bleiben wir weiter hartnäckig dran an der Sache und hoffen das nächste Mal die Ergebnisse der Untersuchungen sprechen lassen zu können. Wir danken für ihr weiteres Interesse und im Voraus auch für die leider noch erforderliche grosse Geduld bis dahin.

Valbella, 16. September 2019 Für das HFW-Team: Giusep Nay

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Zwischenbericht Juli 2019 Von Natanael Wildermuth, am 7.7.2019 21:34

Sehr geschätzte Spenderinnen und Spender,

Nach unserem Bericht vom 4. März dieses Jahres auf unserer Webseite wemakeit.ch über den Stand des Crowdfundings «Hilfe für Whistleblower» und der laufenden Verfahren können wir ihnen jetzt folgenden weiteren Zwischenbericht geben.

Dieser ging auch an alle Spenderinnen und Spender, von denen wir die e-mail-Adressen haben an diese Adresse und mit dem gleichzeitigen Hinweis auf unsere Webseite, wo unsere Zwischenberichte in Zukunft vor allem unter hier auf der News-Seite der Crowdfunding-Kampagnezu finden sein werden, weshalb wir bitten, bei Interesse jeweils die Webseite zu konsultieren.

  1. Die verschiedenen Verfahren brauchen viel Zeit und Geduld, laufen gegenwärtig aber auf vollen Touren und für Adam Quadroni bestens.

  2. Herr Quadroni ist seit Monaten stark gefordert, um die Leiter der Untersuchungen zu dokumentieren und diesen Red und Antwort zu stehen. Dies ist für ihn physisch und psychisch der Fall, denn die Aufarbeitung des Erlittenen und die trotz allem fortgesetzte Behinderung seiner Kontakte mit den drei Töchtern belasten ihn verständlicherweise sehr. Er gibt aber sein Bestes und es ist ein Berg von Akten und Vorfällen, die zu dokumentieren und zu untersuchen sind.

  3. Die Herstellung sowie Druck und Versand der als Belohnungen versprochenen Kalligraphien benötigten daher leider zu viel Zeit, wofür er sich förmlich entschuldigt. Es ist jetzt jedoch auf dem Weg und alle, die eine Spende mit entsprechender Belohnung leisteten, werden je nach Speditivität der Druckerei in den nächsten Tagen von Herrn Quadroni eine persönliche Kalligraphie-Karte erhalten.

  4. a) Die PUK des Grossen Rates Graubünden teilte in einer Medienmitteilung vom 24. Juni Folgendes mit:

«Vor einem Jahr hat die PUK Baukartell ihre Arbeit aufgenommen: Am 22. Juni 2018 fand die erste Sitzung statt. Seither hat sich die PUK zu über 40 weiteren Sitzungen getroffen und bereits rund 80 Stunden Befragungen durchgeführt. Dies insbesondere zu einem der zwei Schwerpunkte ihres Auftrages: Der Untersuchung rund um den Polizeieinsatz gegen Adam Quadroni. Zu diesem Thema sind die Befragungen und andere Untersuchungshandlungen unterdessen abgeschlossen. Über den Sommer wird der Teilbericht verfasst. Anschliessend werden involvierte Personen zur Wahrung ihrer Verfahrensrechte im Rahmen des sogenannten rechtlichen Gehörs zum Untersuchungsbericht Stellung nehmen können. Der Teilbericht soll in der Dezembersession 2019 dem Grossen Rat vorgelegt werden. Parallel dazu beschäftigt sich die PUK mit dem zweiten Schwerpunkt ihres Auftrages: Der Frage, ob Mitglieder der Regierung oder Mitarbeitende der Verwaltung ihre Verantwortung im Zusammenhang mit Submissionsverfahren im Bau wahrgenommen und ob das Controlling und die interne Aufsicht richtig gearbeitet haben. Wer Hinweise hat, die für die Arbeit der PUK von Belang sein könnten, ist weiterhin eingeladen, sich via die Webseite bei der PUK zu melden. Wichtig: Die Organisations- und Verfahrensordnung sieht vor, dass Hinweisgebende durch Vertraulichkeit geschützt werden können (Anonymisierung).»

b) Auch der Untersuchungsbericht des ausserkantonalen Experten zuhanden der Bündner Regierung wird wegen des gleichen Verfahrenaufwands zur Wahrung des rechtlichen Gehörs erst im Spätherbst veröffentlicht werden.

c) Über den Lauf der Untersuchung der Experten der Uni Fribourg im Auftrage der Regierung sind wir nicht näher unterrichtet.

