«Entschuldigung, das sind Polizeistaat­methoden» Von Natanael Wildermuth, am 27.6.2021 01:25

Sehr geehrte Spenderinnen und Spender,

Wir bedanken uns herzlich für die weiteren, grosszügig eingegangenen Spenden.

Nachstehend eine wichtige Ergänzung unseres letzten Berichts vom 19.06.21 unten an die Spenderinnen und Spender, die die Ereignisse sehr gut zusammenfasst und auch die überzeugende Einschätzung dieser als rechtswidrig (Giusep Nay) bringt:

«Entschuldigung, das sind Polizeistaatmethoden»

Das Baukartell ist Geschichte, der Fall des Whistleblowers Adam Quadroni ist es nicht. Er zeigt, wie zerstörerisch dysfunktionale Polizei sein kann. Der ehemalige Basler Polizeikommandant Markus Mohler analysiert, was schiefgelaufen ist – und erklärt, wie gute Polizeiarbeit auszusehen hat.

Ein Interview von Anja Conzett, 22.06.2021

Der Kanton Graubünden hat das Kapitel Baukartell abgeschlossen. Die parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) hat ihre Arbeit getan, die Administrativuntersuchungen sind beendet. Aber die Geschichte ist noch nicht vorbei.

Denn während Tiefbauamt und das übergeordnete Departement längst aufgeräumt und aufgerüstet wurden, hatte das behördliche Fehlverhalten, das in den ersten Teilberichten abgehandelt wurde, noch kaum Konsequenzen.

Insgesamt fünf Begegnungen hatte der Kartell-Whistleblower Adam Quadroni mit der Kantonspolizei Graubünden. Im besten Fall waren sie problematisch, im schlimmsten Fall unrechtmässig. In jedem Fall sind sie der Albtraum eines jeden Bürgers, der an den Rechtsstaat glaubt.

Zur Erinnerung:

Im August 2015 hat Adam Quadroni einen Termin bei seinem Hausarzt, dem Amtsarzt Martin Büsing. Büsing sperrt Quadroni auf Geheiss der Polizei in seiner Praxis ein, damit ein Polizist ihn dort abholt und nach Chur überstellt, wo er bezüglich eines Konkursverfahrens einvernommen wird – ohne Beisein eines Anwaltes.

Im Dezember 2016 führt der unterdessen pensionierte Scuoler Polizeipostenchef Tinet Schmidt ohne stichhaltige Gründe eine Hausdurchsuchung bei Quadroni durch und beschlagnahmt einen Teil der alten Jagdwaffen von dessen Vater. Einige Tage später geht Quadroni auf dem Polizeiposten vorbei, worauf ihm Tinet Schmidt unterstellt, er habe dabei Drohungen ausgesprochen. Eine Tonaufnahme, die Quadroni heimlich macht, dient der PUK später als Beweis, dass Schmidts Anschuldigungen offenbar falsch sind. Über sechs Monate lang wird Quadroni das rechtliche Gehör vom Polizeiposten Scuol nicht gewährt – stattdessen versucht Schmidt auf Geheiss seines Vorgesetzten Major Marco Steck, des Chefs der Regionenpolizei Ost, Quadroni als Gefährder einzustufen – «in das System» zu kriegen.

Im Juni 2017 wird Adam Quadroni auf dem Heimweg von seiner Jagdhütte von einem Sonderkommando der Kantonspolizei überfallen und festgenommen. Quadroni ist zum Zeitpunkt der Verhaftung nicht als Gefährder registriert. Grund für den Einsatz: ein Anruf von Quadronis Frau bei Tinet Schmidt, bei dem sie ihm mitteilt, dass es vor einigen Tagen zu einem Vorfall von häuslicher Gewalt gekommen sei und sie ausziehen wolle. Das Verfahren wegen häuslicher Gewalt wurde unterdessen eingestellt – die Einstellungsverfügung hält fest: Die Aggression ging nicht von Quadroni aus, sondern von seiner Frau, er versuchte lediglich (und zu Recht), seine körperliche Integrität zu schützen. Nach der Verhaftung verhängt der Amtsarzt Martin Büsing eine fürsorgerische Unterbringung. Quadroni wird mit verbundenen Augen nach Chur überstellt, wo die psychiatrischen Dienste weder eine Fremd- noch eine Selbstgefährdung feststellen können. Der Einsatz wird später von der PUK und der Administrativuntersuchung als unverhältnismässig eingestuft. Gegen Büsing, Schmidt und Steck laufen in dieser Sache Strafverfahren. Wie bei allen Verfahren gilt die Unschuldsvermutung.

Im Juni 2017 werden zeitgleich zu seiner Verhaftung bei Adam Quadroni illegitime Hausdurchsuchungen durchgeführt. Sie werden erst Wochen später rapportiert.

Im November 2017 erklärt der Regionalrichter Orlando Zegg eigenmächtig eine Anordnung des Kantonsgerichts für ungültig. Daraufhin ordert er fünf Polizisten, die Quadroni bewachen, während seine Frau Sachen aus dem Haus räumt, die den gemeinsamen Kindern gehören, mit denen der Vater seit dem Einsatz im Juni nur unter Aufsicht Kontakt haben konnte. Gegen den Richter läuft deswegen ein Strafverfahren wegen Amtsmissbrauch. Nach dem Einsatz erstatten drei Polizisten Anzeige gegen Quadroni sowie gegen seine Schwester wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte. Zwei Grenadiere, die am Einsatz beteiligt waren, entlasten in ihren Rapporten die Geschwister. Die entlastenden Aussagen werden mutmasslich von einem Polizisten, der nicht am Einsatz beteiligt war, aus der Akte entfernt, wie die Administrativuntersuchung später zufällig entdeckt. Gegen diesen Polizisten läuft ein Strafverfahren wegen Amtsdelikten. Ein Verfahren gegen Major Steck in ebendieser Sache wurde unterdessen eingestellt.

All diese Missstände kamen im November 2019 ans Licht. Viel passiert ist seither nicht.

Die Regierung begnügte sich mit einer halbherzigen Entschuldigung bei Quadroni, ein paar Schulungen und dem Aufgleisen eines Risikomanagements, das noch immer nicht umgesetzt ist.

Disziplinarverfahren gegen die betroffenen Polizisten wurden keine eröffnet. Im Gegenteil: Major Marco Steck wurde 2020 sogar noch für eine Beförderung vorgesehen – obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits als tatverdächtige Auskunftsperson Teil eines Strafverfahrens war. Erst nach mehrfacher kritischer Berichterstattung der «Südostschweiz» wurde die Beförderung gestoppt. Offizielle Begründung: Die psychische und physische Belastung aufgrund des Strafverfahrens sei für ihn sehr hoch.

Wie schon im ersten Teilbericht betont die PUK auch im zweiten, dass sie keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Baukartell und den illegitimen Polizeieinsätzen gegen den Whistleblower feststellen konnte.

Wenn dem so ist – wer im Kanton ist dann noch sicher vor polizeilichen Übergriffen? Und viel wichtiger:

Frage: Herr Mohler, wie gefährlich ist die Polizei?

Antwort: Wenn sie alles richtig macht, ist die Polizei nicht gefährlich – respektive, dann wird sie nur denen gefährlich, die selbst eine Gefahr sind. Und damit meine ich vor allem eine Gefahr im Sinne der Ausübung von Gewaltdelikten. Dazu muss man sagen: Die Polizei hat eine äusserst schwierige Aufgabe, denn im Gegensatz zu Bundesräten, Regierungsräten oder Richtern hat das, was Polizisten machen, oft eine unmittelbare grundrechtliche Bedeutung. Ohne Tage oder wochenlang beraten zu können, müssen sie – sur place – innert Sekunden entscheiden.

F: Dann kann man einem Major wie Marco Steck also gar keinen Vorwurf machen, wenn er unverhältnismässig ein Sonderkommando losschickt, um jemanden wie Adam Quadroni zu verhaften?

A: Doch. Das war meines Erachtens lätz. Einen Einzelnen, der bislang nie gewalttätig aufgefallen ist, gleich mit einer Interventionstruppe oder einem Sonderkommando abzuholen – da hätten beim zuständigen Offizier oder gar Kommando die Alarmglocken läuten müssen.

F: Das Argument der Führung war, dass es schnell gehen musste, schliesslich sei es um die Sicherheit der Kinder gegangen. Ist das nicht legitim?

A: Bleiben wir auf dem Boden. Das Sonderkommando steht ja nicht Gewehr bei Fuss in Scuol. Die Spezialisten ruft man aus dem ganzen Kanton zusammen, dann gehen sie nach Chur, werden ausgerüstet und sind darauf noch eine ganze Weile ins Engadin unterwegs – in der Zeit haben der Kommandant oder sein Stellvertreter mehr als genug Zeit zu überprüfen, ob dieser Einsatz rechtens, erforderlich ist, oder man davon absehen muss, weniger einschneidende Massnahmen genügen. Das ist nicht mehr, als die Verhältnismässigkeit eines solchen Einsatzes vorweg zu prüfen.

F: Das Spannende ist hier ja, dass die Personen, die die Polizei angeblich schützen wollte – die Kinder und die Frau –, bereits in Sicherheit waren, als der Zugriff auf Quadroni passierte …

A: Daher ist für mich dieser Einsatz rechtswidrig.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf republik.ch

Wir wünschen Ihnen alles Beste und einen guten Sommer!

Giusep Nay

Natanael Wildermuth

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Adam Quadroni erfährt endlich Respekt und Anerkennung Von Natanael Wildermuth, am 19.6.2021 13:21

Von Natanael Wildermuth, am 19. Juni 2021

Liebe Spenderinnen und Spender der Crowdfunding-Kampagne für den Bündner Baukartell-Whistleblower

Wir haben in einem ersten grossen Schritt mit zwei sehr umfangreichen Berichten einer einmaligen Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) des Grossen Rates erreicht:

  1. Im ersten Teilbericht wurden insbesondere die klar gesetzwidrigen Übergriffe der Kantonspolizei auf den Whistleblower festgestellt und seither laufen Strafverfahren gegen alle dafür Verantwortlichen, die inzwischen weit fortgeschritten sind. Auf deren Ergebnisse kann Herr Quadroni sehr zuversichtlich warten. Wir rechnen in den nächsten Wochen und Monaten mit solchen.

  2. Der zweiten und letzte Teilbericht über die Verantwortung der kantonalen Behörden - insbesondere des Tiefbauamtes – für die fortgesetzten Baupreisabsprachen wurde am letzten Dienstag im Bündner Parlament verabschiedet. Dabei fielen - neben einzelnen leugnenden und verharmlosenden Voten, die leider nie fehlen, – klare Worte.

Die Medien berichteten im Vorfeld – namentlich das Schweizer Fernsehen am letzten Montag in allen vier Nachrichtengefässen – und ebenso nach der Grossratsdebatte umfassend darüber. Auch dieser Bericht fiel - im für Adam Quadroni und uns entscheidenden Teil des aufgedeckten langjährigen gesetzwidrigen Baupreisabsprachen im Unterengadin und in der Val Müstair - absolut positiv aus. Dem Whistleblower wurde im Parlament und in den Medien Respekt und Anerkennung gezollt, unter Verdankung seiner entscheidenden Verdienste. Und das ist wohl einmalig.

Sehen Sie dazu den Bericht auf SRF.

Das Wichtigste ist dabei, dass sich die Kantonsregierung nach viel Druck von allen Seiten nun ausdrücklich dazu bereit erklärte, sich mit einem Anerkennungs- und Dankesschreiben an Herrn Quadroni zu wenden sowie das Gespräch mit ihm wegen einer Genugtuung und Entschädigung aufzunehmen. Das vereinfacht das weitere Vorgehen namhaft, jedoch wird es doch noch viel Arbeit der Anwälte dafür, für den Abschluss der Strafverfahren und für seine Auslösung aus dem Privatkonkurs brauchen.

Aus diesen Gründen und da auch die bisherigen grossen Mittel bald zur Neige gehen, muss das Crowdfunding fortgeführt werden. Wir sind daher weiterhin auf Spenden und damit auch auf die weitere Solidarität mit Adam Quadroni angewiesen. Sie können weiterhin geleistet werden auf:

IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0: Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella. PC 70 – 216 -5: Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Konto: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella

oder

TWINT: 079 610 91 21, Crowdfunding HFW/Quadroni, Giusep Nay.

Wir danken herzlich und verbindlich für alle früheren und künftigen Spenden, die auch im Vertrauen auf Alt-Bundesrichter Giusep Nay erfolgten und erfolgen, der diese im Auftrag verwaltete und dafür sorgte, dass sie in bester Weise verwendet wurden.

Giusep Nay möchte und muss sich nun aber bald davon entlasten; er werde bald 80-jährig und seine Belastbarkeit sei nicht mehr die Gleiche.

