Alles, was du über Communities wissen musst
Nicht jedes Vorhaben braucht ein einmaliges Crowdfunding. Manches braucht etwas, das länger trägt: Menschen, die dich Monat für Monat unterstützen, damit du dranbleiben kannst. Genau dafür gibt es Communities auf wemakeit.
Mit einer Community auf wemakeit finanzierst du nicht nur ein Projekt, sondern dein Schaffen. Deine Community begleitet dich langfristig, du bekommst mehr Autonomie und einen direkten Draht zu den Menschen, die genau dich und deine Haltung unterstützen wollen.
Was ist Communities
Communities ist die wemakeit-Lösung für langfristige Community-Finanzierung. Statt einmal Geld für ein klar abgegrenztes Projekt zu sammeln, baust du dir eine Community auf, die dich mit monatlichen Beiträgen begleitet. Das passt besonders gut für Menschen, die regelmässig etwas in die Welt bringen: Musik, Inhalte, Kunst, Sport, Aktivismus, Wissen, Ideen, Formate oder Vorhaben, die sich schwer in ein einziges Projekt pressen lassen. Kurz: für Macher*innen mit eigenem Ding.
Crowdfunding finanziert ein einzelnes Projekt.
Communities finanzieren langfristige Vorhaben.
Beides kann sinnvoll sein – es kommt darauf an, was du gerade brauchst.
Ist Community-Finanzierung das Richtige für dich?
Communities passt zu dir, wenn …
- du als Person oder Team/Verein langfristig an etwas arbeitest und dafür regelmässige finanzielle Unterstützung suchst.
- Menschen nicht nur ein einzelnes Projekt von dir gut finden, sondern vor allem dich, deine Arbeit oder deine Haltung unterstützen wollen.
- du bereits eine Community hast oder realistisch eine aufbauen kannst, die dir zuhört, folgt oder zuschaut.
- du dir mehr Unabhängigkeit von Förderstellen, Sponsorings, Big Tech oder Plattform-Launen wünschst.
- du Lust hast, regelmässig Einblicke oder Updates mit deiner Community zu teilen.
Communities passt eher nicht zu dir, wenn …
- du nur einmalig Geld für ein konkretes Projekt suchst. Dann ist Crowdfunding die bessere Wahl.
- du keine Community hast und auch keine Idee, wie du eine aufbauen oder aktivieren willst.
- du auf monatliche Einnahmen hoffst, ohne regelmässig zu kommunizieren. Klingt vielleicht verlockend, hat dann aber überhaupt keinen Community-Charakter.
- du vor allem komplexe technische Integrationen für ein Medienprodukt brauchst (bspw. Podcast, Newsletter), die direkt auf wemakeit eingebunden sein sollen.
Du musst dich übrigens nicht fürs Leben entscheiden. Crowdfunding und Communities können sich gut ergänzen: Du kannst mit einem Crowdfunding ein Projekt finanzieren und mit Communities deine laufende Arbeit und weitere Vorhaben tragen lassen, oder umgekehrt.
Community-Seite anlegenDu willst die Unterschiede zwischen Crowdfunding genau verstehen? Hier haben wir beides für dich gegenübergestellt: Communities oder Crowdfunding?
So funktionieren Communities auf wemakeit
Eine gute Community entsteht nicht in einem dramatischen «3, 2, 1, live»-Moment. Sie entsteht, wenn Angebot, Story und Kommunikation zusammenpassen.
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Du schärfst dein Vorhaben
Kläre, warum es deine Community gibt, was du machst und wofür du Unterstützung brauchst. Je konkreter du das für dich formulieren kannst, desto einfacher wird alles, was danach kommt.
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Du baust deine Seite auf
Du legst deine Community-Seite an, definierst deine drei Beitragsstufen und zeigst, was Unterstützer*innen von dir bekommen. Unser Starterkit im Editor führt dich dabei Schritt für Schritt durch die wichtigsten Punkte – vom Intro-Text bis zu deinen Belohnungen. Diese müssen nicht absurd aufwändig sein, ganz im Gegenteil: Oft reichen gute Einblicke, ehrliche Updates und das Gefühl, näher dran zu sein als der Rest des Internets.
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Du lässt deine Seite checken
Bevor deine Community live geht, schauen wir von wemakeit einmal drüber. Wir prüfen, ob deine Seite verständlich ist, die Beitragsstufen Sinn machen und dein Vorhaben gut zu Communities passt – so wie beim Crowdfunding auch. Damit du mit einem guten Gefühl startest, bekommst du von uns, falls nötig, Feedback und konkrete Verbesserungsvorschläge, bevor deine Community veröffentlicht wird.
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Du bereitest deinen Start vor
Die ersten Unterstützer*innen kommen aus deiner bestehenden Community. Deshalb plane, wen du wie aktivierst – per Mail, Social Media, Website, Netzwerk oder Direktnachricht. Ja, E-Mails bleiben dabei ein erstaunlich starker Kanal. Wie beim Crowdfunding gelten auf hier die 4F. Familie, Freund*innen, Fans und Fremde. Und deine Aufgabe ist es, alle von innen nach aussen abzuklappern.
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Deine Community-Seite geht live
Nach unserer Freigabe wird deine Community sichtbar und Menschen können beitreten. Wichtig ist, dass du aktiv erzählst, warum dein Vorhaben Unterstützung verdient, und wiederholt zeigst, was in deiner Community passiert.
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Du bleibst dran
Communities lebt von Kontinuität, nicht von Dauerfeuer. Wenn du deine Unterstützer*innen mitnimmst, Einblicke gibst und ehrlich kommunizierst, entsteht aus monatlicher Unterstützung eine langfristige Beziehung.