  1. Die durch einen ausserordentlichen und ausserkantonalen Staatsanwalt geführten Strafverfahren sind ebenfalls in vollem Gang. Sie betreffen insbesondere ebenfalls die unglaublichen Polizeieinsätze gegen Herrn Quadroni und dabei die persönliche strafrechtliche Verantwortung der verschiedenen involvierten Amtsträger. Über deren Dauer kann leider noch nichts gesagt werden, weil sie sehr umfangreich sind.

Herzliche Grüsse und vielen Dank für ihr Interesse und Verständnis

Giusep Nay (für das HFW-Team)

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Es ist ohne Worte unerträglich und unglaublich traurig, was Adam Quadroni und seinen Kindern seit so langer Zeit angetan wird.
Und es wird leider mit nichts wieder gut zu machen sein - denn all diese verlorene Zeit kommt nicht wieder.

Drum - das mit der Kalligraphie pressiert überhaupt nicht und hat ewig Zeit.
Herr Quadroni soll sich einzig um seine Kinder kümmern resp. darum, dass er sie endlich so viel sehen kann, wie er und sie alle es wollen. Und danach darum, dass dieses Unrecht so schnell wie möglich ein Ende nimmt.

Euch allen herzlichen Dank für den Einsatz, alles Gute und liebe Grüsse
Ivo Sidler
1
Lieber Herr Nay, danke vielmals für diesen Zwischenbericht! Es freut mich ausserordentlich, dass es nun für den Herrn Quadroni langsam besser aussieht. Ich hoffe, dass diese positive Entwicklung weiter anhält und Herr Quadroni schlussendlich doch noch Gerechtigkeit erfahren wird. Vielen herzlichen Dank für ihr Engagement und viele Grüsse auch an Herrn Quadroni aus Bonstetten!

Bericht über den Stand der Dinge - März 2019 Von Natanael Wildermuth, am 4.3.2019 11:31

Sehr geehrte Spenderinnen und Spender,

Im Namen des Teams, das die Crowdfundinggelder «Hilfe für Whistleblower» gemäss den Vorgaben auf der Webseite verwaltet, ist es an der Zeit, über die Verwendung der Gelder zu berichten und damit über die dank der grosszügigen Spenden der zahlreichen Spenderinnen und Spender Adam Quadroni zugekommene Unterstützung sowie den Stand der laufenden Verfahren, in denen das unglaubliche Verhalten der Behörden ihm gegenüber untersucht wird, zu berichten. Ebenso soll über die Gründe der Verzögerung der Zustellung der Kalligraphiebelohnungen informiert werden.

Von den nach Abzug der Provision und weiterer Kosten auf unser Konto zusammen mit direkten Einzelspenden überwiesenen CHF 240’000 sind bereits CHF 95’000 aufgebraucht. Rund CHF 40’000 wurden vorab für die laufenden Unterhaltskosten von Adam Quadroni und seiner Kinder seit Juni 2018 verwendet, aber auch für die Begleichung von solchen alten Schulden, da er seit langem keine Anstellung hatte und auch nicht finden konnte, ausser einer temporären bei einem Bauern in der Region mit einem kleinen Verdienst. Dabei sind die Schulden, die zu seinem privaten Konkurs führten, ausgeklammert. Kosten von CH 10’000 verursachte die Umsetzung des Crowdfundings durch den Initianten und seine Helfer. CHF 45’000 mussten bisher schon für Anwaltshonorare, Gerichtskosten (auch solche durch seinen ersten Anwalt verursachte) und Gerichtskostenvorschüsse namentlich im sog. Eheschutzverfahren aufgewendet werden, wo er - wie gemäss den Experten Väter, denen die Kinder durch die Frau und Mutter willkürlich weggenommen wurden und vorenthalten werden, es leider regelmässig tun müssen, - gegen eine Front von Richtern und Kesb und ihren sog. Beiständinnen kämpfen muss, um zu seinem Recht zu kommen. Inzwischen konnte wenigstens erreicht werden, dass er die Kinder alle 14 Tage für einen Tag zu sich auf Besuch nehmen kann. Aber auch das wie ebenfalls telefonische Kontakte mit den Kindern werden seitens der Frau und Mutter entgegen dem Willen der Kinder mit stets neuen Vorwänden behindert, ohne dass der Richter oder die Kesb etwas dagegen unternehmen würden.

Die auf Anzeige der Bündner Regierung und von Herrn Quadroni wegen des bekannten Polizeieinsatzes (mit der fürsorgischer Unterbringung, die sich sehr rasch als völlig unbegründet erwies) sowie auch gegen ihn eröffneten Strafverfahren sind am Laufen, nachdem endlich ein unabhängiger und unbefangener Staatsanwalt dafür eingesetzt werden konnte. Die Anzeigen gegen ihn erweisen sich, nachdem sein Anwalt nach Jahren endlich Akteneinsicht erhielt, auf den ersten Blick weitestgehend ohne eine haltbare Grundlage.