Seine persönliche Begleitung von Adam Quadroni in dessen schwierigster Zeit und auch jetzt, da das schwere Trauma, das er erlitt, noch tiefe Spuren hinterlässt, wird er hingegen unverändert weiterführen. Dieser musste jetzt ein Gesuch für eine IV-Rente einreichen, nachdem ihm aus den genannten Gründen ärztlich eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert wird.

Für eine Weiterführung des Crowdfundings «Hilfe für Whistleblower» oder für ein anderes Fundraising mit jüngeren Kräften wird Giusep Nay jedoch auf jeden Fall noch sorgen und darüber werden wir sobald als möglich berichten.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Natanael Wildermuth

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Update: TWINT - Spenden sind ab sofort möglich Von Natanael Wildermuth, am 25.4.2021 20:39

Liebe Spenderinnen und Spender der Crowdfunding-Kampagne für den Bündner Baukartell-Whistleblower,

Nach unseren letzten News haben uns einige treue Spender vorgeschlagen, TWINT einzurichten, um Spenden zu erleichtern.

Das ist nun erledigt:

TWINT: 079 610 91 21, Crowdfunding HFW/Quadroni, Giusep Nay

Spenden können seit Abschluss des Wemakeit-Projektes nach wie vor auch überwiesen werden an:

IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0: Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella. PC 70 – 216 -5: Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Konto: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella

Es sind seit unserem letzten Bericht bereits erfreulich viele neue Spenden eingegangen. Wir werden weiterhin in regelmässigen Abständen über der Gang der verschiedenen unterstützten Verfahren und der Spenden berichten, können aber aus Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte von Adam Quadroni nicht auf Einzeiheiten eingehen.

Wir danken verbindlichst für alle Spenden und für das Vertrauen auf deren Verwaltung und Verwendung durch Giusep Nay wie bisher.

Ein schöner Sonntagabend und ein guter Wochenstart wünscht Ihnen

Giusep Nay, Natanael Wildermuth

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1
Schön, dass es in der Schweiz doch möglich ist -wenn auch nachträglich- zu einer Rehabilitierung und einer Wiedergutmachung zu gelangen. Leider kann auch die Zeit keine Narben verschwinden lassen, aber ich hoffe sehr, dass Adam Quadroni die traumatische Erlebnisse einigermassen gut verarbeiten kann.

Bündner Baukartell: Zustände wie in einem Polizeistaat Von Natanael Wildermuth, am 18.4.2021 19:22

Content

«Es sind ungeheuerliche Vorwürfe gegen mehrere Bündner Polizisten, die ein unabhängiger Staatsanwalt untersucht: Um zu vertuschen, wie hart sie gegen Adam Quadroni, den Whistleblower im Baukartell, vorgegangen waren, sollen sie Rapporte gefälscht haben. Quadroni hatte mit seinen Enthüllungen mehrere Bündner Politiker in Bedrängnis gebracht. So etwas würde man vielleicht in einem repressiven Polizeistaat erwarten, aber nicht bei uns.

Dass dies mutmasslich in der Schweiz geschah, ist eine unheimliche Vorstellung. Doch das ist nicht alles. Einer der Beschuldigten soll zu einem der höchsten Polizisten Graubündens befördert werden – das Strafverfahren scheint seine Vorgesetzten nicht zu stören. Der Polizeikommandant schrieb den Mitarbeitenden, der Mann habe schliesslich eine Schulung in «Führen, Fordern und Coachen» abgeschlossen und sei bestens geeignet.

Es fragt sich, was schlimmer ist: Dass es in der Schweiz Polizisten gibt, die mutmasslichen Amtsmissbrauch mit Urkundenfälschung vertuscht haben sollen – oder dass deren Vorgesetzte nicht verstehen, dass bereits ein solcher Verdacht einen Kandidaten untragbar macht. Sie müssten zumindest den Abschluss des Strafverfahrens abwarten, bevor sie auch nur an eine Beförderung denken. So zerstören sie das Vertrauen in die Polizei.»

Kommentar von Frau Anja Burri im NZZ am Sonntag, 18.04.2021

Sehr geehrte Spenderinnen und Spender der Crowdfunding-Kampagne Hilfe für Whistleblower (Adam Quadroni)

Mit dem neusten Artikel der NZZ am Sonntag: «Bündner Baukartell: Polizisten sollen Rapport gefälscht haben» wollen wir Sie über den Stand insbesondere des Strafverfahrens informieren, die nach dem ersten Teilbericht der PUK-Baukartell (siehe pukbaukartell.ch) und den durch die Regierung anberaumten Untersuchungen durch externe Experten eröffnet wurde und im vollen Gang sind. Der Kommentar oben bringt die Sache auf den Punkt, wer sich aber für die Einzelheiten interessiert, erhält die näheren Informationen hier.

Die neutrale staatsanwaltschaftliche Untersuchung ist weit fortgeschritten, erweist sich aber als sehr umfangreich und bedarf daher viel Zeit.

Die beiden Anwälte, die wir Herrn Quadroni zur Verfügung stellen,begleiten und fördern diese und die weiteren laufenden Verfahren nach Kräften.

Entsprechend gehen unsere Geldmittel bald zur Neige, so dass wir auf weitere Spenden angewiesen sind, um die Anwaltskosten zu finanzieren, die nicht durch die sog. unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gedeckt sind.

Wir danken Ihnen nochmals für die grosszügige Unterstützung bis zum heutigen Tag und im voraus für alle weiteren kleinen und grösseren Beiträge und die Werbung bei Freundinnen und Freunden für solche.

Kontoangaben:

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella, IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0

oder

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, PC 70 – 216 -5, unter Angabe des Kontos: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella

PS. Die Postadresse lautet allenfalls: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o Giusep Nay/Fachanlage 566, 7077 Valbella

Mit Geduld ans Ziel!

Einen wunderschönen Sonntagabend und ein angenehmer Frühlingsanfang wünschen Ihnen

Giusep Nay und Natanael Wildermuth

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Guten Abend

Einfach nur sehr schlimm was da alles vorgefallen ist.
Das Vertrauen in die Behörden und die Polizei hat für die Schweiz gelitten, nun muss aufgeräumt werden aber da bin ich nicht so optimistisch. Die zentrale Frage ist: Kann Herr Quadroni nun seine Kinder regelmässig und ohne weiteren erschwerenden Auflage besuchen bzw. am Wochenende betreuen.
Das Ganze ist einfach nur sehr peinlich und menschenunwürdig.
Jörg R.
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Sehr geehrte Herren
Danke für den «up date» und Ihren Einsatz; die Geschichte mit der Polizei und deren Verhalten, inkl. Beförderungsabsichten, hätte ich als «Chaiben-Usländer» nie für möglich gehalten, auch die anderen «Verfehlungen» der Bündner Behörden und deren anschliessendes Verhalten gehören dazu.
Was ist eigentlich mit dem PUK-Bericht? Habe ich da etwas verpasst?
Ich stehe hinter Ihnen und Herrn Quadroni und spende gerne weiter, hätte aber gerne gewusst (wie schon beim letzten Mal erbeten), was seit Abschluss des Crowd Funding noch eingegangen ist und mit welchen Ausgaben jetzt noch zu rechnen ist. Wäre das möglich?
Any way keep going, I'm with you and Quadroni.
Mit den besten Wünschen A.O. Wunschheim
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guten Abend Susan,

Danke vielmals für Ihre ermutigenden Worte. Ich werde diese weiterleiten. Ich wünsche auch Ihnen alles Gute und verbleibe mit einem Freundlichen Gruss,
Natanael Wildermuth
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Sehr geehrter Herr Nay, sehr geehrter Herr Wildermuth,
ein von Herzen kommendes Dankeschön dafür, dass Sie weiterhin Herr Quadroni unterstützen und uns Interessierten auf dem Laufenden halten.
Und natürlich auch ein «Hut ab» und grosses Dankeschön an Herrn Quadroni, der mit seinem Mut die Aufdeckung dieser unglaublichen Vorfälle erst möglich gemacht hat und dafür einen grossen Preis bezahlte und bis heute bezahlt.
Auf einen erfolgreichen Abschluss der noch hängigen Verfahren!

Adam Quadroni - Bericht Januar 2021 von Giusep Nay und Natanael Wildermuth Von Natanael Wildermuth, am 10.1.2021 11:33

Liebe Spenderinnen und Spender der Crowdfunding-Kampagne ’Hilfe für Whistleblower’ des Frühlings 2018

Wir wünschen Ihnen für das Jahr 2021 alles Beste.

Anfangs und Mitte des letzten Jahres berichteten wir vor allem ausführlich über den sehr erfreulichen Zwischenstand mit der vollständigen Rehabilitierung von Adam Quadroni in Bezug auf die Vorwürfe, die zu einer schlimmen polizeilichen Intervention gegen ihn geführt hatten. Dass der Grosse Rat Graubünden erstmals eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) einsetzte, ist nicht zuletzt Ihrer überwältigenden Unterstützung für ihn und seine Kinder zu verdanken mit den sehr zahlreichen kleinen und mehreren grossen Spenden in unserem Crowdfunding sowie den sehr gut recherchierten Berichten insbesondere auf der Plattform republik.ch sowie deren Weiterverbreitung durch alle Medien. Dafür ist er und sind wir sehr dankbar.

Die Berichterstattung in der Republik führte zur Einsetzung eines a.o. Staatsanwaltes durch die Bündner Regierung und zur Einleitung mehrerer Strafverfahren gegen die Verantwortlichen für seine Diffamierung und des erwähnten sowie weiterer Polizeieinsätze. Der Auftrag an den a.o. Staatsanwalt wurde inzwischen sogar noch erweitert. Diese nicht leicht zu führenden Strafuntersuchungen gegen staatliche Behörden sind weiterhin in vollem Gang und Herr Quadroni kann mit Zuversicht auf deren weiteren Verlauf und hoffentlich baldigen Abschluss hinblicken. Die PUK will ebenfalls bald ihre weitere Untersuchung zu den illegalen Preisabsprachen im Baugewerbe zum Abschluss bringen und veröffentlichen. Dieser weitere Bericht ihrerseits wird das ganze Umfeld, in dem sich die unglaublichen, mehr als unerfreulichen Ereignisse abspielten, noch besser ausleuchten.

Im abgeschlossenen und dem leider ohne Fortschritte noch laufenden Konkursverfahren bemüht sich der dafür unsererseits eingesetzte Rechtsanwalt weiterhin um Einsicht in die äusserst umfangreichen Akten. Dabei geht es nach allen Erfahrungen, die Herr Quadroni machen musste, vorerst darum, zu sehen, ob das Konkursamt in allen Teilen korrekt handelte und sich dann gegen hohe ungerechtfertigte Forderungen von Gläubigern zu wehren.

Die Frist für die Verjährung der in Aussicht zu nehmenden Staatshaftungsklage gegen den Kanton wurde unterbrochen und somit um ein weiteres Jahr verlängert. Wann darüber deren Einreichung entschieden werden kann, hängt ganz wesentlich vom Ausgang der laufenden Strafverfahren ab.

Im für ihn wichtigsten Verfahren im Kampf um seine Rechte gegenüber den Kindern im Eheschutzverfahren erhielt er - trotz seiner zwei durch das Bundesgericht gutgeheissenen Beschwerden wegen Rechtsverzögerung und -verweigerung - jetzt erst nach bald 2 Jahren den Entscheid des Kantonsgerichts. Eine rechtsstaatlich und in Bezug auf das Kindeswohl absolut unhaltbare Lage, unter der seine Kinder und er seit langem sehr stark leiden. Trotz seiner zwei durch das Bundesgericht gutgeheissenen Beschwerden wegen Rechtsverzögerung und -verweigerung ist das Kantonsgericht Graubünden auch nach weiteren Wochen und Monaten nicht in der Lage, ihm zu seinem Recht zu verhelfen, wenigstens mit einem Entscheid, den er beim Bundesgericht anfechten kann. Nach allem, was Herr Quadroni erleiden musste, ist dieser nun auch noch folgende gänzlich zu lange fehlende Rechtsschutz bitter. So kann er nun aber wenigstens diesen Entscheid beim Bundesgericht anfechten, da seine Begehren nur teilweise gutgeheissen, im Wesentlichen jedoch in offensichtlich unhaltbarer Weise abgewiesen wurden.

