Ein enormer Bedarf an Wissen über den Arktischen Ozean

Für die meisten von uns scheint die Arktis in weiter Ferne zu liegen. Die empfindliche Balance dieser entlegenen, gefrorenen Länder und Ozeane ist jedoch essentiell für die Erhaltung des Gleichgewichts auf unserem gesamten Planeten und für alles Leben. Es besteht ein beträchtlicher Bedarf an Wissen, um die arktischen Ökosysteme, Meeressäuger und ihre Lebensräume zu schützen, aber die Ressourcen sind knapp. Die Polarregionen sind äusserst schwer zugänglich und vorhandene Daten sind oft nicht frei verfügbar.

Die GLACIALIS-Expedition: Bewusstsein für den Schutz des Arktischen Ozeans schaffen

Als Antwort darauf hat sich ein vielseitiges Team von Wissenschaftlern, Fotografen und Filmemachern zusammengeschlossen, um die GLACIALIS-Expedition ins Leben zu rufen. Wir haben eine Leidenschaft für die Natur, das Meer und die offene Wissenschaft. Durch das GLACIALIS-Projekt wollen wir zum Verständnis des Arktischen Ozeans durch offen zugängliche Daten und reproduzierbare Protokolle beitragen. Wir wollen das öffentliche Bewusstsein für seinen Schutz fördern, indem wir audio-visuelle Produktionen veröffentlichen, die gesammelten Daten und unsere Erfahrungen teilen.

In 3 aufeinanderfolgenden Sommersaisonen 2021-2023 werden wir mit unserer Mikro-Forschungsplattform, dem Segelschiff Atlas, in die Arktis aufbrechen. Bevor wir die Segel Richtung Norden setzen, werden wir das Setup und die Ausrüstung testen, während wir die Meeresfauna auf den Azoren beobachten. Im Mai 2021 wird uns unsere erste Expedition dann nach Grönland führen, und wir werden 2022 und 2023 für zwei weitere Expeditionen in die Arktis zurückkehren.

Ein offenes Wissenschaftsprojekt mit zukunftsweisender Spitzentechnologie

Die GLACIALIS Expedition plant, die nördlichen Meere zu durchqueren und Daten über die Meeresfauna und ihren Lebensraum (Plankton, Makro- und Mikroplastik) zu sammeln, um den Klimawandel und den anthropogenen Einfluss zu messen.

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Innovative Protokolle und Technologien

In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Forschern, Instituten, Gemeinden, Universitäten, NGOs und Regierungen wählen und entwickeln wir innovative Forschungsprotokolle. Unser Ziel ist es, Protokolle zu entwickeln, die praktisch, leicht zu replizieren, und an kleine Forschungsplattformen angepasst sind. Wir werden verwenden:

  • akustische Geräte, um die Lärmbelastung zu überwachen und Walarten zu identifizieren.
  • eine Wärmebildkamera, um Meeressäuger aufzuspüren und ihr Stressniveau zu ermitteln. Mit dieser Technologie werden wir auch zur Entwicklung einer Navigationshilfe für Schiffe beitragen: Unsere Daten zur Identifizierung von Meeressäugern werden es unseren Partnern ermöglichen, ihr System zur Vermeidung von Kollisionen zwischen Schiffen und Walen zu verfeinern.
  • UAVs, um Luftaufnahmen von Walen zu machen, ihren Gesundheitszustand durch Photogrammetrie zu erfassen und zu dokumentieren und Anzeichen von Verstrickungen oder Kollisionen mit Schiffen zu erkennen.
  • Physikalisch-chemische Wassermessungen, Planktonproben, Mikro- und Makrokunststoffproben und Umwelt-DNA-Proben.

Offener Zugang zu Daten

In unserem dringlichen Bestreben, offene Wissenschaft zu fördern, werden wir unsere Daten auf offenen und öffentlich zugänglichen Online-Plattformen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus arbeiten wir direkt mit einer Vielzahl von Forschern, Instituten, Gemeinden, Universitäten, NGOs und Regierungen zusammen.

Ein audiovisuelles Dokumentationsprojekt, um das Bewusstsein für den Schutz des Arktischen Ozeans zu stärken.

Wir sind gespannt darauf, die Daten und Ergebnisse, die Abenteuer und Probleme, die Höhen und Tiefen, denen wir begegnen werden, zu teilen, sowohl in Echtzeit während unserer Expedition als auch nach unserer Rückkehr an Land!

Wir planen:

  • das Mitverfolgen unserer Expedition über soziale Netzwerke in Echtzeit zu ermöglichen,
  • unsere Reisetagebücher und Blogartikel über unsere wissenschaftlichen Entdeckungen zu veröffentlichen,
  • einen Dokumentarfilm zu erstellen,
  • ein Hörspiel zu erstellen,
  • professionelle High-Definition-Fotos von den wunderbaren Meeressäugern und arktischen Landschaften aufzunehmen,
  • unsere Expedition auf Konferenzen und in Schulen zu präsentieren
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Wir brauchen Dich!

70 % des Projekts sind bereits finanziert. Damit die Expedition starten und ihre wissenschaftlichen Ziele erreichen kann, brauchen wir Deine Hilfe zur Deckung der restlichen 30% des Budgets.

Mit CHF 30’000 werden wir in der Lage sein, die für die Navigation in den Polarregionen notwendige Grundausstattung an Sicherheits- und Kommunikationsausrüstung sowie das essentielle wissenschaftliche Material zur Durchführung unserer Datenerhebung zu erwerben. Die Satellitenkommunikationsausrüstung wird uns auch erlauben, mit Euch und den Studenten, die unsere Mission auf See verfolgen werden, in Kontakt zu bleiben!

  • Satellitenkommunikationsgerät
  • an die Polarregionen angepasste Schutzkleidung
  • Ausrüstung zum Sammeln von Mikroplastik, Multiparametersonde, Fotoausrüstung

Wir werden auch in der Lage sein, das Boot ökologisch auszustatten und zur Verpflegung der Mannschaft beizutragen:

  • ein System zur Trinkwassergewinnung zu installieren
  • einen Beitrag zu den Kosten für die Verpflegung der Besatzung zu leisten
  • ein zusätzliches Segel für das Boot anzufertigen

Mit dem Idealbudget von CHF 72’000 werden wir alle innovativen wissenschaftlichen Projekte durchführen können, die uns am Herzen liegen!

  • den Stress der Tiere mit einer Wärmekamera zu dokumentieren
  • DNA-Proben aus der Umwelt zu sammeln
  • interaktive Lehrmittel zu entwickeln, sowie Ausstellungen und Konferenzen zu organisieren

Mit 100’000,- werden wir in der Lage sein, das freiwillige Team für 5 Monate Expedition zu entschädigen und 3 Monate Analysen zu bezahlen.

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