Zum gleichen Thema wie die Strafanzeige der Regierung läuft auch eine durch den Kanton angeordnete Administrativuntersuchung durch einen ausserkantonalen Experten. Das Gleiche ist in Bezug auf das Verhalten der Gemeinde- und kantonalen Behörden im Baukartellskandal der Fall, das unabhängige Experten der Universität Fribourg untersuchen.

Schliesslich hat der Grosse Rat Graubünden wegen der grossen Bedeutung der Aufdeckung des Baukartellskandals und der schrecklichen Folgen für den Whistleblower erstmals in seiner Geschichte zum schärfsten Mittel seiner obersten Aufsichtszuständigkeit gegriffen und eine Parlamentarische Untersuchungskommission eingesetzt. Vor allem dieser stand und steht Adam Quadron seit Wochen für Auskünfte und für die Dokumentation der Vorgänge zur Verfügung, insbesondere jener um die durch die eidg. Wettbewerbskommission (WEKO) festgestellten gesetzwidrigen Baukartelle.

Adam Quadroni muss sich entschuldigen und um Verständnis bitten, dass er die Kalligraphiekarten erst teilweise drucken lassen und versenden konnte. Er will das persönlich erledigen können, war damit zusammen mit der grossen Belastung, die alle erwähnten Verfahren psychisch und physisch mit sich brachten, damit überfordert. Er wird sich alle Mühe geben, dies nun zügiger zu erledigen.

Vielen Dank und ein Freundlicher Gruss,

Giusep Nay

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5
Merci vielmals für den Bericht, alles gute weiterhin, und viel kraft in den anstehenden arbeiten und kämpfen.
Mit besten Grüßen Heinze Baumann Sturm
1
Den Worten von Herrn Herzog kann ich uneingeschränkt zustimmen und danke allen Beteiligten, die Herrn Quadroni in irgendeiner Form unterstützen und wünsche ihm selbst viel Kraft, um diese zermürbenden Momente durchzustehen!
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Steiner
5
Guten Tag Herr Nay
Dankeschön für den erschütternden Bericht, eine Reportage die nicht über Zustände in irgendeinem Willkürstaat berichtet - Nein - hier bei uns in der Schweiz. Ich wünsche Herr Quadroni Alles Gute: viel Kraft im Kampf gegen bornierte Beamte und Pflichterfüller. Ihnen Herr Nay, Danke für Ihren Kampf.
Freundlich grüsst Schorsch Herzog, Binningen
1
Vielen Dank für diesen Zwischenbericht. Ich bin empört zu lesen, dass die Behörden es noch immer als ihre Aufgabe ansehen, der Kontakt zwischen Vater und Kinder möglichst einzuschränken!! Einfach unglaublich diese Rückständigkeit!! Was die Kalligraphiekarten betrifft, ist das für mich überhaupt kein Problem. Herr Quadroni soll sich zuerst um die wichtigen Sachen kümmern. Die Kalligraphiekarten haben Zeit.
Alles Gute und liebe Grüsse aus Bonstetten!

Noch zwei Tage! Baukartell-Whistleblower Adam Quadroni ist für den Beobachterpreis nominiert. Geben Sie ihm Ihre Stimme. Von Natanael Wildermuth, am 19.10.2018 10:55

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Liebe Spenderinnen, Liebe Spender,

Adam Quadroni ist für den Prix Courage – den Beobachterpreis für mutige Taten nominiert. Am kommenden Sonntag, 21. Oktober 2018 ist Teilnahmeschluss.

Möchten Sie Adam Quadroni ein weiteres Stück Hoffnung schenken? Geben Sie Adam Quadroni noch heute Ihre Stimme:

  • Online Oder per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Vermerk ’Prix 2’ an die Nummer 970 (70 Rappen pro SMS)
  • Oder per Telefon: Rufen Sie die Nummer 0901 595 582 an (70 Rappen pro Anruf ab Festnetz)

Gerne dürfen Sie diese Teilnahme Ihren Bekannten weiterleiten.

Ich freue mich, zusammen mit Ihnen den Prix-Courage für Adam Quadroni zu gewinnen.

Vielen Dank und ein Freundlicher Gruss:

Natanael Wildermuth

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Adam Quadroni ist nominiert – der Baukartell–Whistleblower kann mit Ihrer Hilfe den 'Prix Courage’ gewinnen! Von Natanael Wildermuth, am 5.10.2018 13:13

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Liebe Spenderinnen, Liebe Spender,

Adam Quadroni ist für den Prix Courage – den Beobachterpreis für mutige Taten nominiert. Mit Ihrer bisherigen Unterstützung haben Sie Herrn Quadroni bereits ein grosses Stück Hoffnung gegeben.

