Dankesgruss mit Amuse-BoucheVon Taverna Amphorea, am 13.7.2020 17:58

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Liebe Unterstützer*innen von ’Amphorea Me Kefi’

Wir sind entzückt und voller Freude über die grosse Unterstützung, welche wir in den bisherigen zehn Tagen unseres Crowdfundings erleben durften. Unglaublich aber wahr – mehr die Hälfte des Betrages ist bereits finanziert – DANKE DANKE DANKE! EFCHARISTOUME POLI, MERCI VÜU VÜU MOU!

Nun geht es darum die zweite Hälfte auch noch zu schaffen, dafür brauchen wir eure Hilfe: teilt das Projekt, erzählt es all euren Verwandten, Bekannten, Freund*innen oder auch wildfremden Menschen, wenn euch danach ist!

Als kleines Dankeschön für eure tatkräftige Hilfe senden wir euch heute einen Gruss aus der Küche, wo es zurzeit brummt und dampft wie in einer alten Lock — hier wird auf Hochtouren gekocht und an den Rezepten gefeilt, damit sie im Kochbuch perfekt für Euch zum Nachkochen bereitstehen. Wir schicken euch als Amuse-Bouche ein allererstes simples und feines Rezept. In welcher Kombination es am wunderbarsten schmeckt, erfahrt ihr bei unseren Empfehlungen.

Herzliche Sommergrüsse vom ganzen Amphorea-Me-Kefi-Team

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Gelberbsenmousse – Fava

Fava ist eine unserer liebsten Beilagen, auf kaum einem Mezze-Tisch darf sie fehlen. Die Fava ist sämig, leicht und doch herzhaft, umami und besitzt dennoch eine schöne Säure. Ihren Ursprung hat die Fava auf der Kykladeninsel Santorini, wo sie aus der ausschliesslich dort gewonnenen Purpur-Platterbse hergestellt wird. Das frühere Arme-Leute-Essen wird mittlerweile in ganz Griechenland heiss geliebt und mit verschiedenen Hülsenfrüchten – wie der Gelberbse – zubereitet.

Zutaten: 500 g Gelberbsen, 1 mittlere Zwiebel, 1 dl Olivenöl, 1/2 dl Zitronensaft, 1/2 EL Salz, Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zum Servieren nach Belieben Olivenöl, Kapernäpfel oder Kapern, 1 rote Zwiebel, Kirschtomaten, 1/2 Zitrone

Die Erbsen mindestens 2 h oder über Nacht in Wasser einlegen.

Zwiebel schälen und grob hacken. In einer grossen, hohen Pfanne in 1 EL Olivenöl auf kleinstem Feuer dünsten, bis sie caramelisiert ist; das dauert mindestens 10 Minuten. Dann Erbsen abtropfen lassen und mit 1 Liter Wasser aufkochen und auf kleinem Feuer 45 Minuten leise kochen lassen. Vom Feuer ziehen und zugedeckt ½ h ruhen lassen.

Restliches Olivenöl, Zitronensaft, Salz sowie nach Belieben Pfeffer beifügen und die Erbsen mit einem Stabmixer oder Kartoffelstampfer fein pürieren.

Zum Servieren die Fava lauwarm mit Olivenöl und Kapernäpfeln oder üppiger mit zusätzlich fein gehackten roten Zwiebeln, geviertelten Kirschtomaten sowie Zitronenscheiben garnieren.

Kombinationen: Die Fava begleitet Fisch und Meeresfrüchte oder Dolmades – mit Reis gefüllte Weinblätter. Sie harmoniert wunderbar mit Wildkräuter-, Mangold- oder Spinatsalat zu «Chtapodi Ksidato» – in Rotweinessig geschmortem Tintenfisch. Sie schmeckt aber auch herrlich als eigenständiges Mezze oder macht aus einem griechischen Salat eine vollwertige Mahlzeit, da sie sehr proteinhaltig und dadurch nahrhaft ist.

Tipps: Eilige können die Fava auch nach einer Stunde Einweichen weiterverarbeiten, das Ergebnis ist bei längerem Einweichen aber besser. Mit wenig Wasser kann man Fava-Reste am folgenden Tag erhitzen und erneut geschmeidig rühren. Noch schneller lässt sich die Fava mit roten Linsen zubereiten.

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Gelberbsenmousse – Fava

Fava ist eine unserer liebsten Beilagen, auf kaum einem Mezze-Tisch darf sie fehlen. Die Fava ist sämig, leicht und doch herzhaft, umami und besitzt dennoch eine schöne Säure. Ihren Ursprung hat die Fava auf der Kykladeninsel Santorini, wo sie aus der ausschliesslich dort
gewonnenen Purpur-Platterbse hergestellt wird. Das frühere Arme-Leute-Essen wird mittlerweile in ganz Griechenland heiss geliebt und mit verschiedenen Hülsenfrüchten – wie der Gelberbse – zubereitet.

500 g Gelberbsen
1 mittlere Zwiebel
1 dl Olivenöl
1/2 dl Zitronensaft
1/2 EL Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zum Servieren nach Belieben Olivenöl, Kapernäpfel oder Kapern, 1 rote Zwiebel, Kirschtomaten, 1/2 Zitrone

Die Erbsen mindestens 2 h oder über Nacht in Wasser einlegen.
Zwiebel schälen und grob hacken. In einer grossen, hohen Pfanne in 1 EL Olivenöl auf kleinstem Feuer dünsten, bis sie caramelisiert ist; das dauert mindestens 10 Minuten. Dann Erbsen abtropfen lassen und mit 1 Liter Wasser aufkochen und auf kleinem Feuer 45 Minuten leise kochen lassen. Vom Feuer ziehen und zugedeckt ½ h ruhen
lassen.

Restliches Olivenöl, Zitronensaft, Salz sowie nach Belieben Pfeffer beifügen und die Erbsen mit einem Stabmixer oder Kartoffelstampfer fein pürieren.

Zum Servieren die Fava lauwarm mit Olivenöl und Kapernäpfeln oder üppiger mit zusätzlich fein gehackten roten Zwiebeln, geviertelten Kirschtomaten sowie Zitronenscheiben garnieren.

Kombinationen: Die Fava begleitet Fisch und Meeresfrüchte oder Dolmades – mit Reis gefüllte Weinblätter. Sie harmoniert wunderbar mit Wildkräuter-, Mangold- oder Spinatsalat zu «Chtapodi Ksidato» – in Rotweinessig geschmortem Tintenfisch. Sie schmeckt aber auch herrlich als eigenständiges Mezze oder macht aus einem griechischen Salat eine vollwertige Mahlzeit, da sie sehr proteinhaltig und dadurch nahrhaft ist.

Tipps: Eilige können die Fava auch nach einer Stunde Einweichen weiterverarbeiten, das Ergebnis ist bei längerem Einweichen aber besser. Mit wenig Wasser kann man Fava-Reste am folgenden Tag erhitzen und erneut geschmeidig rühren. Noch schneller lässt sich die Fava mit roten Linsen zubereiten.