Seine zwei Anwälte, die sich bisher erfolgreich für die Einleitung und bei der Führung der verschiedenen Verfahren einsetzten, werden das weiterhin mit voller Kraft tun. Eine unentgeltliche Rechtspflege wurde zunächst nicht beansprucht und kann in den nicht gerichtlichen Verfahren auch nicht verlangt werden. So verschlang der überaus grosse notwendige anwaltliche Aufwand mehr als die Hälfte der gesammelten Spendengelder. Diese wurden hingegen, sieht man den ganz erfreulichen Zwischenstand an, durchaus gut eingesetzt. Zur Hauptsache wurden die Gelder jedoch zur Bereinigung von Altlasten von Adam Quadroni und für seine persönlichen Bedürfnisse und die Kosten im Zusammenhang mit der Ausübung seines sehr beschränkten Besuchsrechts gegenüber den Kindern verwendet. So kann er, was ausserordentlich wichtig ist, weiterhin in seinem Haus in Ramosch wohnen bleiben und benötigt darüber hinaus nur äusserst bescheidene Mittel. Diese können wir ihm vorderhand und angesichts des nur noch verbliebenen Bruchteils der einmalig grossen Spenden - je nachdem, welche Anwaltskosten noch notwendig sein werden - mittelfristig länger oder weniger lang zur Verfügung stellen.

Er hat begonnen, kleinere Bauleitungsberatungen und - aufgaben zu übernehmen, die ihm in der Region angeboten werden, und hofft sich so Schritt für Schritt in seinem Beruf als Baufachmann wieder etwas etablieren zu können, um sich selber seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Leicht wird das nicht sein.

So verzichten wir gegenwärtig darauf, aktiv um weitere Spenden zu werben. Solche sind aber weiterhin jederzeit auf unser Konto möglich und willkommen, denn sein nun eingeschlagener Weg wird, nach allem, alles andere als ein leichter sein.

Kontoangaben:

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella, IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0

oder

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, PC 70 – 216 -5, unter Angabe des Kontos: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella

PS. Die Postadresse lautet allenfalls: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o Giusep Nay/Fachanlage 566, 7077 Valbella

Herr Quadroni und wir bedanken uns herzlich und verbindlichst für Ihre grosse Unterstützung, die ihm wieder zurück ins Leben geholfen hat.

Giusep Nay, Natanael Wildermuth

  1. Januar 2021

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Sehr geehrter Herr Nay, Sehr geehrter Herr Wildermuth
danke für Ihr Engagement auch jetzt immer noch, wo das Herrn Quadroni widerfahrene Unrecht schon wieder aus der Wahrnehmung der Öffentlichkeit schwindet.
Herrn Quadroni wünsche ich gutes Gelingen bis hin zur Rehabilitierung.
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Gut gibt es noch so geradlinige Menschen wie Herrn Quadroni. Ich danke Euch, Giusep Nay und Natanael Wildermuth, für euren Einsatz für ihn und wünsche ihm Glück und Rehabilitierung in allen Punkten.

Bericht Juli 2020 Von Natanael Wildermuth, am 3.7.2020 20:39

Liebe Spenderinnen und Spender,

Mit diesem Schreiben bedanken wir - Giusep Nay und Natanael Wildermuth - uns im Namen von Adam Quadroni herzlich für Eure Unterstützung - nicht nur während der Kampagne vor 2 Jahren - sondern auch für Eure grosszügigen weiteren Spenden, mit denen Sie unser Projekt bis zum heutigen Tag durchgetragen haben. Dank Ihnen kann Adam Quadroni seine Prozesse führen und findet damit Schritt für Schritt zu seinem normalen Leben zurück.

Nachstehend finden Sie einen ausführlichen Bericht von Herrn Giusep Nay über die Geschehnisse seit unserem letzten Update.


Freispruch für Quadroni

Das Strafverfahren gegen den Unterengadiner Baukartell-Informanten Adam Quadroni wegen Tätlichkeiten und einfacher Körperverletzung ist eingestellt worden. Dies komme einem gerichtlichen Freispruch gleich, schreibt der ausserordentliche Staatsanwalt Urs Sutter in der Einstellungsverfügung. Sutter hält allerdings auch fest, andere Vorwürfe gegen Quadroni seien von dieser Einstellung nicht betroffen. In dem Strafverfahren war es um angebliche Tätlichkeiten von Quadroni gegen seine Ehefrau im Juni 2017 gegangen. Quadroni hatte stets betont, er habe sich lediglich verteidigen und einem Streit aus dem Weg gehen wollen. Dieser Darstellung glaubt auch der ausserordentliche Staatsanwalt, wie es in der Verfügung heisst. (red)/ aus Südostschweiz Bündner Zeitung 01.07.20 S. 5

Hintergrund dazu:

Welche verheerenden Auswirkungen absoluter Konformitätsdruck in einer Gruppe oder Gemeinschaft hat, beobachte ich seit meiner Jugend, glücklicherweise vor allem von aussen und gerne auch als Verteidiger der Ausgegrenzten und heute Gemobbten. Das mache ich zusammen mit Natanael Wildermuth auch mit unserem erfolgreichen Crowdfunding «Hilfe für Whistleblower».

Gegenwärtig beschäftigen mich zwei bekannte Fälle unterschiedlicher Art, aber mit im Kern einer grossen Gemeinsamkeit.

Einerseits die desaströsen Vorgänge am Kantonsgericht Graubünden, mit denen sich die grossrätliche Justizkommission und der Grosse Rat beschäftigen. Auf eine Beschwerde des betroffenen Kantonsrichters hin, tut das auch das Bündner Verwaltungsgericht und ein ausserordentlicher a.o. Staatsanwalt führt gegen den Kantonsgerichtspräsidenten, dessen Immunität aufgehoben wurde. ein Strafverfahren wegen Amtsmissbrauchs.

Anderseits ist es das Unterengadiner Baukartell, dessen Aufdeckung zu polizeilichen Übergriffen auf den Whistleblower Adam Quadroni führte und diese und deren Folgen waren der unmittelbare Anlass zum unserem Crowdfunding. Die Übergriffe wurden inzwischen in einem Rechtsgutachten der Regierung und einem Teilbericht einer parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) als klar gesetzwidrig festgesstellt. Dieselbe Regierung ist hingegen bis heute nicht bereit, sich mit der Wiedergutmachung gegenüber dem insbesondere durch die kantonale Polizei arg Geschädigten zu befassen. Gemeinsam ist den beiden Fällen: Missstände können nur durch Personen aufgedeckt werden, die dem Konformitätsdruck der Gruppe oder engen Gemeinschaft entziehen können, dafür aber schwer bestraft werden.

Im Fall von Adam Quadroni ist - nach dessen Rehabilitierung im erwähnten PUK-Bericht - mit dem nun erfolgten (faktischen) Freispruch vom Vorwurf häuslicher Gewalt (siehe oben!) eine weitere ganz wesentliche Korrektur erfolgt. Dieser Vorwurf konnte nur aufgrund seiner bereits bestehenden Diffamierung, um das durch ihn Aufgedeckte möglichst zu vertuschen, erhoben werden und war zugleich auch nur deswegen erfolgreich. Die Aufhebung des deswegen angehobenen Verfahrens durch den auch hier eingesetzten ausserkantonalen a.o. Staatsanwalts mit überzeugender Begründung setzt jetzt dem trotz allem mehr oder weniger fortgesetzten Mobbing gegen Herrn Quadroni - das in einer engen Dorf- und Talgemeinschaft am schlimmsten ist -, hoffentlich definitiv ein Ende.

  • Giusep Nay, 03.07.2020

Wir wünschen Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, einen schönen und erholsamen Sommer.

Giusep Nay, Natanael Wildermuth

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Guten Tag Frau Rütti, hallo Bea,

danke für Eure Nachrichten. Wir wünschen auch Ihnen weiterhin alles Gute und freuen uns, Sie weiterhin auf dem Laufenden zu halten.
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Guten Tag Ivo, merci für Deine Nachricht.

Mit Rücksicht auf die Töchter können und wollen wir dazu nicht Näheres publik machen. Mit der geltenden provisorischen Regelung hat Herr Quadroni bereits Einiges erreicht und wir kämpfen weiter.
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Ich freue mich, dass einige Schritte zur Aufdeckung der Ungerechtigkeiten und Diffamierungen erfolgreich waren. Weiterhin Durchhaltevermögen und Erfolg beim Einholen der eigentlich selbstverständlichen Wiedergutmachung!
Herrn Quadroni und seinen Kindern alles Gute und viel gemeinsame Zeit
Bea
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Herzlichen Dank für Ihre Durchhaltekraft, Ihren grossen Einsatz und das Ringen für Gerechtigkeit für Herrn Quadroni. Es tut so gut, zu vernehmen, dass ein positiver Schritt erreicht werden konnte und dass Herr Quadroni langsam in ein normales Leben zurück finden kann. Endlich ! Ich wünsche Ihnen, Herr Nay und Herr Wildermuth, weiterhin viel guten Kampfgeist, um vollumfängliche Gerechtigkeit für Herrn Quadroni erreichen zu können. Es macht glücklich zu wissen, dass es Menschen wie Sie gibt. Danke, danke. D. Rütti
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Vielen Dank für das lang erwartete Update!
Eine Frage, wenn ich darf... wie geht es Adam Quadroni und seinen Töchtern? Dürfen sie sich endlich wieder sehen??
Beste Grüsse und vielen Dank für all Eure Bemühungen
ivo

Bericht Januar 2020 Von Natanael Wildermuth, am 15.1.2020 23:03

Content

Liebe Spenderinnen, liebe Spender,

Der in der Engadiner Post/Posta Ladina vom 09.01.2020 erschienene Leserbrief von Alt-Oberrichter Theodor Keller, La Punt/Winterthur (siehe Foto), ist eine sehr wertvolle Unterstützung für die Wiedergutmachung (Schadenersatz und Genugtuung), die wir vom Crowdfunding «Hilfe für Whistleblower» - das nach Abschluss der äusserst erfolgreichen Kampagne auf wemakeit.ch/Quadroni -lanciert wurde - für Adam Quadroni anstreben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Regierungspräsident J.D. Parolini hatte im Grossen Rat ausgeführt, die Regierung werde sich mit der Staatshaftung befassen. In seinem Interview zum Jahresende bezeichnete er das blosse Bedauern der Regierung gegenüber dem Adam Quadroni geschehenen Unrecht und die Ablehnung einer Entschuldigung ausdrücklich als die «aktuelle» Haltung der Regierung. Das nährt die Hoffnung, diese nehme sich nun der im Interesse des Images des Kantons dringend gebotenen Wiedergutmachung (siehe den Leserbrief) an.

Der Regierungspräsident Dr. iur. Christian Rathgeb scheint in seinem Interview zum neuen Jahr hingegen, wenn er lediglich festhält, der Einsatz der Polizeigrenadiere sei verhältnismässig gewesen, nicht wahrhaben zu wollen, welches unsagbare rechtsstaatliche Versagen aller involvierten regionalen und kantonalen Stellen und namentlich der Kantonspolizei der 1. Teilbericht der PUK-Baukartell aufzeigt. Der Einsatz der Grenadiere wurde im PUK-Bericht nur aus deren Sicht als verhältnismässig beurteilt, weil sie falsch informiert waren. Die PUK hält jedoch unmissverständlich fest, dass der Whistleblower Quadroni ohne einen stichhaltigen Grund als gefährlichste Person bezeichnet wurde und dass die polizeilichen Übergriffe auf diesen, inklusive jenem der Grenadiere, daher in unserem Rechtsstaat gesetzwidrig waren!

Die Regierung wird nicht darum herumkommen, der PUK des Rossen Rates als der übergeordneten Instanz zu folgen, die ganze Wahrheit zur Kenntnis zu nehmen und die Staatshaftung zu prüfen. Wir kämpfen weiter dafür und sind angesichts des noch nicht gebrochenen Widerstandes auf die Unterstützung wie die von Alt-Oberrichter Keller und auch materielle Hilfe zur Finanzierung des Anwalts, der sich für Herrn Quadroni einsetzt, angewiesen und sehr dankbar dafür.

Spenden an: Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, IBAN-Nr.: CH10 0077 4010 3604 1110 0, Kto. Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o G. Nay, Postfach, 7077 Valbella, oder per Post (roter ES): PC 70 – 216 -5, Kto.: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o G. Nay, Postfach, 7077 Valbella.

Giusep Nay, Geschäftsführer Crowdfunding HFW

10 Januar 2020

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Ivo,
Danke für Deine ermutigende Nachricht und Dir alles Beste,
Natanael
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Ciao Natanael, lieber Herr Nay

es ist immer wunderbar, von Euch lesen zu dürfen!

Denn jede Nachricht von Euch bedeutet, dass Adam Quadroni und seine Kinder der Gerechtigkeit ein bisschen näher rücken dürfen... und so wird's mit jeder Nachricht von Euch auch wieder ein bisschen wärmer in diesem Land

Liebe Grüsse und herzlichen Dank!
ivo

Bericht Dezember 2019 Von Natanael Wildermuth, am 10.12.2019 11:45

Liebe Spenderinnen, liebe Spender

  1. Weil vor allem viele neue MitbürgerInnen weiter spenden wollen, fügen wir die Angaben vorweg an, mit der Bitte, es auch FreundInnen und Bekannten weiterzugeben. Danke ihnen und allen im voraus für jede Spende!