Nun können Sie ihm eine zusätzliche Freude machen: Geben Sie Adam Quadroni Ihre Stimme für den Prix Courage:

  • Online oder per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Vermerk ’Prix 2’ an die Nummer 970 (70 Rappen pro SMS)
  • Oder per Telefon: Rufen Sie die Nummer 0901 595 582 an (70 Rappen pro Anruf ab Festnetz)

Teilnahmeschluss: 21. Oktober 2018

Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Grosszügigkeit!

Ein schöner Herbst und ein Freundlicher Gruss, Natanael Wildermuth

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Neuigkeiten vom Baukartell-Whistleblower Adam Quadroni Von Natanael Wildermuth, am 30.8.2018 11:39

Liebe Spenderinnen, liebe Spender,

Der heisse Sommer ist vorbei. Alles kühlt ab, auch der Rummel um Adam Quadroni. Doch im Hintergrund kommen die Verfahren, um das zu untersuchen, was ihm als Whistleblower widerfahren ist, langsam auf Touren. Bevor ich Sie auf eine Reise in die Details mitnehme jedoch:

Herr Quadroni bedankt sich nochmals herzlich bei jedem Einzelnen von Ihnen. Sie haben ihm ein grosses Stück Hoffnung gegeben, ohne Euch sähe seine Lage heute ganz anders aus.

Ihre Belohnungen, die Karten und Kalligraphien werden gerade hergestellt. Gegen Ende Oktober liegen sie in Ihrem Briefkasten. Auch hier: Danke für Ihre Geduld!

Einen ganz herzlichen Dank geht an alle lieben Menschen, die einfach gaben, ohne eine direkte Belohnung zu erwarten. Möge Ihnen das auf einem anderen Weg wieder zugutekommen! Auch der Person, die SFr. 25’000.- anonym gespendet hat, gilt hier ein spezieller Dank. Doch am Ende macht die Geldsumme nicht so viel aus wie die Hingabe hinter dem Geld.

Die Spende, die mich am meisten berührte, war von einem Mann, der mir schrieb: «Ich bin seit längerer Zeit bankrott, doch ich spende trotzdem SFr. 5.-.» Hinter dieser Spende muss ein grossartiger Beweggrund gewesen sein. Und ich weiss, dass hinter jeder einzelnen Spende ein besonderes, persönliches Motiv ist.

Nachstehend überlasse ich Ihnen die Updates über die laufenden Verfahren.

Das Eheschutzverfahren

Seine Familie mit den drei schulpflichtigen Töchtern war für Adam Quadroni von Anfang an am Wichtigsten. Er kämpft weiter um eine Lösung, die den Wünschen und Bedürfnissen der immer mehr leidenden Kinder entspricht.

Ein grosser, erster Schritt ist nun erreicht: Der Vater erhielt endlich das unbegleitete Besuchsrecht. Alle zwei Wochen darf er seine lieben Kinder einen ganzen Tag zu sich nach Hause nehmen. So können sie sich offen, ehrlich und ungestört miteinander austauschen. Die Mutter hingegen unterbindet nach wie vor soweit als möglich, dass die Kinder mit ihrem Vater nach ihren Wünschen mindestens telefonischen Kontakt haben können. Der zuständige Richter, der bisher stets alles sofort provisorisch zugunsten der Mutter entschied, zögert den längst fälligen definitiven Entscheid im Eheschutzverfahren nun aber hinaus.

Die Rolle Nay’s

Ein Journalist sagte vergangenen Monat über Giusep Nay, den Alt-Bundesgerichtspräsidenten: «Ich habe noch nie einen Juristen gesehen, der sich mit einer derartigen Hingabe um seinen Klienten kümmert. Und das noch unentgeltlich.» Und das, liebe Spenderinnen und Spender, kann ich bestätigen: Ohne Giusep Nay könnten Eure Spendengelder nicht halb so gut eingesetzt werden. Er begleitet Adam Quadroni persönlich und steht mit seiner grossen Erfahrung auch den Anwälten zur Seite.

Die anwaltliche Vertretung

Adam Quadronis ausserkantonaler Anwalt hatte alles andere als eine glückliche Hand. Darum musste er leider abgelöst werden. Für das Eheschutzverfahren konnte ein bündnerischer Rechtsanwalt gefunden werden. Für die weiteren Verfahren wurde ein zürcherisches Advokaturbüro beigezogen. Und für die Konkursverfahren wird ein dritter Anwalt beigezogen werden müssen, damit die dortigen vielfältigen Fragen rasch geklärt werden können.