Was erfolgreiche Communities gemeinsam haben
Es gibt kein Geheimrezept. Aber es gibt Dinge, die ziemlich zuverlässig helfen.
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Klare Geschichte
Menschen müssen schnell verstehen, wer du bist, was du machst und warum genau dein Schaffen Unterstützung verdient. Wenn das erst nach sieben Scrolls und zwei metaphysischen Absätzen klar wird, ist es eher schwierig.
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Realistisches Angebot
Erfolgreiche Communities versprechen nichts, was sie nicht halten können. Lieber regelmässig gute Einblicke als gross angekündigte Wunderpakete, die ab Monat drei still und heimlich verschwinden.
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Direkte Kommunikation
Wer Menschen langfristig binden will, muss auch mit ihnen sprechen – nicht nur auf Plattformen, die entscheiden, ob dein Post dreissig oder dreitausend Leute erreicht. Communities gibt dir einen direkten Draht zu deinen Unterstützer*innen, wie cool ist das denn?
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Aktiviertes Umfeld
Die ersten Unterstützer*innen sind oft die wichtigsten. Sie geben dir Einnahmen, Glaubwürdigkeit und Dynamik. Es ist ganz ähnlich wie beim Crowdfunding: Menschen vertrauen Menschen. Bei einem klassischen Crowdfunding-Projekt kommen ab circa 30% Fremde Menschen hinzu, die dich unterstützen. Schau also, dass du für deine Community direkt zu Beginn die Menschen gewinnen kannst, die eigentlich nur darauf gewartet haben, dich unterstützen zu können.
Darum lohnt sich Communities
Community-Finanzierung ist nicht einfach «noch ein Kanal». Im besten Fall ist sie dein ruhigeres, stabileres Gegenmodell zu all dem, was sonst ständig nach Aufmerksamkeit schreit. Genau darum haben wir Communities nicht als Content- sondern als Finanzierungs-Plattform konzipiert. Die Features und Möglichkeiten sind bewusst schlank gehalten. Du machst schon so viel, an so vielen Orten, deine Community-Finanzierung muss einfach und funktional sein. Und deine anderen Kanäle zahlen sich endlich aus. Wortwörtlich.
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Mehr Autonomie
Du baust dir ein finanzielles Standbein auf, das du stärker selbst in der Hand hast. Das macht dich unabhängig(er) von Fördergeldern, Sponsoring, Krediten und Co.
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Direkter Draht
Du erreichst deine Community ohne Werbeanzeigen und Algorithmus, der dazwischenfunkt. Du kennst die Kontaktdaten deiner Community und deine Updates landen direkt in den Postfächern deiner Unterstützer*innen.
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Neue Wertschätzung für bestehende Arbeit
Du musst keine komplett neuen Formate erfinden, sondern kannst das finanzieren lassen, was du ohnehin schon tust. Genau das, wofür dich deine Community heute liebt! Die besten Belohnungen liegen in allem, was du machst und bereits vorhanden ist: behind-the-scenes, Prozess-Updates, exklusive Fotos.
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Schweizer Alternative
Communities ist eine Schweizer Lösung und grenzt sich bewusst von internationalen Big-Tech-Plattformen ab.
Zusätzlich profitierst du von der Erfahrung von wemakeit: Seit 2012 begleiten wir Macher*innen aller Art bei Crowdfunding-Projekten und bringen dieses Know-how nun auch in Communities ein.
Vielleicht fragst du dich an der Stelle: Ist Communities eigentlich das Gleiche wie Patreon & Co.? Das haben wir uns am Anfang auch gefragt. Die einfache Antwort ist: Nein, es gibt klare Unterschiede. Wir haben mit Communities das Rad nicht neu erfunden, aber einige (sehr wichtige!) Dinge machen wir dann doch anders als die anderen. Wir haben für dich einen vollen Überblick erstellt zu allen Möglichkeiten, die du aktuell für langfristige Community-Finanzierung deines Vorhabens hast.
Du musst das nicht allein herausfinden
Community-Finanzierung kennen wir. Nicht nur als hübsches Wort auf einer Seite, sondern als Praxis. Seit 2012 begleitet wemakeit Menschen dabei, Unterstützung für ihre Vorhaben zu mobilisieren – dieses Wissen fliesst direkt in Communities ein.

Wenn du unsicher bist, ob dein Vorhaben zu Communities passt, schätzen wir das gemeinsam mit dir ein.
Wenn du starten willst, helfen wir dir beim Schärfen deiner Geschichte, deiner Beitragsstufen und deiner Belohnungen.
Und wenn du mittendrin steckst, schauen wir mit dir drauf, bevor du eine Beitragsstufe baust, die dir später selbst auf die Nerven geht.
Hast du Fragen zu wemakeit Communities? Sende uns eine E-Mail an: hello@wemakeit.com
Bereit für deine Community?
Dann leg los. Oder schau zuerst noch einmal ehrlich auf dein Vorhaben, deine Community und deine Kapazitäten. Beides ist erlaubt. Hauptsache, du startest nicht einfach irgendetwas, das sich nach drei Wochen wie ein zweiter Vollzeitjob anfühlt. Das wäre genau das Gegenteil davon, was wir für dich mit Communities erreichen wollen.
Mit einer guten Idee, einer klaren Geschichte und etwas Ausdauer kann Communities genau das werden, was vielen Macher*innen heute fehlt: ein direktes, unabhängigeres und langfristiges Standbein für die eigene Arbeit. Und für Unterstützer*innen eine easy Lösung, all die Menschen und Vorhaben zu supporten, die ihnen am Herzen liegen.