Bank: Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, IBAN-Nr.: CH10 0077 4010 3604 1110 0, Kto. Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o G. Nay, Postfach, 7077 Valbella

Post (roter ES): PC 70–216-5, Kto. Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o G. Nay, Postfach, 7077 Valbella.

Hier sodann den Link zum äusserst eindrücklichen Bericht von Anja Conzett auf repubilk.ch.

  1. Daraus können sie sehen, worum es Adam Quadroni und uns ging und geht und vor allem wie er leidet, weil ihm seine Kinder aufgrund einer durch Polizei und Behörden konstruierten völlig falschen Beurteilung und Brandmarkung als gefährlichsten und schlimmen Menschen weggenommen wurden. Der erste PUK-Bericht und der Expertenbericht eines ehem. Oberstaatsanwalts, die ihn vollständig rehabilitieren und sein Ehre wieder herstellen, sind ein grosser Erfolg. Danke für ihren wertvollsten Beitrag dazu.

  2. Jetzt geht es um das Wichtigste: Es ist mit diesen Berichten auch stichhaltig belegt, dass die Familie aufgrund falscher Tatsachen auseinander gerissen und die Kinder völlig grundlos dem Vater weggerissen wurden. Im vor Kantonsgericht leider immer noch pendenten Berufungsverfahren gegen den Entscheid des höchst befangenen Regionalgerichtspräsidenten ist nun auf eine entscheidende Korrektur zu hoffen. Dafür wird aber nach den gemachten Erfahrungen trotz den positivsten erwähnten Berichte aller Voraussicht nach noch weiter zu kämpfen sein. Sein Anwalt dafür lässt da aber nicht nach.

3, Der zweite PUK-Bericht wird erst im Laufe des nächsten Jahres erfolgen. Herr Quadroni steht der PUK weiterhin mit allen gewünschten Auskünften und Beweisen, die er hat, zur Verfügung.Das Gleiche gilt für die Erhebung einer Anklage durch den eingesetzten ausserkantonalen Staatsanwalt im Strafverfahren gegen die Polizei und die Exponenten weiterer Amtsstellen. Von den mehr oder weniger haltlosen Strafanzeigen gegen Adam Quadroni wurden bereits mehrere gar nicht an die Hand genommen oder das Verfahren wurde eingestellt und die weiteren werden kaum anders behandelt werden können; auch dafür sorgt sein dafür zuständiger Anwalt.

Mit den besten Grüssen und Wünschen für Weihnachten und Neujahr

Giusep Nay/Natanael Wildermuth

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Abendprogramm-Tipp zu einer warmen Tasse Tee bei Ihnen zu Hause Von Natanael Wildermuth, am 4.12.2019 09:17

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Liebe Spenderinnen und Spender,

Die Geschichte des Graubündner Baukartells und Adam Quadronis ist lang und überwältigend.

Heute Abend können Sie die unglaubliche Geschichte von A-Z anschauen - vom Ausstieg Quadronis aus dem rechtswidrigen Kartell über seine unglaubliche Verhaftung und seinen Konkurs bis hin zur Rekord-Crowdfunding-Kampagne.

Alles in einem Beitrag, für Sie zusammengefasst.

Heute Abend in der Rundschau - um 20:50 Uhr auf SRF 1

Wir danken Ihnen allen nochmals herzlich für den bedeutenden Beitrag, den Sie zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben!

Freundlicher Gruss und ein gemütlicher Fernseh-Abend wünschen Ihnen

Natanael Wildermuth und Giusep Nay

P.S.: Der Film wurde noch vor dem über 260-seitigen Bericht mit den Stellungnahmen der parlamentarischen Untersuchungskommission produziert. Darüber und noch über mehr informieren wir sie nächste Woche.

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Adam Quadroni - Weitere News Von Natanael Wildermuth, am 29.11.2019 12:48

Liebe Spenderinnen und Spender,

Viel ist gegangen in den letzten Tagen. Lesen Sie hier den neuesten Bericht des online-magazins republik.ch.

Der Bericht zeigt, wie wir weiter für Adam Quadroni kämpfen müssen und Geld dafür brauchen.

Vielen herzlichen Dank für die bereits neu eingegangen Spenden und Ihre weitere Unterstützung.

Lieber Gruss und ein grosser Dank,

Giusep Nay, Natanael Wildermuth

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Danke für Ihren wertvollen Input! Sie können gerne unter folgenden Informationen spenden:

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur: IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0, Kto. Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o G. Nay, Postfach, 7077 Valbella

Danke und ein Freundlicher Gruss,
Natanael Wildermuth
4
Gut, dass es auch Republik gibt, der ich wieder beitreten werde. Zu Quadroni: obwohl das 1. Projekt «abgeschlossen» wurde, wäre es wünschenswert und transparenter ein 2. Projekt zu installieren, um die Förderung/Beiträge zu erleichtern. Wie kann ich weiter spenden?
Nur weiter so und viel Erfolg.
Inseck = AvW

Ergänzungen zum Bericht November 2019 Von Natanael Wildermuth, am 27.11.2019 09:14

Sehr geehrte Spenderinnen, sehr geehrte Spender,

Unter diesem Link finden Sie einen umfassenden Bericht des Online-Magazins republik.ch.

Der Bericht wiedergibt die klaren Missstände und Widerrechtlichkeiten, welche die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) festgestellt hat.

Freundlicher Gruss,

Giusep Nay, Natanael Wildermuth

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Adam Quadroni - Bericht November 2019Von Natanael Wildermuth, am 26.11.2019 08:25

Von Giusep Nay und Natanael Wildermuth.

Liebe Spenderinnen, liebe Spender,

Ein erster Teilbericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) des Grossen Rates des Kantons Graubünden wurde am 26. November 2019, um 10.00 Uhr veröffentlicht. Er stellt klar fest, dass die Verhaftung und «fürsorgerische Unterbringung» von Adam Quadroni vom 15. Juni 2017 in eine psychiatrische Klinik - aus der er dann auch umgehend entlassen worden war - grundlos und damit widerrechtlich erfolgte, wenn der Bericht mit Rücksicht auf die noch laufenden Straf- und Zivilverfahren Letzteres auch nicht ausdrücklich so formuliert. Das Gleiche gilt fast ausnahmslos auch für die polizeilichen Interventionen gegen ihn vorher und nachher.

Der fast 200seitige Bericht stellt eine grosse Rehabilitierung und Genugtuung für Herrn Quadroni dar. Das wurde letztlich nur dank dem Einsatz seiner Anwälte möglich, die mit ihren zahlreichen und grosszügigen Spenden finanziert werden konnten. Nochmals verbindlichsten Dank dafür!

Wir verweisen sie dazu auf die Berichte, die in allen Medien erfolgen werden, wie auch unsere unten angehängte Stellungnahme zum PUK-Bericht in Absprache mit den Anwälten von Adam Quadroni.

G. Nay/N. Wildermuth

PS. Um gestützt darauf die Staatshaftung des Kantons Graubünden geltend machen zu können, benötigt Adam Quadroni nach wie vor grosse anwaltliche Unterstützung, weshalb wir für alle weiteren Spenden ihrerseits und von Dritten sehr dankbar sind, auf:

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur: IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0, Kto. Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o G. Nay, Postfach, 7077 Valbella, oder PC 70 – 216 -5, Kto. Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o G. Nay, Postfach, 7077 Valbella

Anhang:

Stellungnahme zum Teilbericht der PUK vom 5./26. November 2019

  1. Wir stellen fest, dass die Untersuchung der PUK wegen fehlender Kooperation kantonaler Behörden erschwert worden ist. Zentrale Punkte konnten deshalb nicht geklärt werden. Im Einzelnen:
  • Das Kantonsgericht entband den Regionalgerichtspräsidenten, der in den Abläufen eine zentrale Rolle einnimmt, nicht vom Amtsgeheimnis.

  • Das Departement Volkswirtschaft und Soziales entband die Mitarbeiterin des Sozialdienstes, welche ebenfalls eine Schlüsselrolle spielte, nur in geringem Umfange vom Amtsgeheimnis. Das Departement stellte sich damit hinter die Ehefrau von A.Q., welche sich geweigert hatte, die Mitarbeiterin des Sozialdienstes von der Schweigepflicht zu entbinden.

  1. Gleichwohl dürfen wir dem PUK-Bericht mit Befriedigung entnehmen, dass A.Q. gegenüber Ämtern und Medien in allen Teilen wahrheitsgemässe Angaben darüber machte, wie er von den Behörden und Amtspersonen des Kt. Graubünden behandelt worden ist. Wir hoffen, dass damit die Verunglimpfungen gegenüber A.Q. ein Ende nehmen.

  2. Umso mehr, sind wir irritiert darüber, wie die Regierung in ihrer Stellungnahme vom 15. Oktober 2019 den PUK-Bericht selektiv zur Kenntnis nimmt.

a) In Ignorierung der vielfältigen Kritik der PUK an der Festnahme und Überführung von A.Q. in die Klinik Waldhaus vom 15. Juni 2017 schreibt die Regierung, die PUK habe festgehalten, der Einsatz der Interventionseinheit sei «als verhältnismässig einzustufen». Die mannigfache Kritik der PUK daran, dass die Interventionseinheit überhaupt aufgeboten wurde, blendet die Regierung aus. Angesichts dieser massiven Kritik ist völlig nebensächlich, dass die PUK der Interventionseinheit attestierte, den verfehlten Befehl zur Arretierung eines vermeintlich gefährlichen Mannes, letztlich verhältnismässig erfüllt zu haben.

b) Weiter irritiert, dass die Regierung «erleichtert» feststellt, dass die PUK einen Kausalzusammenhang zwischen der Rolle von A.Q. als Informant der WEKO und seiner Festnahme und Einlieferung in die Psychiatrie verneint habe. Die Regierung zieht aus der Feststellung der PUK, ein solcher Kausalzusammenhang habe sich nicht belegen lassen, einen unzulässigen Umkehrschluss. Tatsache ist aber, dass Schlüsselfiguren mit der Baubranche verbandelt waren: die erwähnte Mitarbeiterin des Sozialdienstes ist mit einem Architekten verheiratet, der Chef der Regionenpolizei ist mit einer Architektin/Bauleiterin verheiratet und der Vater des Regionalgerichts-präsidenten betreibt ein in der Baubranche aktives Transportunternehmen. Die Amtsführung dieser drei Behördenmitglieder wird von der PUK massiv kritisiert.

  1. Gemäss Stellungnahme der Regierung sei «unbedingt darauf zu achten», dass aufgrund des PUK-Berichtes nicht Rückschlüsse auf das Funktionieren und die gesamte Arbeit beispielsweise eines Polizeikorps, einer KESB-Behörde, eines regionalen Sozialdienstes etc. gezogen werden. Die Regierung scheint sich also zu weigern, den PUK-Bericht so zu lesen, wie er zu lesen ist: Nämlich als fundierte Kritik an Abläufen, wie sie offenkundig im gesamten Kanton Berechtigung hat (neben vielen anderen Kritikpunkten: Vernachlässigung von Dokumentationspflichten und Fallführungen, Aus-bildungs- und Führungsmängel, Unkenntnis bezüglich Gefährlichkeits-management und Anordnungen von FU).

  2. In ihrer Stellungnahme nimmt die Regierung nicht zur Kenntnis, dass die PUK krasse Fehlleistungen fast sämtlicher involvierter Staatsakteure bei der Bewältigung einer hochsensiblen Aufgabe festgestellt hat: Nämlich bei der verantwortungsvollen Aufgabe, zum Wohle von Kindern die richtigen Abklärungen und Massnahmen zu treffen. Die Regierung hält es offenbar nicht für problematisch, dass die Kindsmutter die drei Kinder ausserhalb jeglicher Legalität und trotzdem mit staatlicher Unterstützung aus dem vertrauten Umfeld herausreisst. Es scheint ihr auch nicht bedenklich, dass schon seit einem halben Jahr geplant war, den Kindsvater mittels brachialen polizeilichen Mitteln in die Psychiatrie zu verbringen, um der Mutter diese Aktion zu ermöglichen.

  3. Die PUK legt dar, dass es objektiv nicht gerechtfertigt war, A.Q. Suizidabsichten zu unterstellen, genauso wenig war die Unterstellung gerechtfertigt, von ihm sei eine Gefährdung für Dritte – geschweige denn für die Kinder – ausgegangen. Die Einstufung von A.Q. als «gemeingefährlich» erachtete die PUK als unprofessionell und verfehlt. Nach den Erkenntnissen der PUK stand eben diese deplatzierte Einstufung am Anfang einer fatalen Kettenreaktion, die in einer Familientragödie endete: nämlich das Auseinanderreissen einer Familie und die verfehlte und gänzlich unvorbereitete Entwurzelung der Kinder aus ihrem vertrauten Milieu.