Welche weiteren Verfahren sind es?

Es ist ein Strafverfahren gegen die Verantwortlichen der polizeilichen Interventionen und des fürsorgerischen Freiheitsentzugs gegenüber Adam Quadroni im Gange. Dieses Verfahren führt eine ausserkantonale Staatsanwältin aus Obwalden aufgrund einer Strafanzeige des bündnerischen Justiz- und Polizeidirektors und von Adam Quadroni. Daneben ordnete die Bündner Regierung zwei administrative Untersuchungen an, ebenfalls durch unabhängige, ausserkantonale Experten. Die eine betrifft den gleichen Gegenstand wie in diesem Strafverfahren, die andere das Verhalten der zuständigen Behörden im Baukartellskandal. Die Behörden hatten von Adam Quadroni frühzeitig die Informationen und Akten - die dann zur Untersuchung und zum Entscheid der Wettbewerbskommission des Bundes (WEKO) über das ausgedehnte unzulässige Baukartell im Unterengadin führten – erhalten, aber nichts unternommen. Der Grosse Rat Graubünden stuft diese Vorgänge als so bedeutend ein, dass er zudem erstmals in seiner Geschichte eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) als sein höchstes Aufsichtsmittel einsetzte. Im Rahmen dieser Untersuchungen finden jetzt umfangreiche Befragungen statt.

Es wird viel Geduld brauchen, bis die Resultate da sind. Doch Herr Quadroni kann diesen mit Zuversicht entgegensehen. Die Wahrheit muss und wird an den Tag kommen.

Die WEKO hat vor kurzem einen detaillierten Bericht veröffentlicht. Darin begründet sie den Entscheid vom 26. März 2018 mit den hohen Bussen gegen die involvierten Bauunternehmen. Finden Sie alle Fakten auf diesem Dokument der WEKO.

Der Konkurs

Nun kommt hoffentlich endlich auch Bewegung in die Konkursverfahren um die Firmen und um Adam Quadroni privat. Diese haben sich in unverständlicher Weise über Jahre hingezogen. Dem zuständigen Betreibungs- und Konkursamt im Unterengadin steht nun aber ein erfahrener, ehemaliger Konkursverwalter aus Chur (privat) zur Seite und die Staatsanwaltschaft Graubünden hat die vor Jahren gegen Adam Quadroni eingereichte Strafanzeige wegen betrügerischen Konkurses endlich an die Hand genommen. So kann sich dieser nun verteidigen. In den Konkursen ist die Lage leider noch so unübersichtlich, dass wir Überraschungen riskieren.

Unterstützung aus dem Crowdfunding «Hilfe für Whistleblower»

Adam Quadroni hat ein kleines Einkommen mit Arbeiten für einen Landwirt in seiner Nachbarschaft. Wir ergänzen sein bescheidenes Einkommen mit monatlichen Beiträgen nach Bedarf. So können wir für ihn und seine Töchter ein Existenzminimum sichern. Er soll auch gemäss seinen Verpflichtungen als Vater für den Unterhalt seiner Kinder aufkommen können, die im Moment von der Sozialhilfe leben müssen. Vorläufig werden ihm dafür jetzt die Mittel zur Verfügung gestellt, damit er diese Beiträge laufend dem Sozialamt zurückvergüten kann.

Wie geht’s weiter?

Ich halte Sie weiterhin hier auf wemakeit auf dem Laufenden. Bei Fragen dürfen Sie sich jederzeit bei mir melden.

Langsam aber sicher pendelt sich für Adam Quadroni das normale Leben wieder ein. Der wichtigste Meilenstein ist erreicht. Er darf seine Töchter zu sich nach Hause nehmen. Ein nächstes Ziel ist zunächst, diese zu sich in die Ferien nehmen zu können. Alles andere ist für ihn, wie er sagt, eigentlich zweitrangig. Für seine Rehabilitation ist jedoch alles wichtig. Und dafür sorgen die engagierten und mit dem Crowdfunding finanzierten Anwälte in bestmöglicher Weise. In den schweizerischen Medien ist eine Rehabilitation zu einem grossen Teil bereits erfolgt. Die bündnerischen Journalistinnen und Journalisten werden bestimmte vorgefasste Meinungen nach und nach noch revidieren müssen.

Wir sind auf einem guten Weg. Dank Ihnen.

Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung. Sie haben mir bestätigt, dass die Schweiz für Gerechtigkeit einsteht.

