Das Projekt
Zehn Jahre lang durchstreift Julien Wälder und Alpen, sammelt Tausende Stunden Filmmaterial dank des grössten Netzwerks von Wildkameras, das je in der Region installiert wurde.
Nach und nach enthüllen seine 250 Kameras auf nicht invasive Weise bisher ungesichtete Bilder aus dem intimsten Leben der Wölfe: die Hierarchie im Rudel, Geburten, ihre Reviermarkierungen … und ihre flüchtigen Begegnungen mit dem Menschen.
WELCHER PLATZ FÜR DEN WOLF?
Doch Juliens Faszination stellt ihn vor ein Dilemma. Im selben Jura muss sein Kindheitsfreund, mittlerweile Schafzüchter, sein Vieh vor den immer häufigeren Angriffen schützen.
Zwischen Bewunderung für dieses Symboltier und Loyalität zu seinen Wurzeln sucht Julien einen anderen Weg: beobachten, analysieren und Lösungen erproben, um ein dauerhaftes Zusammenleben von Wolf und Herde zu ermöglichen.
Als versehentlich der Leitrüde der Marchairuz-Meute erschossen wird, bricht das Gleichgewicht des Rudels zusammen – und offenbart schlagartig die Zerbrechlichkeit dieser Koexistenz. Die Zukunft des Rudels ist plötzlich ungewiss.
«La Part des Loups» erzählt durch diese Geschichte weit mehr als die Rückkehr einer Art in unsere Berge. Der Film beleuchtet den Zusammenprall zweier Welten – der wilden und der pastoralen – und stellt eine drängende Frage: Sind wir wirklich bereit, dem Wilden einen Platz einzuräumen, oder dulden wir ihn nur, solange er unsichtbar bleibt?
Warum brauchen wir deine Unterstützung?
Dieser Film existiert in erster Linie dank Julien Regamey. Zehn Jahre lang durchstreifte er bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit den Jura, um Goldlöckchen, Grossvater und das scheue Rudel von Marchairuz zu begleiten.
In diesen Jahren der Geduld und Ausdauer gelang es ihm, seltene Aufnahmen in einer Region zu sammeln, in die sich nur wenige Filmemacher*innen wagen – ist doch die Beobachtung von Wölfen äusserst schwierig.
Vor zwei Jahren stieg das Studio ORCA Production in Julien’s Projekt ein. Ebenso fasziniert vom Rückkehr des Raubtiers wollte Regisseur Stephan Rytz diesen Bilderschatz in einen Film verwandeln, indem er die Erzählung strukturierte und auf die Suche nach Hirten, Züchterinnen und Biologinnen ging, um der Geschichte eine menschliche Stimme zu verleihen.
Heute ist der Film abgedreht. Er wartet auf seine endgültige Form.
Um diesen letzten Schritt zu meistern – Schnitt, Farbkorrektur, Tonmischung und die Komposition einer Originalmusik –, brauchen wir Sie.
Ihre Unterstützung wird dazu beitragen, dass ein Film für die Leinwand entsteht, den wir uns nicht abwarten können, Ihnen im Herbst 2027 zu präsentieren.
Wofür wird Ihre Unterstützung verwendet?
Dein Beitrag ermöglicht die Fertigstellung des Films und begleitet ihn zu seinem Publikum: Kinoauswertung, Festivals, Begegnungen und Diskussionen in den betroffenen Regionen.
——————————————————————————— JEDES ERREICHTE ZIEL VERBESSERT DEN FILM: ——————————————————————————— 50’000 CHF · Bildschnitt ——————————————————————————— 100’000 CHF · Tonmischung & Farbkorrektur ——————————————————————————— 150’000 CHF · Filmmusik & grosser Verleih ———————————————————————————
Mit deiner Unterstützung gibst du jenen eine Stimme, die diese Realität leben – Hirteninnen, Züchterinnen, Biolog*innen – und trägst zu einem Dialog bei, den unsere Gesellschaft führen muss.
Nach zehn Jahren auf ihren Spuren stellt sich vielleicht nicht mehr die Frage, ob Goldlöckchen und Grossvater Bär einen Platz unter uns haben.
Die eigentliche Frage lautet: WIE WERDEN WIR UNS ENTSCHEIDEN, MIT IHNEN ZU LEBEN?





