    26.11.2019 Crowdfunding «Hilfe für Whistleblower»: G. Nay /N. Wildermuth

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Dank und Aufruf, weiter zu spendenVon Natanael Wildermuth, am 9.10.2019 13:47

Von Natanael Wildermuth und Giusep Nay, Valbella

Nach unserem ausführlichen Bericht vom vergangenen September über den Stand der Dinge sind mehrere grössere und viele kleinere Spenden von fast 12’000 Franken eingegangen. Dafür danken wir auf diesem Weg ganz herzlich!

Aufgrund von Nachfragen ergänzen wir unseren Bericht gerne mit einer Schätzung der Höhe der zu erwartenden weiteren Kosten. Das ist zwar recht schwierig, bevor der von der PUK des Grossen Rates GR auf November/Dezember angekündigte Teilbericht über das Verhalten der Behörden bei den bekannten Polizeieinsätzen – mit den schrecklichen Folgen für Herrn Quadroni und seine Kinder – vorliegt. Fest steht jedoch, dass Adam Quadroni noch weiter finanzielle Unterstützung für seine bescheidensten Lebenshaltungskosten und insbesondere anwaltliche Hilfe brauchen wird, um seine finanziellen Altlasten zu regeln, die nicht durch die sog. unentgeltliche Rechtspflege gedeckt sind. Diese sind nach den bisherigen Erfahrungen zwischen CHF 50’000 und 100’000 zu veranschlagen. Deshalb sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen und dankbar für jede auch kleine Spende auf unser Konto:

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella, IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0

oder

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, PC 70 – 216 -5, unter Angabe des Kontos: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», 7077 Valbella

PS. Die Postadresse lautet allenfalls: Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o Giusep Nay/Fachanlage 566, 7077 Valbella

Vielen Dank weiterhin schöner Herbsttage,

Giusep Nay Natanael Wildermuth

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Bericht September 2019 - Adam Quadroni Von Natanael Wildermuth, am 16.9.2019 21:51

Sehr geehrte Spenderinnen und Spender,

In einem dritten Bericht – die zwei ersten können ebenfalls hier im Newsfeed nachgelesen werden - gibt es, auch wenn wir uns hier auf das Wesentlichste beschränken müssen, einiges zu berichten. Und es kann in der causa Quadroni ein ganz erfreuliches aktuelles Fazit gezogen werden. Ausser, dass die Geldmittel bereits bald zur Neige gehen und daher weiterhin Spenden gefragt und willkommen sind (dazu Ziff. II. und III. unten).

I. Stand der verschiedenen Verfahren

  1. Im Bündner Baupreisabsprachenskandal hat die Eidg. Wettbewerbskommisson (Weko) die letzten Untersuchungen abgeschlossen und die Berichte veröffentlicht. Im Strassenbau wurden noch schlimmere Preisabsprachen zu Lasten des Kantons festgestellt als in den vorherigen Bereichen und es wurden Bussen von insgesamt 11 Mio. Franken verhängt. Diese können noch angefochten werden. Mehrere Baufirmen haben sich bereits mit dem Kanton über Schadenersatzzahlungen geeinigt und auch die Region wie alle Bauherren können weitgehend dank Adam Quadroni (AQ) Schadenersatz für zu viel bezahlte Baukosten verlangen.

Ganz neu ist, dass die Staatsanwaltschaft Graubünden nun doch ein entsprechendes Strafverfahren eröffnete, nachdem unter anderen der von Radio Südostschweiz befragte international anerkannteste Experte für Submissionsbetrug und Korruption Mark Pieth, der Bündner Wurzeln hat, alle Voraussetzungen dafür bejahte; wie üblich «gegen Unbekannt». Dazu ist Näheres finden Sie in den Artikeln:

  1. Die Strafuntersuchungen, die auch die Bündner Regierung neben AQ gegen die Verantwortlichen für die Polizeieinsätze gegen ihn im Juni und November 2017 anstrengte und die ein ausserkantonaler Staatsanwalt führt, kommen voran. Es geht vor allem darum, zu eruieren, wer es zu verantworten hat, dass AQ wie ein Schwerverbrecher in eine psychiatrische Klinik verbracht wurde und selbst nach der dort festgestellten grundlosen Einweisung nicht sofort entlassen wurde. Ein Rechtsanwalt verfolgt diese Strafverfahren eng mit und für AQ als schwer betroffenen privaten Zivilkläger. Über deren Ergebnisse darf jedoch nichts veröffentlicht werden.

Auch zur Administrativuntersuchung des ehemaligen Zürcher Staatsanwaltes Andreas Brunner im Auftrag der Regierung zum gleichen Thema kann noch nichts berichtet werden.

  1. In den Strafverfahren ist namentlich auch der Regionalgerichtspräsident Engiadina Bassa/Val Müstair, Orlando Zegg, Beschuldigter, gegen den AQ im Eheschutzverfahren vor diesem Gericht vergeblich Ausstandgesuche einreichte, deren Ablehnung hingegen beim Kantonsgericht angefochten ist.

Im Scheidungsverfahren, das die Ehefrau inzwischen anstrengte, war das Ausstandsbegehren nun indessen erfolgreich. Aufgrund der Tatsache, dass gegen Orlando Zegg unterdessen das erwähnte Strafverfahren läuft und zwar wegen Amtsmissbrauchs und Amtsgeheimnisverletzung in seiner Funktion als Regionalrichter gegenüber Herrn Quadroni, trat Zegg dann selber in den Ausstand. Das ist in der Bündner Justizgeschichte ein wohl noch nie dagewesener Vorgang, wird aber kaum von jemandem wahrgenommen.

Gleichzeitig wurde das Scheidungsverfahren durch das Kantonsgericht als Aufsichtsbehörde einem anderen Gericht übertragen, dem Regionalgericht Maloja.

  1. Im Eheschutzverfahren bedurfte es des grössten Aufwandes der Rechtsanwälte, die Interessen des Vaters und der Kinder zu wahren, und das verschlang auch den Löwenanteil unserer Geldresource. Trotz der grossen Bemühungen seines Anwaltes, konnte mit der Ehefrau und Mutter und ihrer Anwältin wie auch mit der Kinderanwältin nichts auf gütlichem Wege geregelt werden.

Die durch Regionalrichter Zegg stets zu Ungunsten von AQ getroffenen Massnahmen wurden anfangs Jahr beim Kantonsgericht angefochten, namentlich auch wegen dessen Befangenheit. Es geht bei dieser Berufung um die Obhut über die Kinder und darum, dem Vater jedenfalls ein ausgedehnteres Besuchsrecht gegenüber diesen einzuräumen, sowie die Ehefrau und Mutter anzuweisen, ihre stetige unzulässige Unterbindung eines Kontaktes der Kinder mit dem Vater - um diese ihm zu entfremden - zu unterlassen. Entschieden hat das Kantonsgericht bis heute noch nichts.

  1. In der Parlamentarischen Untersuchung des Grossen Rates Graubünden (PUK) – der erstmals in seiner Geschichte eine solche anberaumte -, ist der Teil, der ebenfalls die oben erwähnten Polizeieinsätze betrifft, abgeschlossen. Der Bericht dazu wurde den Betroffenen zur Stellungnahme zugestellt. Dem Parlament soll dieser Teilbericht aber erst in der Dezembersession unterbreitet werden.

  2. Zum Bereich des gesetzwidrigen Baukartells und des Verhaltens der kantonalen Behörden darin – die die gleichen Belege dazu wie die Weko bereits 2009 erhalten hatten, aber nichts unternahmen! - laufen die Untersuchungen der PUK noch und der Bericht dazu soll erst später folgen.

Dazu läuft auch eine Untersuchung von Professoren der Universität Fribourg im Auftrag der Bündner Regierung. AQ erteilt laufend sowohl der PUK als auch diesen Rechtsprofessoren – begleitet und beraten durch seinen Anwalt - alle gewünschten Auskünfte und stellt diesen die Belege, die überhaupt vorhanden sind und die er hat, zur Verfügung.

  1. Der letzte aufwändige Bereich betrifft schliesslich das 2012 gegen AQ privat eröffnete Konkursverfahren, bei dem noch heute der sog. Kollokationsplan mit den zuzulassenden und abzulehnenden Forderungen nicht erstellt ist, weil viele Fehler passierten und alles lange beim Amt liegen blieb. Gegenwärtig kämpft der Anwalt, der ihn auch in der Ehesache vertritt, um Akteneinsicht auch in das abgeschlossene Konkursverfahren gegen die Firma von AQ, die mit Schikanen behindert wird. Auch dieses muss überprüft werden, da insbesondere gleiche Forderungen dort und auch gegen AQ privat eingereicht wurden. AQ bekam bisher nie vollständige Auskunft über dessen Erledigung.

II. Stand des Crowdfunding «Hilfe für Whistleblower»

Der Aufwand, um alle diese Untersuchungen und Verfahren zu veranlassen und AQ dabei neben der anspruchvollsten Rechtsvertretung im Eheschutzverfahren zu beraten und eng zu begleiten, war ausserordentlich gross (CHF 135’200). Damit sind aber die Grundlagen gelegt, um Adam Quadroni langsam, aber sicher die Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, die mit dem sehr erfolgreichen Crowdfunding angestrebt wurde. Die Mittel sind damit und mit der Unterstützung von AQ für sich, für die Ausübung des Besuchsrechts und die Kinder, die von der Sozialhilfe leben müssen (CHF 47’000), für Gerichtskostenvorschüsse (CHF 18’800) und für die Kosten der Umsetzung des Crowdfunding (CHF 14’000) unterdessen bis auf CHF 26’000 aufgebraucht (CHF 238’000 netto von Wemakeit + CHF 3’000 weitere Spenden = 241’000 ./. total 215’000 = 26’000).

Viel rascher als erwartet gehen unsere Mittel also zur Neige. Dies vor allem wegen der unerwartet grössten Probleme von AQ - mit seiner Baufirma nach seinem Ausstieg aus dem ungesetzlichen Baukartell und in der Folge auch privat - die auf uns zukamen. Sie erforderten den so hohen Aufwand an Anwaltskosten, um ihm wirksam zu helfen, auch weil seitens der Behörden und des Regionalgerichts ihm weiterhin alle Schwierigkeiten gemacht wurden und werden; seitens der Gemeinde unter anderem wegen eines Baurechts für seine Jagdhütte, das allen Baurechtsnehmern Ende Jahr zu verlängern ist, er aber im Ungewissen gelassen wird,. Die von der Weko belangten Baumeister und die unter ihrem Druck stehende schweigende Mehrheit der Bevölkerung taten das Ihrige dazu.

Die beiden noch beauftragten Rechtsanwaltsbüros haben für den Aufwand für die Rechtsvertretung von AQ unterdessen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung (Armenrecht) und müssen so durch den Staat bezahlt werden. Es gibt jedoch Bereiche, wo dies nicht möglich ist. Deshalb ist davon auszugehen, dass der auf dem Konto verbliebene Betrag längstens bis Mitte des nächsten Jahres ausreicht. Länger wäre das nur der Fall, wenn nur mehr geringe ungedeckte Anwaltskosten anfallen und AQ genügend Arbeit finden könnte, um seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten, was aber äusserst schwierig ist. Die jedenfalls solange er nicht vollständig rehabilitiert ist.

Ob und wann der Zeitpunkt gekommen, dass Adam Quadroni mit Staatshaftungsklagen Schadenersatz für sich geltend machen kann und soll, kann heute nicht gesagt werden. Die notwendigen Vorkehrungen dazu wurden und werden jedoch getroffen.

III. Weitere Spenden gefragt und willkommen

Weil unser Geld bald ganz aufgebraucht sein wird, sind weitere Spenden sehr willkommen. Wir informieren mit diesem Bericht die bisherigen Spenderinnen und Spender über den Stand unseres Kontos, um auch darauf aufmerksam zu machen und zu sagen, dass wir auf weitere Spenden angewiesen sind. Gleichzeitig wollen wir aber auch versuchen, anderweitig zu Spenden zu kommen, damit das grosse Werk, das wir zustande brachten, auch zu einem guten Ende geführt werden kann. Je nach Entwicklung werden wir Letzteres auch noch intensivieren, damit sich aller bisheriger Einsatz vollständig gelohnt hat, für den wir allen unseren allerwärmsten Dank aussprechen.

Spenden können direkt auf unser Konto bei der

Crowdfunding «Hilfe Whistleblower», c/o Giusep Nay/Fachanlage 566, 7077 Valbella

IBAN CH10 0077 4010 3604 1110 0

oder

Graubündner Kantonalbank, 7001 Chur, PC 70 – 216 -5, unter Angabe des obigen Kontos.

einbezahlt werden.