Lieber Gruss:

Natanael Wildermuth, Initiator

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Roger Schawinski im Gespräch mit Adam Quadroni und Giusep NayVon Natanael Wildermuth, am 12.6.2018 17:24

Liebe Spenderinnen und Spender,

Im Namen von Adam Quadroni und Alt-Bundesrichter Giusep Nay bedanke ich mich nochmals für Eure Solidarität, auch in schwierigen Zeiten.

Gestern waren Adam Quadroni und Giusep Nay bei Roger Schawinski zu Besuch. Sie nahmen Stellung zu den Ereignissen der letzten Wochen und gaben ein Update bezüglich der Verwendung Eurer Spendengelder. Sehen Sie die Sendung hier auf SRF.

Bei Fragen können Sie mich jederzeit über wemakeit kontaktieren.

Natanael Wildermuth

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Danke für die Informationen und weiterhin viel Kraft und Geduld für das weitere Verfahren. Ich habe grossen Respekt für ALLE, die sich für Herrn Quadroni einsetzen und für seine Rechte kämpfen. Herzlichst, Daniela
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Das Video zeigt u. a., dass es - v. a. für Adam Quadroni selber - sehr schwer ist, die politischen und gesellschaftlichen Vorgänge einzuordnen. Er möchte z. Bsp. den damaligen Gemeindepräsidenten von Scuol in Schutz nehmen und lässt sich nicht auf die Äste hinaus, als er von Schawinski gefragt wird, ob der Mann lüge. Obwohl es natürlich klar ist: im Interview lügt der Mann.
Die Frage ist, wie man das verstehen soll, ohne an der Gesellschaft, die solche Leute dann noch in die Kantonsregierung wählt, zu verzweifeln. Dieses Verständnis habe ich, seit ich den Artikel von Constantin Seibt in der Republik gelesen habe (https://www.republik.ch/2018/01/15/demokratie-unter-irrationalen). Ein langer, fundierter und daher nur mit grösserem Engagement zu lesender Artikel - aber jede Minute wert. Die Hauptaussage: selbstverständlich sind wir (also die Menschen) bei Bedarf rational - viel wichtiger als rationale Erkenntnis ist aber emotionale Gruppenzugehörigkeit (Familie, Freunde, ...). Ist es nötig, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu bestätigen, ist jede noch so rationale und offensichtliche Erkenntnis sofort Makulatur. So schnell, dass es die Meisten gar nicht merken, was passiert. Das hat gute Gründe: als Zeitgenosse der Neandertaler war man zwingend auf die Zugehörigkeit zu einer tragenden Gruppe angewiesen. Ohne eine Grossfamilie hätte man seine Gene gar nie einer weiteren Generation weitergeben können - weshalb diese Gene schon die nötigen Prioritäten vorgegeben haben. Und in Gottes Namen auch heute noch vorgeben. Der Intellekt kann das natürlich übersteuern - sofern der Intellekt stark genug ist: er muss einfach stärker sein als die Angst vor der Gruppe bzw. dem Verlust der Zugehörigkeit. Es kann auch das «Rückgrat» bzw. der Charakter sein. Aber es muss sehr stark sein: die Ängste sind es auf jeden Fall.

Die Grössenordnung und Bedeutung dieser Erkenntnis überfordert uns Alle mindestens so weit wie die Grössenordnung des Baukartells die Bündner Regierung. Darum dieser Beitrag meinerseits. Vielleicht hilft es ja.

Und doch: der heutige Regierungsrat Parolini log! Er hatte die Daten, er kannte das Ausmass - und labert etwas von «Rückblickend ...». Das ist der Gruppe der kantonalen «Elite» geschuldet, aus der er nicht herausfallen will, und hat mit der Sachlage rein gar nichts zu tun. Nur mit seiner Angst. Einer Angst, die Adam Quadroni überwand. Er hat dafür einen Orden verdient.

Die Crowdfunding-Kampagne für Adam Quadroni ist zu Ende - Wie geht's weiter? Von Natanael Wildermuth, am 4.6.2018 08:04

Liebe Spenderinnen und Spender,

Die Crowdfunging-Kampagne ging gestern zu Ende. Ihr habt die Schweiz bewegt! Ich bedanke mich nochmals herzlich im Namen von Adam Quadroni für Eure Solidarität. Die Kampagne war auch für mich ein schönes Erlebnis.

Die Ereignisse in den letzten Wochen zeigen, wie nötig Hilfe für Whistleblower ist. Wer würde sich schon um den Konkurs von Adam Quadroni und alles, was jetzt gegen ihn öffentlich ausgebreitet wird, interessieren, wenn er kein Whistleblower wäre? Ich stehe für Adam Quadroni vorbehaltlos ein, was seine Aufdeckung des Baukartells betrifft. Zu den Angriffen gewisser Medien in den letzten Wochen gegen ihn werde ich keine Stellung beziehen.

