Dem 17. Jahrhundert auf der Spur ...
War die Strasse durch den Bergünerstein wirklich die erste, bei deren Bau Sprengstoff angewendet wurde? Wo studierte Gubert von Salis, und was machte er beruflich? Wie reflektieren hochbetagte Frauen über ihr Leben? Welche Spätfolgen hat sexueller Missbrauch in der Kindheit im hohen Alter? Wie könnte sich der Protofeminismus von Hortensia von Salis in der Praxis geäussert haben? Wie war das Wetter in den 1690er-Jahren? Wie genau verlief die Spaltung des Gotteshausbundes?
Recherche will finanziert sein
Dies sind nur einige der vielen Fragen, die ich beantworten muss, damit der dritte «Bergünerstein» entstehen kann. Die Recherche ist – wie bei Band I und II – sehr aufwendig. Meine Lebenssituation hat sich seit damals verändert; für die Finanzierung der Recherche- und Schreibarbeit muss ich ein neues Modell finden. Unter anderem möchte ich eine Community aufbauen, die mir Zeit dafür schenkt. (Du möchtest mehr über meine berufliche Situation wissen? Scroll ganz nach unten. Transparenz ist mir wichtig.)
«Bergünerstein» plus
Meine historischen Recherchen haben 2016 mit «Bergünerstein I» begonnen und sich seither in verschiedene Richtungen weiterentwickelt: Bis Ende 2027 erforsche ich im Rahmen eines Projektes am Institut für Kulturforschung Graubünden die Hexenverfolgung in Graubünden. Diese Forschung betrifft das 17. Jahrhundert; immer wieder ergibt sie auch Erkenntnisse, die auch für «Bergünerstein» interessant sind. Dank der Unterstützung durch die Community werde ich diesen Aspekten vertiefter nachgehen können. Weiter erforsche ich die Geschichte meines Wohnhauses in Bergün, die um 1790 begann. Und für die Kulturzeitschrift Muchetta in der Gemeinde Bergün Filisur recherchiere und schreibe ich regelmässig kleinere Artikel zu lokalen historischen Themen.
Wer mich unterstützt, wird Updates und Erkenntnisse aus allen Bereichen lesen bzw. sehen können. Je grösser die Community wird, desto grösser wird der Anteil der «Bergünerstein»-Inhalte. Ich freue mich darauf!
Meine Arbeitssituation
Aktuell und bis Ende 2027 bin ich zu 40 Prozent für das Institut für Kulturforschung Graubünden tätig und erforsche die Hexenverfolgung in Graubünden. Weitere 40 Prozent arbeite ich für verschiedene Auftraggeber*innen als selbstständige Lektorin und Redaktorin, 20 Prozent für ein anderes Herzensprojekt (die Chesa Orta in Bergün). Für Bergünerstein III kann ich daher aktuell nur vorbereitende Recherchen machen. Je mehr Geld durch die Community zusammenkommt, desto mehr Zeit habe ich für den «Bergünerstein» – ich kann die selbstständigen Aufträge flexibel reduzieren. Ab Anfang 2028 werde ich mich hoffentlich schwerpunktmässig dem «Bergünerstein» widmen können.