IV. Aktuelles erfreuliches Fazit

Wird eine allgemeine Beurteilung der für Adam Quadroni so unheilvollen Geschichte aus unserer Sicht aufgrund des bis heute Erreichten vorgenommen, fällt auf, dass die grosse Skepsis gegenüber dem Whistleblower zwar nicht leicht zu überwinden, inzwischen hingegen zum grössten Teil gelungen ist.

Mit den umfangreichen Untersuchungen, die erfolgreich angebahnt werden konnten, sind nun die Voraussetzungen für eine differenziertere und ausgewogenere Beurteilung geschaffen, weg von - etwas plakativ gesagt: hier die guten Baumeister und dort der böse Whistleblower. Fehler hat gewiss auch Herr Quadroni in der Zeit gemacht, als er - in der Baubranche systematisch bei Seite geschoben und auch privat völlig ausgegrenzt - ganz auf sich allein gestellt war. Dank der grossen Unterstützung, die ihm dank der so zahlreichen und auch grossen Spenden gewährt werden konnte, hat er sich jetzt gefasst und kämpft besonnen um sein Recht; dies trotz der gegenwärtigen sehr schmerzhaften weitgehenden Trennung von seinen drei geliebten Töchtern.

Es ist jedoch nicht seine Aufgabe, Schuldige zu überführen; es gilt die Unschuldsvermutung. Herr Quadroni tritt nicht als «Ankläger» auf, vielmehr macht er nur die Hinweise und liefert die Informationen und Belege, die erwünscht sind und die er hat. In ihrem Zuständigkeitsbereich tat das die Weko. In den Strafverfahren wird das die Sache der zuständigen Strafverfolgungsorgane sein. Das Verhalten der Behörden haben die PUK und die beauftragten Experten zu beurteilen, wobei die letztere Auslagerung der Regierung nicht ihre Verantwortung abnehmen kann.

Wir konnten und können noch weiter Adam Quadroni das Nötigste für den Lebensunterhalt – er ist wirklich mit sehr wenig zufrieden – finanzieren. Mit einem ausserordentlich grossen Einsatz der engagierten Rechtsanwälte wurde erreicht, dass das ganze unglaubliche Verhalten der Behörden ihm gegenüber sehr breit untersucht wird. Bereits das ist eine grosse Genugtuung für ihn und er konnte sich dank diesem Erfolg auffangen.

Zusammen mit den Anwälten, die sehr engagiert und entgegenkommend sind, bleiben wir weiter hartnäckig dran an der Sache und hoffen das nächste Mal die Ergebnisse der Untersuchungen sprechen lassen zu können. Wir danken für ihr weiteres Interesse und im Voraus auch für die leider noch erforderliche grosse Geduld bis dahin.

Valbella, 16. September 2019 Für das HFW-Team: Giusep Nay

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Zwischenbericht Juli 2019 Von Natanael Wildermuth, am 7.7.2019 21:34

Sehr geschätzte Spenderinnen und Spender,

Nach unserem Bericht vom 4. März dieses Jahres auf unserer Webseite wemakeit.ch über den Stand des Crowdfundings «Hilfe für Whistleblower» und der laufenden Verfahren können wir ihnen jetzt folgenden weiteren Zwischenbericht geben.

Dieser ging auch an alle Spenderinnen und Spender, von denen wir die e-mail-Adressen haben an diese Adresse und mit dem gleichzeitigen Hinweis auf unsere Webseite, wo unsere Zwischenberichte in Zukunft vor allem unter hier auf der News-Seite der Crowdfunding-Kampagnezu finden sein werden, weshalb wir bitten, bei Interesse jeweils die Webseite zu konsultieren.

  1. Die verschiedenen Verfahren brauchen viel Zeit und Geduld, laufen gegenwärtig aber auf vollen Touren und für Adam Quadroni bestens.

  2. Herr Quadroni ist seit Monaten stark gefordert, um die Leiter der Untersuchungen zu dokumentieren und diesen Red und Antwort zu stehen. Dies ist für ihn physisch und psychisch der Fall, denn die Aufarbeitung des Erlittenen und die trotz allem fortgesetzte Behinderung seiner Kontakte mit den drei Töchtern belasten ihn verständlicherweise sehr. Er gibt aber sein Bestes und es ist ein Berg von Akten und Vorfällen, die zu dokumentieren und zu untersuchen sind.

  3. Die Herstellung sowie Druck und Versand der als Belohnungen versprochenen Kalligraphien benötigten daher leider zu viel Zeit, wofür er sich förmlich entschuldigt. Es ist jetzt jedoch auf dem Weg und alle, die eine Spende mit entsprechender Belohnung leisteten, werden je nach Speditivität der Druckerei in den nächsten Tagen von Herrn Quadroni eine persönliche Kalligraphie-Karte erhalten.

  4. a) Die PUK des Grossen Rates Graubünden teilte in einer Medienmitteilung vom 24. Juni Folgendes mit:

«Vor einem Jahr hat die PUK Baukartell ihre Arbeit aufgenommen: Am 22. Juni 2018 fand die erste Sitzung statt. Seither hat sich die PUK zu über 40 weiteren Sitzungen getroffen und bereits rund 80 Stunden Befragungen durchgeführt. Dies insbesondere zu einem der zwei Schwerpunkte ihres Auftrages: Der Untersuchung rund um den Polizeieinsatz gegen Adam Quadroni. Zu diesem Thema sind die Befragungen und andere Untersuchungshandlungen unterdessen abgeschlossen. Über den Sommer wird der Teilbericht verfasst. Anschliessend werden involvierte Personen zur Wahrung ihrer Verfahrensrechte im Rahmen des sogenannten rechtlichen Gehörs zum Untersuchungsbericht Stellung nehmen können. Der Teilbericht soll in der Dezembersession 2019 dem Grossen Rat vorgelegt werden. Parallel dazu beschäftigt sich die PUK mit dem zweiten Schwerpunkt ihres Auftrages: Der Frage, ob Mitglieder der Regierung oder Mitarbeitende der Verwaltung ihre Verantwortung im Zusammenhang mit Submissionsverfahren im Bau wahrgenommen und ob das Controlling und die interne Aufsicht richtig gearbeitet haben. Wer Hinweise hat, die für die Arbeit der PUK von Belang sein könnten, ist weiterhin eingeladen, sich via die Webseite bei der PUK zu melden. Wichtig: Die Organisations- und Verfahrensordnung sieht vor, dass Hinweisgebende durch Vertraulichkeit geschützt werden können (Anonymisierung).»

b) Auch der Untersuchungsbericht des ausserkantonalen Experten zuhanden der Bündner Regierung wird wegen des gleichen Verfahrenaufwands zur Wahrung des rechtlichen Gehörs erst im Spätherbst veröffentlicht werden.

c) Über den Lauf der Untersuchung der Experten der Uni Fribourg im Auftrage der Regierung sind wir nicht näher unterrichtet.

  1. Die durch einen ausserordentlichen und ausserkantonalen Staatsanwalt geführten Strafverfahren sind ebenfalls in vollem Gang. Sie betreffen insbesondere ebenfalls die unglaublichen Polizeieinsätze gegen Herrn Quadroni und dabei die persönliche strafrechtliche Verantwortung der verschiedenen involvierten Amtsträger. Über deren Dauer kann leider noch nichts gesagt werden, weil sie sehr umfangreich sind.

Herzliche Grüsse und vielen Dank für ihr Interesse und Verständnis

Giusep Nay (für das HFW-Team)

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Es ist ohne Worte unerträglich und unglaublich traurig, was Adam Quadroni und seinen Kindern seit so langer Zeit angetan wird.
Und es wird leider mit nichts wieder gut zu machen sein - denn all diese verlorene Zeit kommt nicht wieder.

Drum - das mit der Kalligraphie pressiert überhaupt nicht und hat ewig Zeit.
Herr Quadroni soll sich einzig um seine Kinder kümmern resp. darum, dass er sie endlich so viel sehen kann, wie er und sie alle es wollen. Und danach darum, dass dieses Unrecht so schnell wie möglich ein Ende nimmt.

Euch allen herzlichen Dank für den Einsatz, alles Gute und liebe Grüsse
Ivo Sidler
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Lieber Herr Nay, danke vielmals für diesen Zwischenbericht! Es freut mich ausserordentlich, dass es nun für den Herrn Quadroni langsam besser aussieht. Ich hoffe, dass diese positive Entwicklung weiter anhält und Herr Quadroni schlussendlich doch noch Gerechtigkeit erfahren wird. Vielen herzlichen Dank für ihr Engagement und viele Grüsse auch an Herrn Quadroni aus Bonstetten!

Bericht über den Stand der Dinge - März 2019 Von Natanael Wildermuth, am 4.3.2019 11:31

Sehr geehrte Spenderinnen und Spender,

Im Namen des Teams, das die Crowdfundinggelder «Hilfe für Whistleblower» gemäss den Vorgaben auf der Webseite verwaltet, ist es an der Zeit, über die Verwendung der Gelder zu berichten und damit über die dank der grosszügigen Spenden der zahlreichen Spenderinnen und Spender Adam Quadroni zugekommene Unterstützung sowie den Stand der laufenden Verfahren, in denen das unglaubliche Verhalten der Behörden ihm gegenüber untersucht wird, zu berichten. Ebenso soll über die Gründe der Verzögerung der Zustellung der Kalligraphiebelohnungen informiert werden.

Von den nach Abzug der Provision und weiterer Kosten auf unser Konto zusammen mit direkten Einzelspenden überwiesenen CHF 240’000 sind bereits CHF 95’000 aufgebraucht. Rund CHF 40’000 wurden vorab für die laufenden Unterhaltskosten von Adam Quadroni und seiner Kinder seit Juni 2018 verwendet, aber auch für die Begleichung von solchen alten Schulden, da er seit langem keine Anstellung hatte und auch nicht finden konnte, ausser einer temporären bei einem Bauern in der Region mit einem kleinen Verdienst. Dabei sind die Schulden, die zu seinem privaten Konkurs führten, ausgeklammert. Kosten von CH 10’000 verursachte die Umsetzung des Crowdfundings durch den Initianten und seine Helfer. CHF 45’000 mussten bisher schon für Anwaltshonorare, Gerichtskosten (auch solche durch seinen ersten Anwalt verursachte) und Gerichtskostenvorschüsse namentlich im sog. Eheschutzverfahren aufgewendet werden, wo er - wie gemäss den Experten Väter, denen die Kinder durch die Frau und Mutter willkürlich weggenommen wurden und vorenthalten werden, es leider regelmässig tun müssen, - gegen eine Front von Richtern und Kesb und ihren sog. Beiständinnen kämpfen muss, um zu seinem Recht zu kommen. Inzwischen konnte wenigstens erreicht werden, dass er die Kinder alle 14 Tage für einen Tag zu sich auf Besuch nehmen kann. Aber auch das wie ebenfalls telefonische Kontakte mit den Kindern werden seitens der Frau und Mutter entgegen dem Willen der Kinder mit stets neuen Vorwänden behindert, ohne dass der Richter oder die Kesb etwas dagegen unternehmen würden.

Die auf Anzeige der Bündner Regierung und von Herrn Quadroni wegen des bekannten Polizeieinsatzes (mit der fürsorgischer Unterbringung, die sich sehr rasch als völlig unbegründet erwies) sowie auch gegen ihn eröffneten Strafverfahren sind am Laufen, nachdem endlich ein unabhängiger und unbefangener Staatsanwalt dafür eingesetzt werden konnte. Die Anzeigen gegen ihn erweisen sich, nachdem sein Anwalt nach Jahren endlich Akteneinsicht erhielt, auf den ersten Blick weitestgehend ohne eine haltbare Grundlage.

Zum gleichen Thema wie die Strafanzeige der Regierung läuft auch eine durch den Kanton angeordnete Administrativuntersuchung durch einen ausserkantonalen Experten. Das Gleiche ist in Bezug auf das Verhalten der Gemeinde- und kantonalen Behörden im Baukartellskandal der Fall, das unabhängige Experten der Universität Fribourg untersuchen.

Schliesslich hat der Grosse Rat Graubünden wegen der grossen Bedeutung der Aufdeckung des Baukartellskandals und der schrecklichen Folgen für den Whistleblower erstmals in seiner Geschichte zum schärfsten Mittel seiner obersten Aufsichtszuständigkeit gegriffen und eine Parlamentarische Untersuchungskommission eingesetzt. Vor allem dieser stand und steht Adam Quadron seit Wochen für Auskünfte und für die Dokumentation der Vorgänge zur Verfügung, insbesondere jener um die durch die eidg. Wettbewerbskommission (WEKO) festgestellten gesetzwidrigen Baukartelle.

Adam Quadroni muss sich entschuldigen und um Verständnis bitten, dass er die Kalligraphiekarten erst teilweise drucken lassen und versenden konnte. Er will das persönlich erledigen können, war damit zusammen mit der grossen Belastung, die alle erwähnten Verfahren psychisch und physisch mit sich brachten, damit überfordert. Er wird sich alle Mühe geben, dies nun zügiger zu erledigen.