Wie werden die SFr. 262’179.- verwendet?

Über die Verwendung des angestrebten Zielbetrages von SFr. 100’000.- und der überschiessenden Summe von SFr. 162’179.- entscheiden Alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay, Kampagneninitiator Natanael Wildermuth und der Anwalt von Adam Quadroni. Sie bilden dazu eine einfache Gesellschaft mit gemeinnützigem Zweck, der das Geld der Spender gemäss dem Projekt anvertraut ist. Das Geld gehört nicht Adam Quadroni, wie vielfach irrtümlich angenommen wird. Es ist garantiert, dass die Summe nach Abzug der Kampagnenkosten den folgenden kommunizierten Beweggründen für die Aktion und den daraus folgenden Zwecken entsprechend verwendet wird:

  1. Ich stehe für Gerechtigkeit ein, dass Recht und Moral wieder eine Bedeutung erhalten.
  2. Ich will, dass geschehenes Unrecht wieder gut gemacht wird und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
  3. Ich will, dass Herr Quadroni eine lebenswerte Zukunft hat, zusammen mit seinen Töchtern.
  4. Ich will dazu beitragen, dass nächste Whistleblower unterstützt werden.
  5. Ich möchte zu einem fairen Gründerumfeld für junge und ehrliche Unternehmer in der Bauindustrie beitragen.

Näheres dazu steht noch nicht fest. Kommende Entscheidungen brauchen angesichts laufender Verfahren einige Zeit. Neuigkeiten diesbezüglich werde ich in nächster Zukunft hier bekanntgegeben.

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Sommerzeit,

Natanael Wildermuth, Kampagneninitiator

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An dieser Stelle möchte ich in erster Linie Natanael für sein Engagement danken. Es macht mir – aus einer anderen, älteren Generation – total viel Mut und Zuversicht! Super. Natürlich auch Danke an Guisep Nay. Ich stehe zu meinem Engagement für diese Kampagne, egal was nun von dem in den letzten Wochen gegen Adam Quadroni vorgebrachten Anschuldigungen zutrifft oder nicht. 1.) Gehört ein Whistleblower in Bezug auf seine Rechte in der rechtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sondersituation unterstützt. 2.) Rechtfertigt nichts, aber auch gar nichts eine solche Art der polizeilichen Festsetzung und Überstellung in eine Psychiatrische Klinik. Egal, wie viel privaten «Dreck am Stecken» jemand hat, wir leben in einem Rechtsstaat und nicht in einem System willkürlicher Selbstjustiz! 3.) Braucht ein Vater rechtlichen Schutz, wenn ihm der Kontakt zu seinen Kindern willkürlich unterbunden wird. Auch hier gilt: Es kann gründe geben, dann aber sollte eine rechtsstaatlich einwandfreie und einklagbare Verfügung vorgelegt werden.
Nun denn, das haben sicher schon viele in dieser Sache so oder etwas anders festgestellt. Aber ich musste es einfach schreiben!
In diesem Sinne «last but not least»: Alles Gute für Adam Quadroni!
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Sehr gut, nur weiter so
AvW

WIR BEDANKEN UNS ! Von Natanael Wildermuth, am 28.5.2018 01:54

Content

Liebe Spenderinnen und Spender,

Es ist unglaublich schön zu sehen, wie Ihr für Gerechtigkeit einsteht! Wir und vor allem Adam Quadroni bedanken uns herzlich bei Euch. Ihr gebt uns die Möglichkeit, Herrn Quadroni die notwendige finanzielle Hilfe für eine neue Existenz zu geben und Whistleblower gemäss dem festgelegten Zweck besser zu schützen.

Nationaler Weckruf

Nicht nur im Bündnerland hat Eure Solidarität ein Erdbeben ausgelöst. Im Bundesbern ist eine Revision des Gesetzes-Paragrafen zum Schutz von Whistleblower seit zehn Jahren hängig! Der Bundesrat hat nun reagiert und wird voraussichtlich im kommenden Herbst einen neuen Anlauf nehmen, diesen Paragrafen zu überarbeiten. Lesen Sie mehr dazu hier.

Stand des Crowdfundings: Wie geht es weiter?

Inzwischen nähern wir uns 260’000 Franken und die Spenden gehen weiter ein, wenn auch nicht mehr im bisherigen unglaublichen Tempo. Die Kampagne dauert noch bis am Sonntag, 3. Juni 2018.