Vielen Dank und ein Freundlicher Gruss,

Giusep Nay

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Merci vielmals für den Bericht, alles gute weiterhin, und viel kraft in den anstehenden arbeiten und kämpfen.
Mit besten Grüßen Heinze Baumann Sturm
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Den Worten von Herrn Herzog kann ich uneingeschränkt zustimmen und danke allen Beteiligten, die Herrn Quadroni in irgendeiner Form unterstützen und wünsche ihm selbst viel Kraft, um diese zermürbenden Momente durchzustehen!
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Steiner
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Guten Tag Herr Nay
Dankeschön für den erschütternden Bericht, eine Reportage die nicht über Zustände in irgendeinem Willkürstaat berichtet - Nein - hier bei uns in der Schweiz. Ich wünsche Herr Quadroni Alles Gute: viel Kraft im Kampf gegen bornierte Beamte und Pflichterfüller. Ihnen Herr Nay, Danke für Ihren Kampf.
Freundlich grüsst Schorsch Herzog, Binningen
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Vielen Dank für diesen Zwischenbericht. Ich bin empört zu lesen, dass die Behörden es noch immer als ihre Aufgabe ansehen, der Kontakt zwischen Vater und Kinder möglichst einzuschränken!! Einfach unglaublich diese Rückständigkeit!! Was die Kalligraphiekarten betrifft, ist das für mich überhaupt kein Problem. Herr Quadroni soll sich zuerst um die wichtigen Sachen kümmern. Die Kalligraphiekarten haben Zeit.
Alles Gute und liebe Grüsse aus Bonstetten!

Noch zwei Tage! Baukartell-Whistleblower Adam Quadroni ist für den Beobachterpreis nominiert. Geben Sie ihm Ihre Stimme. Von Natanael Wildermuth, am 19.10.2018 10:55

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Liebe Spenderinnen, Liebe Spender,

Adam Quadroni ist für den Prix Courage – den Beobachterpreis für mutige Taten nominiert. Am kommenden Sonntag, 21. Oktober 2018 ist Teilnahmeschluss.

Möchten Sie Adam Quadroni ein weiteres Stück Hoffnung schenken? Geben Sie Adam Quadroni noch heute Ihre Stimme:

  • Online Oder per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Vermerk ’Prix 2’ an die Nummer 970 (70 Rappen pro SMS)
  • Oder per Telefon: Rufen Sie die Nummer 0901 595 582 an (70 Rappen pro Anruf ab Festnetz)

Gerne dürfen Sie diese Teilnahme Ihren Bekannten weiterleiten.

Ich freue mich, zusammen mit Ihnen den Prix-Courage für Adam Quadroni zu gewinnen.

Vielen Dank und ein Freundlicher Gruss:

Natanael Wildermuth

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Adam Quadroni ist nominiert – der Baukartell–Whistleblower kann mit Ihrer Hilfe den 'Prix Courage’ gewinnen! Von Natanael Wildermuth, am 5.10.2018 13:13

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Liebe Spenderinnen, Liebe Spender,

Adam Quadroni ist für den Prix Courage – den Beobachterpreis für mutige Taten nominiert. Mit Ihrer bisherigen Unterstützung haben Sie Herrn Quadroni bereits ein grosses Stück Hoffnung gegeben.

Nun können Sie ihm eine zusätzliche Freude machen: Geben Sie Adam Quadroni Ihre Stimme für den Prix Courage:

  • Online oder per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Vermerk ’Prix 2’ an die Nummer 970 (70 Rappen pro SMS)
  • Oder per Telefon: Rufen Sie die Nummer 0901 595 582 an (70 Rappen pro Anruf ab Festnetz)

Teilnahmeschluss: 21. Oktober 2018

Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Grosszügigkeit!

Ein schöner Herbst und ein Freundlicher Gruss, Natanael Wildermuth

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Neuigkeiten vom Baukartell-Whistleblower Adam Quadroni Von Natanael Wildermuth, am 30.8.2018 11:39

Liebe Spenderinnen, liebe Spender,

Der heisse Sommer ist vorbei. Alles kühlt ab, auch der Rummel um Adam Quadroni. Doch im Hintergrund kommen die Verfahren, um das zu untersuchen, was ihm als Whistleblower widerfahren ist, langsam auf Touren. Bevor ich Sie auf eine Reise in die Details mitnehme jedoch:

Herr Quadroni bedankt sich nochmals herzlich bei jedem Einzelnen von Ihnen. Sie haben ihm ein grosses Stück Hoffnung gegeben, ohne Euch sähe seine Lage heute ganz anders aus.

Ihre Belohnungen, die Karten und Kalligraphien werden gerade hergestellt. Gegen Ende Oktober liegen sie in Ihrem Briefkasten. Auch hier: Danke für Ihre Geduld!

Einen ganz herzlichen Dank geht an alle lieben Menschen, die einfach gaben, ohne eine direkte Belohnung zu erwarten. Möge Ihnen das auf einem anderen Weg wieder zugutekommen! Auch der Person, die SFr. 25’000.- anonym gespendet hat, gilt hier ein spezieller Dank. Doch am Ende macht die Geldsumme nicht so viel aus wie die Hingabe hinter dem Geld.

Die Spende, die mich am meisten berührte, war von einem Mann, der mir schrieb: «Ich bin seit längerer Zeit bankrott, doch ich spende trotzdem SFr. 5.-.» Hinter dieser Spende muss ein grossartiger Beweggrund gewesen sein. Und ich weiss, dass hinter jeder einzelnen Spende ein besonderes, persönliches Motiv ist.

Nachstehend überlasse ich Ihnen die Updates über die laufenden Verfahren.

Das Eheschutzverfahren

Seine Familie mit den drei schulpflichtigen Töchtern war für Adam Quadroni von Anfang an am Wichtigsten. Er kämpft weiter um eine Lösung, die den Wünschen und Bedürfnissen der immer mehr leidenden Kinder entspricht.

Ein grosser, erster Schritt ist nun erreicht: Der Vater erhielt endlich das unbegleitete Besuchsrecht. Alle zwei Wochen darf er seine lieben Kinder einen ganzen Tag zu sich nach Hause nehmen. So können sie sich offen, ehrlich und ungestört miteinander austauschen. Die Mutter hingegen unterbindet nach wie vor soweit als möglich, dass die Kinder mit ihrem Vater nach ihren Wünschen mindestens telefonischen Kontakt haben können. Der zuständige Richter, der bisher stets alles sofort provisorisch zugunsten der Mutter entschied, zögert den längst fälligen definitiven Entscheid im Eheschutzverfahren nun aber hinaus.

Die Rolle Nay’s

Ein Journalist sagte vergangenen Monat über Giusep Nay, den Alt-Bundesgerichtspräsidenten: «Ich habe noch nie einen Juristen gesehen, der sich mit einer derartigen Hingabe um seinen Klienten kümmert. Und das noch unentgeltlich.» Und das, liebe Spenderinnen und Spender, kann ich bestätigen: Ohne Giusep Nay könnten Eure Spendengelder nicht halb so gut eingesetzt werden. Er begleitet Adam Quadroni persönlich und steht mit seiner grossen Erfahrung auch den Anwälten zur Seite.

Die anwaltliche Vertretung

Adam Quadronis ausserkantonaler Anwalt hatte alles andere als eine glückliche Hand. Darum musste er leider abgelöst werden. Für das Eheschutzverfahren konnte ein bündnerischer Rechtsanwalt gefunden werden. Für die weiteren Verfahren wurde ein zürcherisches Advokaturbüro beigezogen. Und für die Konkursverfahren wird ein dritter Anwalt beigezogen werden müssen, damit die dortigen vielfältigen Fragen rasch geklärt werden können.

Welche weiteren Verfahren sind es?

Es ist ein Strafverfahren gegen die Verantwortlichen der polizeilichen Interventionen und des fürsorgerischen Freiheitsentzugs gegenüber Adam Quadroni im Gange. Dieses Verfahren führt eine ausserkantonale Staatsanwältin aus Obwalden aufgrund einer Strafanzeige des bündnerischen Justiz- und Polizeidirektors und von Adam Quadroni. Daneben ordnete die Bündner Regierung zwei administrative Untersuchungen an, ebenfalls durch unabhängige, ausserkantonale Experten. Die eine betrifft den gleichen Gegenstand wie in diesem Strafverfahren, die andere das Verhalten der zuständigen Behörden im Baukartellskandal. Die Behörden hatten von Adam Quadroni frühzeitig die Informationen und Akten - die dann zur Untersuchung und zum Entscheid der Wettbewerbskommission des Bundes (WEKO) über das ausgedehnte unzulässige Baukartell im Unterengadin führten – erhalten, aber nichts unternommen. Der Grosse Rat Graubünden stuft diese Vorgänge als so bedeutend ein, dass er zudem erstmals in seiner Geschichte eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) als sein höchstes Aufsichtsmittel einsetzte. Im Rahmen dieser Untersuchungen finden jetzt umfangreiche Befragungen statt.

Es wird viel Geduld brauchen, bis die Resultate da sind. Doch Herr Quadroni kann diesen mit Zuversicht entgegensehen. Die Wahrheit muss und wird an den Tag kommen.

Die WEKO hat vor kurzem einen detaillierten Bericht veröffentlicht. Darin begründet sie den Entscheid vom 26. März 2018 mit den hohen Bussen gegen die involvierten Bauunternehmen. Finden Sie alle Fakten auf diesem Dokument der WEKO.

Der Konkurs

Nun kommt hoffentlich endlich auch Bewegung in die Konkursverfahren um die Firmen und um Adam Quadroni privat. Diese haben sich in unverständlicher Weise über Jahre hingezogen. Dem zuständigen Betreibungs- und Konkursamt im Unterengadin steht nun aber ein erfahrener, ehemaliger Konkursverwalter aus Chur (privat) zur Seite und die Staatsanwaltschaft Graubünden hat die vor Jahren gegen Adam Quadroni eingereichte Strafanzeige wegen betrügerischen Konkurses endlich an die Hand genommen. So kann sich dieser nun verteidigen. In den Konkursen ist die Lage leider noch so unübersichtlich, dass wir Überraschungen riskieren.

Unterstützung aus dem Crowdfunding «Hilfe für Whistleblower»

Adam Quadroni hat ein kleines Einkommen mit Arbeiten für einen Landwirt in seiner Nachbarschaft. Wir ergänzen sein bescheidenes Einkommen mit monatlichen Beiträgen nach Bedarf. So können wir für ihn und seine Töchter ein Existenzminimum sichern. Er soll auch gemäss seinen Verpflichtungen als Vater für den Unterhalt seiner Kinder aufkommen können, die im Moment von der Sozialhilfe leben müssen. Vorläufig werden ihm dafür jetzt die Mittel zur Verfügung gestellt, damit er diese Beiträge laufend dem Sozialamt zurückvergüten kann.

Wie geht’s weiter?

Ich halte Sie weiterhin hier auf wemakeit auf dem Laufenden. Bei Fragen dürfen Sie sich jederzeit bei mir melden.

Langsam aber sicher pendelt sich für Adam Quadroni das normale Leben wieder ein. Der wichtigste Meilenstein ist erreicht. Er darf seine Töchter zu sich nach Hause nehmen. Ein nächstes Ziel ist zunächst, diese zu sich in die Ferien nehmen zu können. Alles andere ist für ihn, wie er sagt, eigentlich zweitrangig. Für seine Rehabilitation ist jedoch alles wichtig. Und dafür sorgen die engagierten und mit dem Crowdfunding finanzierten Anwälte in bestmöglicher Weise. In den schweizerischen Medien ist eine Rehabilitation zu einem grossen Teil bereits erfolgt. Die bündnerischen Journalistinnen und Journalisten werden bestimmte vorgefasste Meinungen nach und nach noch revidieren müssen.

Wir sind auf einem guten Weg. Dank Ihnen.

Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung. Sie haben mir bestätigt, dass die Schweiz für Gerechtigkeit einsteht.

Lieber Gruss:

Natanael Wildermuth, Initiator

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Roger Schawinski im Gespräch mit Adam Quadroni und Giusep NayVon Natanael Wildermuth, am 12.6.2018 17:24

Liebe Spenderinnen und Spender,

Im Namen von Adam Quadroni und Alt-Bundesrichter Giusep Nay bedanke ich mich nochmals für Eure Solidarität, auch in schwierigen Zeiten.

Gestern waren Adam Quadroni und Giusep Nay bei Roger Schawinski zu Besuch. Sie nahmen Stellung zu den Ereignissen der letzten Wochen und gaben ein Update bezüglich der Verwendung Eurer Spendengelder. Sehen Sie die Sendung hier auf SRF.

Bei Fragen können Sie mich jederzeit über wemakeit kontaktieren.

Natanael Wildermuth

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Danke für die Informationen und weiterhin viel Kraft und Geduld für das weitere Verfahren. Ich habe grossen Respekt für ALLE, die sich für Herrn Quadroni einsetzen und für seine Rechte kämpfen. Herzlichst, Daniela
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Das Video zeigt u. a., dass es - v. a. für Adam Quadroni selber - sehr schwer ist, die politischen und gesellschaftlichen Vorgänge einzuordnen. Er möchte z. Bsp. den damaligen Gemeindepräsidenten von Scuol in Schutz nehmen und lässt sich nicht auf die Äste hinaus, als er von Schawinski gefragt wird, ob der Mann lüge. Obwohl es natürlich klar ist: im Interview lügt der Mann.
Die Frage ist, wie man das verstehen soll, ohne an der Gesellschaft, die solche Leute dann noch in die Kantonsregierung wählt, zu verzweifeln. Dieses Verständnis habe ich, seit ich den Artikel von Constantin Seibt in der Republik gelesen habe (https://www.republik.ch/2018/01/15/demokratie-unter-irrationalen). Ein langer, fundierter und daher nur mit grösserem Engagement zu lesender Artikel - aber jede Minute wert. Die Hauptaussage: selbstverständlich sind wir (also die Menschen) bei Bedarf rational - viel wichtiger als rationale Erkenntnis ist aber emotionale Gruppenzugehörigkeit (Familie, Freunde, ...). Ist es nötig, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu bestätigen, ist jede noch so rationale und offensichtliche Erkenntnis sofort Makulatur. So schnell, dass es die Meisten gar nicht merken, was passiert. Das hat gute Gründe: als Zeitgenosse der Neandertaler war man zwingend auf die Zugehörigkeit zu einer tragenden Gruppe angewiesen. Ohne eine Grossfamilie hätte man seine Gene gar nie einer weiteren Generation weitergeben können - weshalb diese Gene schon die nötigen Prioritäten vorgegeben haben. Und in Gottes Namen auch heute noch vorgeben. Der Intellekt kann das natürlich übersteuern - sofern der Intellekt stark genug ist: er muss einfach stärker sein als die Angst vor der Gruppe bzw. dem Verlust der Zugehörigkeit. Es kann auch das «Rückgrat» bzw. der Charakter sein. Aber es muss sehr stark sein: die Ängste sind es auf jeden Fall.

Die Grössenordnung und Bedeutung dieser Erkenntnis überfordert uns Alle mindestens so weit wie die Grössenordnung des Baukartells die Bündner Regierung. Darum dieser Beitrag meinerseits. Vielleicht hilft es ja.

Und doch: der heutige Regierungsrat Parolini log! Er hatte die Daten, er kannte das Ausmass - und labert etwas von «Rückblickend ...». Das ist der Gruppe der kantonalen «Elite» geschuldet, aus der er nicht herausfallen will, und hat mit der Sachlage rein gar nichts zu tun. Nur mit seiner Angst. Einer Angst, die Adam Quadroni überwand. Er hat dafür einen Orden verdient.

Die Crowdfunding-Kampagne für Adam Quadroni ist zu Ende - Wie geht's weiter? Von Natanael Wildermuth, am 4.6.2018 08:04

Liebe Spenderinnen und Spender,

Die Crowdfunging-Kampagne ging gestern zu Ende. Ihr habt die Schweiz bewegt! Ich bedanke mich nochmals herzlich im Namen von Adam Quadroni für Eure Solidarität. Die Kampagne war auch für mich ein schönes Erlebnis.

Die Ereignisse in den letzten Wochen zeigen, wie nötig Hilfe für Whistleblower ist. Wer würde sich schon um den Konkurs von Adam Quadroni und alles, was jetzt gegen ihn öffentlich ausgebreitet wird, interessieren, wenn er kein Whistleblower wäre? Ich stehe für Adam Quadroni vorbehaltlos ein, was seine Aufdeckung des Baukartells betrifft. Zu den Angriffen gewisser Medien in den letzten Wochen gegen ihn werde ich keine Stellung beziehen.

Wie werden die SFr. 262’179.- verwendet?

Über die Verwendung des angestrebten Zielbetrages von SFr. 100’000.- und der überschiessenden Summe von SFr. 162’179.- entscheiden Alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay, Kampagneninitiator Natanael Wildermuth und der Anwalt von Adam Quadroni. Sie bilden dazu eine einfache Gesellschaft mit gemeinnützigem Zweck, der das Geld der Spender gemäss dem Projekt anvertraut ist. Das Geld gehört nicht Adam Quadroni, wie vielfach irrtümlich angenommen wird. Es ist garantiert, dass die Summe nach Abzug der Kampagnenkosten den folgenden kommunizierten Beweggründen für die Aktion und den daraus folgenden Zwecken entsprechend verwendet wird:

  1. Ich stehe für Gerechtigkeit ein, dass Recht und Moral wieder eine Bedeutung erhalten.
  2. Ich will, dass geschehenes Unrecht wieder gut gemacht wird und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
  3. Ich will, dass Herr Quadroni eine lebenswerte Zukunft hat, zusammen mit seinen Töchtern.
  4. Ich will dazu beitragen, dass nächste Whistleblower unterstützt werden.
  5. Ich möchte zu einem fairen Gründerumfeld für junge und ehrliche Unternehmer in der Bauindustrie beitragen.

Näheres dazu steht noch nicht fest. Kommende Entscheidungen brauchen angesichts laufender Verfahren einige Zeit. Neuigkeiten diesbezüglich werde ich in nächster Zukunft hier bekanntgegeben.

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Sommerzeit,

Natanael Wildermuth, Kampagneninitiator

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An dieser Stelle möchte ich in erster Linie Natanael für sein Engagement danken. Es macht mir – aus einer anderen, älteren Generation – total viel Mut und Zuversicht! Super. Natürlich auch Danke an Guisep Nay. Ich stehe zu meinem Engagement für diese Kampagne, egal was nun von dem in den letzten Wochen gegen Adam Quadroni vorgebrachten Anschuldigungen zutrifft oder nicht. 1.) Gehört ein Whistleblower in Bezug auf seine Rechte in der rechtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sondersituation unterstützt. 2.) Rechtfertigt nichts, aber auch gar nichts eine solche Art der polizeilichen Festsetzung und Überstellung in eine Psychiatrische Klinik. Egal, wie viel privaten «Dreck am Stecken» jemand hat, wir leben in einem Rechtsstaat und nicht in einem System willkürlicher Selbstjustiz! 3.) Braucht ein Vater rechtlichen Schutz, wenn ihm der Kontakt zu seinen Kindern willkürlich unterbunden wird. Auch hier gilt: Es kann gründe geben, dann aber sollte eine rechtsstaatlich einwandfreie und einklagbare Verfügung vorgelegt werden.
Nun denn, das haben sicher schon viele in dieser Sache so oder etwas anders festgestellt. Aber ich musste es einfach schreiben!
In diesem Sinne «last but not least»: Alles Gute für Adam Quadroni!
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Sehr gut, nur weiter so
AvW

WIR BEDANKEN UNS ! Von Natanael Wildermuth, am 28.5.2018 01:54

Content

Liebe Spenderinnen und Spender,

Es ist unglaublich schön zu sehen, wie Ihr für Gerechtigkeit einsteht! Wir und vor allem Adam Quadroni bedanken uns herzlich bei Euch. Ihr gebt uns die Möglichkeit, Herrn Quadroni die notwendige finanzielle Hilfe für eine neue Existenz zu geben und Whistleblower gemäss dem festgelegten Zweck besser zu schützen.

Nationaler Weckruf

Nicht nur im Bündnerland hat Eure Solidarität ein Erdbeben ausgelöst. Im Bundesbern ist eine Revision des Gesetzes-Paragrafen zum Schutz von Whistleblower seit zehn Jahren hängig! Der Bundesrat hat nun reagiert und wird voraussichtlich im kommenden Herbst einen neuen Anlauf nehmen, diesen Paragrafen zu überarbeiten. Lesen Sie mehr dazu hier.

Stand des Crowdfundings: Wie geht es weiter?

Inzwischen nähern wir uns 260’000 Franken und die Spenden gehen weiter ein, wenn auch nicht mehr im bisherigen unglaublichen Tempo. Die Kampagne dauert noch bis am Sonntag, 3. Juni 2018.

Inzwischen publizierten gewisse Medien zwei mehrere Jahre alte Strafanzeigen gegen Adram Quadroni. Diese führten allerdings noch zu keiner Eröffnung eines Strafverfahrens, die ihm vorschriftsgemäss offiziell hätten mitgeteilt werden müssen. Er wird sich möglicherweise dagegen zur Wehr setzen müssen.

Weiter musste Quadroni eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen für seine mutmasslich gesetzwidrige Verhaftung erstatten. Dafür braucht er ebenfalls weitere mit entsprechenden Kosten verbundene anwaltliche Hilfe.

Jede finanzielle Hilfe bedeutet für Adam Quadroni auch eine moralische Unterstützung. Darum ist jede weitere Zuwendung überaus wertvoll und willkommen.

Kennen Sie die erschütternde Geschichte von Adam Quadroni noch nicht? Lesen Sie sie hier.

Die Verwendung der Gelder

Wie zu Beginn der Kampagne erklärt, entscheiden Alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay und der Kampagnen-Initiator Natanael Wildermuth in Absprache mit Quadroni’s Anwalt über die Verwendung des Geldes. Es wird für die Zwecke eingesetzt, die dort dargelegt sind. «Eine in jeder Hinsicht diesen Zwecken entsprechende Verwendung der Gelder ist garantiert.» - Giusep Nay, Alt-Bundesgerichtspräsident

Natanael Wildermuth

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Ich bin derselben Meinung. Meine Spende ist für Herrn Adam Quadroni und seine Familie bestimmt, basta.
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Der Verwendungszweck war eindeutig als Hilfe für Adam Quadroni bezeichnet worden. Nun werden recht allgemeine Ziele für die Unterstützung von Whistleblower formuliert. Herr Quadroni benötigt jetzt finanzielle Mittel. Die sollte Ihr ihm auch schnell zukommen lassen. Alles andere wäre Betrug an ihm und an den Spendern.

Danke! – Ihr gebt Adam Quadroni Hoffnung! Von Natanael Wildermuth, am 10.5.2018 10:43

Herr Quadroni bedankt sich bei Euch. Ihr gebt Ihm ein grosses Stück Hoffnung!

Die Zielsumme von SFr. 100’000.- wurde in einer Rekordzeit von sechs Tagen erreicht. Die Schweiz steht also für Gerechtigkeit ein. Doch es bleiben noch 23 Tage. Wie geht’s jetzt weiter?

Wie im Projekt beschrieben entscheiden Alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay, der Kampagnen-Initiator Natanael Wildermuth und Adam Quadronis Anwalt gemeinsam im Einvernehmen mit Adam Quadroni über die Verwendung des Geldes. Es wird für die Zwecke eingesetzt, die aus den fünf unten aufgeführten Beweggründen von Natanael Wildermuth folgen. Eine in jeder Hinsicht diesen Zwecken entsprechende Verwendung ist garantiert.

Die fünf Beweggründe:

  1. Ich stehe für Gerechtigkeit ein, dass Recht und Moral wieder eine Bedeutung erhalten.
  2. Ich will, dass geschehenes Unrecht wieder gut gemacht wird und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
  3. Ich will, dass Herr Quadroni eine lebenswerte Zukunft hat, zusammen mit seinen Töchtern.
  4. Ich will dazu beitragen, dass nächste Whistleblower unterstützt werden.
  5. Ich möchte zu einem fairen Gründerumfeld für junge und ehrliche Unternehmer in der Bauindustrie beitragen.

Prioritär ist jetzt, Adam Quadroni’s ärgste finanzielle Nöte zu beheben. Sodann fallen hohe Gerichts- und Anwaltskosten an. Sind die Hauptziele 1.-3. erreicht und steigt die Summe noch lange in bisheriger Weise an, wird die Errichtung einer Stiftung ins Auge gefasst, mit der insbesondere die Ziele 4. und 5. unterstützt werden können.

Natanael Wildermuth

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Ich hatte nachgefragt (Mail) weil auch mir nicht ganz klar war ob das gestiftete Geld wirklich exklusiv für Adam Quadroni eingesetzt wird; die Antwort war nicht klar! Und das finde ich schon dubios. Meine Gabe wollte und will ich nach wie vor nur für Adam Quadroni eingesetzt sehen. Alles andere wäre eine Irreführung der geflossenen Gelder!
Schafft also bitte absolute Klarheit! Ich möchte nicht «allgemein» sponsern sondern nur exklusiv für ein mir im Voraus bekanntes Anliegen.
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Eine Stiftung, die Whistleblower unterstützt und sich gleichzeitig für eine Änderung der Gesetze bezüglich Whistleblowing einsetzt, wäre super!!