Inzwischen publizierten gewisse Medien zwei mehrere Jahre alte Strafanzeigen gegen Adram Quadroni. Diese führten allerdings noch zu keiner Eröffnung eines Strafverfahrens, die ihm vorschriftsgemäss offiziell hätten mitgeteilt werden müssen. Er wird sich möglicherweise dagegen zur Wehr setzen müssen.

Weiter musste Quadroni eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen für seine mutmasslich gesetzwidrige Verhaftung erstatten. Dafür braucht er ebenfalls weitere mit entsprechenden Kosten verbundene anwaltliche Hilfe.

Jede finanzielle Hilfe bedeutet für Adam Quadroni auch eine moralische Unterstützung. Darum ist jede weitere Zuwendung überaus wertvoll und willkommen.

Kennen Sie die erschütternde Geschichte von Adam Quadroni noch nicht? Lesen Sie sie hier.

Die Verwendung der Gelder

Wie zu Beginn der Kampagne erklärt, entscheiden Alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay und der Kampagnen-Initiator Natanael Wildermuth in Absprache mit Quadroni’s Anwalt über die Verwendung des Geldes. Es wird für die Zwecke eingesetzt, die dort dargelegt sind. «Eine in jeder Hinsicht diesen Zwecken entsprechende Verwendung der Gelder ist garantiert.» - Giusep Nay, Alt-Bundesgerichtspräsident

Natanael Wildermuth

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Ich bin derselben Meinung. Meine Spende ist für Herrn Adam Quadroni und seine Familie bestimmt, basta.
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Der Verwendungszweck war eindeutig als Hilfe für Adam Quadroni bezeichnet worden. Nun werden recht allgemeine Ziele für die Unterstützung von Whistleblower formuliert. Herr Quadroni benötigt jetzt finanzielle Mittel. Die sollte Ihr ihm auch schnell zukommen lassen. Alles andere wäre Betrug an ihm und an den Spendern.

Danke! – Ihr gebt Adam Quadroni Hoffnung! Von Natanael Wildermuth, am 10.5.2018 10:43

Herr Quadroni bedankt sich bei Euch. Ihr gebt Ihm ein grosses Stück Hoffnung!

Die Zielsumme von SFr. 100’000.- wurde in einer Rekordzeit von sechs Tagen erreicht. Die Schweiz steht also für Gerechtigkeit ein. Doch es bleiben noch 23 Tage. Wie geht’s jetzt weiter?

Wie im Projekt beschrieben entscheiden Alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay, der Kampagnen-Initiator Natanael Wildermuth und Adam Quadronis Anwalt gemeinsam im Einvernehmen mit Adam Quadroni über die Verwendung des Geldes. Es wird für die Zwecke eingesetzt, die aus den fünf unten aufgeführten Beweggründen von Natanael Wildermuth folgen. Eine in jeder Hinsicht diesen Zwecken entsprechende Verwendung ist garantiert.

Die fünf Beweggründe:

  1. Ich stehe für Gerechtigkeit ein, dass Recht und Moral wieder eine Bedeutung erhalten.
  2. Ich will, dass geschehenes Unrecht wieder gut gemacht wird und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
  3. Ich will, dass Herr Quadroni eine lebenswerte Zukunft hat, zusammen mit seinen Töchtern.
  4. Ich will dazu beitragen, dass nächste Whistleblower unterstützt werden.
  5. Ich möchte zu einem fairen Gründerumfeld für junge und ehrliche Unternehmer in der Bauindustrie beitragen.

Prioritär ist jetzt, Adam Quadroni’s ärgste finanzielle Nöte zu beheben. Sodann fallen hohe Gerichts- und Anwaltskosten an. Sind die Hauptziele 1.-3. erreicht und steigt die Summe noch lange in bisheriger Weise an, wird die Errichtung einer Stiftung ins Auge gefasst, mit der insbesondere die Ziele 4. und 5. unterstützt werden können.

Natanael Wildermuth

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Ich hatte nachgefragt (Mail) weil auch mir nicht ganz klar war ob das gestiftete Geld wirklich exklusiv für Adam Quadroni eingesetzt wird; die Antwort war nicht klar! Und das finde ich schon dubios. Meine Gabe wollte und will ich nach wie vor nur für Adam Quadroni eingesetzt sehen. Alles andere wäre eine Irreführung der geflossenen Gelder!
Schafft also bitte absolute Klarheit! Ich möchte nicht «allgemein» sponsern sondern nur exklusiv für ein mir im Voraus bekanntes Anliegen.
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Eine Stiftung, die Whistleblower unterstützt und sich gleichzeitig für eine Änderung der Gesetze bezüglich Whistleblowing einsetzt, wäre super!!